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Arsene Wenger ein Grund, den FC Arsenal zu verlassen? Im Gegenteil, betont Weltmeister Mesut Özil.
Arsene Wenger ein Grund, den FC Arsenal zu verlassen? Im Gegenteil, betont Weltmeister Mesut Özil.(Foto: dpa)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Özil dementiert Zerwürfnis mit Wenger

Noch spielt Lukas Podolski bei Galatasaray Istanbul. Das könnte sich allerdings bald ändern. Die deutsche Nationalmannschaft startet indes in die EM-Vorbereitungen. Und der Terror in Europa belastet auch die Fußball-Welt.

Weltmeister Mesut Özil hat von Medien verbreitete Wechselgerüchte klar zurückgewiesen. "Ich habe die Medienberichte heute gesehen", twitterte der Mittelfeldspieler des FC Arsenal und lobte zugleich seinen französischen Trainer als Motivator. "Arsène Wenger war der Hauptgrund für mich, zu Arsenal zu kommen - und das hat sich nicht geändert!"

Eine spanische Zeitung hatte kolportiert, der ehemalige Real-Madrid- Profi Özil wolle die Londoner im Sommer verlassen, falls Chefcoach Wenger im Amt bleibt. Mit dem Deutschen war der FC Arsenal gerade zum sechsten Mal in Serie im Achtelfinale der Champions League gescheitert. Spielmacher Özil weilt derzeit bei der Nationalmannschaft in Berlin, um sich mit der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw auf die Länderspiele gegen England und Italien vorzubereiten. (cwo)

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H96 kassiert vier Tore gegen Landesligisten

Wirklich Mut dürfte Hannovers Coach Thomas Schaaf trotz des Siegs aus dem Testspiel nicht geschöpft haben.
Wirklich Mut dürfte Hannovers Coach Thomas Schaaf trotz des Siegs aus dem Testspiel nicht geschöpft haben.(Foto: imago/Revierfoto)

Bundesliga-Schlusslicht Hannover 96 hat auf der Suche nach der Form im Abstiegskampf auch gegen einen unterklassigen Gegner Probleme offenbart: Im Testspiel beim Heeseler SV siegten die Niedersachsen zwar erwartungsgemäß, ließen beim 9:4 (5:2) gegen den Landesligisten aber Schwächen in der Defensive erkennen. Hugo Almeida und Felix Klaus erzielten jeweils drei Tore für das Team von Trainer Thomas Schaaf. Nach zwölf Niederlagen aus den vergangenen 13 Bundesligaspielen beträgt der Rückstand der 96er auf das rettende Ufer sieben Spieltage vor dem Saisonende bereits zehn Punkte. (cwo)

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Löw trainiert mit 14 von 26 DFB-Kickern

Zum ersten DFB-Teamtraining im EM-Jahr standen Bundestrainer Joachim Löw in Berlin nur 14 von 26 nominierten Spielern zur Verfügung.
Zum ersten DFB-Teamtraining im EM-Jahr standen Bundestrainer Joachim Löw in Berlin nur 14 von 26 nominierten Spielern zur Verfügung.(Foto: dpa)

Mit nur 14 von 26 Spielern hat Fußball-Weltmeister Deutschland in Berlin sein erstes Mannschaftstraining im Jahr 2016 absolviert. Die angeschlagenen Mesut Özil, Julian Draxler und Karim Bellarabi, alle am Sonntag eingesetzten Profis und die zuletzt stark belasteten Profis "haben wir rausgenommen", berichtete Co-Trainer Thomas Schneider: "Sie arbeiten regenerativ."

So standen im Amateurstadion von Bundesligist Hertha BSC lediglich die Feldspieler Matthias Ginter, Antonio Rüdiger, Jonas Hector, Sebastian Rudy, Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski, André Schürrle, Mario Götze, Thomas Müller, Mario Gomez und Kevin Volland sowie die Torhüter Manuel Neuer, Marc-André ter Stegen und Kevin Trapp auf dem Platz. Seine Premiere im Kreis des A-Teams gab U19-Trainer Marcus Sorg, der in der Vorwoche bis zur EM von Bundestrainer Joachim Löw als zweiter Assistent neben Thomas Schneider hochgezogen wurde. (cwo)

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Keine erhöhte Gefahrenlage für DFB-Spiele

Der Deutsche Fußball-Bund sieht trotz der Terroranschläge von Brüssel momentan keine erhöhte Gefahrenlage für die beiden anstehenden Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft in Berlin und München. Zum aktuellen Zeitpunkt lägen "keine konkreten Erkenntnisse für eine Gefährdung der beiden Partien vor", teilte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert mit. Gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden seien die Sicherheitskonzepte für die Spiele am Samstag in der Hauptstadt gegen England sowie drei Tage später in München gegen Italien nochmals überprüft worden.

Einzelne Maßnahmen wurden angepasst, sagte Große Lefert, ohne auf die Details einzugehen. "Es gehört aber auch zu einer realistischen Betrachtung, dass im öffentlichen Raum niemand eine hundertprozentige Sicherheit garantieren kann", kommentierte er. (cwo)

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Schweden gönnt Ibrahimovic eine Pause

Ibrahimovic soll sich entspannen. Er wird der Schweden-Elf gegen die Türkei fehlen - falls das Spiel überhaupt stattfindet.
Ibrahimovic soll sich entspannen. Er wird der Schweden-Elf gegen die Türkei fehlen - falls das Spiel überhaupt stattfindet.(Foto: imago/Bildbyran)

Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic fehlt seiner Nationalmannschaft bei dem geplanten Testländerspiel in der Türkei. Wie Schwedens Nationalcoach Erik Hamrén mitteilte, wolle er seinem 34 Jahre alten Torjäger eine schöpferische Pause zur Erholung gönnen. "Er reagierte erfreut, als ich ihm den Vorschlag unterbreitete", sagte Hamrén nach der Unterredung mit dem Legionär von Paris St. Germain. Schweden soll am Donnerstag in Antalya antreten. Aufgrund der angespannten Sicherheitslage in der Türkei nach mehreren schweren Attentaten in jüngster Zeit erscheint die Austragung der Partie jedoch ungewiss. (lsc)

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Belgiens Kicker: "Fußball heute nicht wichtig"

Die belgische Fußball-Nationalmannschaft hat wegen der Explosionen in Brüssel mit mehreren Todesopfern das Training am Dienstag abgesagt. "Der Fußball ist heute nicht wichtig", hieß es bei Twitter von dem Team. Die Gedanken seien bei den Opfern. Das öffentliche Training war ursprünglich für 16.30 Uhr im Stade Roi Baudouin von Brüssel geplant. Die Belgier wollten am kommenden Dienstag ebenfalls in der belgischen Hauptstadt ein Testspiel gegen Portugal bestreiten.

Ob das Spiel stattfindet, ist aber völlig offen. Der portugiesische Fußball-Verband hat sich bereits mit den belgischen und internationalen Behörden in Verbindung gesetzt. Die Partie, die im Stade Roi Baudouin von Brüssel stattfinden soll, sei fraglich, schrieb die portugiesische Zeitung "A bola". (cwo)

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Podolski denkt aus Angst an Wechsel

Lukas Podolski muss auch an seine Familie denken. Er überlegt, Galatasaray zu verlassen.
Lukas Podolski muss auch an seine Familie denken. Er überlegt, Galatasaray zu verlassen.(Foto: dpa)

Lukas Podolski denkt wegen der akuten Terrorgefahr in der Türkei offenbar doch über einen vorzeitigen Abschied von Galatasary Istanbul nach. "Ich liebe den Fußball. Er gibt mir so viel. Aber es gibt Wichtigeres, nämlich die Familie. Das ist doch logisch, wenn Gefahr da ist, dass man sich da Sorgen macht", sagte der 30-Jährige der "Bild"-Zeitung. Der 30-Jährige ist eigentlich bis 2018 vertraglich an Galatasaray gebunden, sorgt sich allerdings um seinen Sohn. "Eigentlich war geplant, dass unser Sohn Louis hier in Istanbul ab Sommer in die Schule geht. Jetzt muss ich mir in Ruhe mit meiner Familie Gedanken machen, was das Beste ist", sagte Podolski, der erst im vergangenen Sommer an den Bosporus gewechselt war.

Schon vor einiger Zeit äußerte der Weltmeister: "Es ist doch klar, dass ich keine Lust darauf habe, ständig in Sorge zu sein. Ich bin nicht nur Fußball-Profi, sondern auch Familienvater." Zuletzt waren bei einem Autobomben-Attentat in Ankara über 30 Menschen getötet worden, darunter der Vater von Podolskis Mitspieler Umut Bulut. "Wenn man selber in der Situation ist, sie erlebt, ist es nochmal ein ganz anderes Gefühl, als wenn man vorm TV sitzt oder es in den Nachrichten hört. Paris, Ankara, Istanbul - natürlich hat man im Hinterkopf jetzt viele Fragezeichen: Was wäre, wenn ...?", so Podolski weiter. Am Sonntag war das Istanbul-Derby zwischen Galatasaray und Stadtrivale Fenerbahce wegen einer Terrorwarnung kurzfristig abgesagt worden. "Die Anspannung in der Stadt war spürbar", sagte der Mittelfeldspieler. (lsc)

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Luca Toni schwärmt von Ancelotti

Luca Toni spielte von 2007 bis 2010 beim FC Bayern München.
Luca Toni spielte von 2007 bis 2010 beim FC Bayern München.(Foto: imago sportfotodienst)

Luca Toni prophezeit seinem früheren Klub Bayern München auch unter Carlo Ancelotti große Erfolge. Der Coach, der im Sommer Pep Guardiola ablösen wird, sei "ein absoluter Winner-Typ. Er hat in Italien, Spanien, England und Frankreich Titel gewonnen. Er ist mega-professionell, trotzdem immer freundlich zu allen, zu Spielern, zu Mitarbeitern, zu Journalisten. Für Bayern ist er der perfekte Trainer", sagte Toni der "Bild"-Zeitung.

Der 38-Jährige, der von 2007 bis 2010 selbst beim deutschen Rekordmeister gespielt hatte, bestätigte Ancelottis Ruf als Freund der Profis. "Alle Spieler, mit denen ich über Ancelotti gesprochen habe, schwärmten von ihm - auch die, die bei ihm nicht spielten", sagte Toni. Dennoch sieht der Stürmer des italienischen Erstligisten Hellas Verona seinen Landsmann vor einer Herkulesaufgabe. Es sei "nicht leicht", die Guardiola-Bayern "auf diesem sehr hohen Niveau" noch besser zu machen, meinte er. Wenn es einer schaffen könne, dann aber der 56-jährige Italiner: "Ancelotti hat mit drei Champions-League-Erfolgen, die kein anderer Trainer vorweisen kann, auf diesem Niveau eine riesige Erfahrung." (lsc)

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2014 waren Kapitän und Trainer gemeinsam bei der WM erfolgreich. 2016 wollen sie sich den EM-Titel holen.
2014 waren Kapitän und Trainer gemeinsam bei der WM erfolgreich. 2016 wollen sie sich den EM-Titel holen.(Foto: dpa)
Löw schart Weltmeister um sich

Die lange Winterpause der Weltmeister ist vorbei. Bundestrainer Joachim Löw versammelt am Mittag die deutschen Nationalspieler in Berlin zur Vorbereitung auf die beiden ersten Länderspiele des Jahres am Samstag gegen England sowie drei Tage später in München gegen Italien. "Diese Spiele sind absolute Fußball-Klassiker, solche Paarungen wünscht man sich", erklärte Löw. Am Nachmittag wird im Amateurstadion von Hertha BSC erstmals trainiert. Fans dürfen allerdings wie bei allen weiteren Übungseinheiten des DFB-Teams in der Hauptstadt nicht zuschauen.

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Ist Kruses Rauswurf aus dem DFB-Team gerechtfertigt?

Der Weltmeister-Coach hat bewusst einen sehr großen Kader für die einzigen zwei Testspiele vor der Nominierung seines vorläufigen Aufgebots für die EM im Sommer zusammengestellt. Der 20 Jahre alte Abwehrspieler Jonathan Tah von Bayer Leverkusen ist das einzige neue Gesicht im Kreise der DFB-Auswahl, die von Kapitän Bastian Schweinsteiger angeführt wird. "Wichtig ist uns, den Spielern jetzt noch mal ganz gezielt zu vermitteln, was wir mit Blick auf die Europameisterschaft von ihnen erwarten", begründete Löw. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bewirbt die beiden Freundschaftsspiele eifrig. Denn noch sind die beiden großen Stadien in Berlin und München nicht ausverkauft.

Nicht in der DFB-Elf aufgestellt ist allerdings der Wolfsburger Stürmer Max Kruse. Der 28-Jährige war von Löw am Montag kurzfristig für beide Spiele suspendiert worden, weil er seiner Vorbildrolle als Nationalspieler nicht nachgekommen sei. Kruse hatte seinen 28. Geburtstag am Samstagabend in einem Berliner Club gefeiert. Er habe sich "zum wiederholten Male unprofessionell verhalten. Das akzeptiere ich nicht", kommentierte Löw.

Einen Kommentar zu Kruses Suspendierung lesen Sie hier.

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Rüdiger: EM-Titel "ist unser Anspruch"

Mit der Nationalmannschaft hat Antonio Rüdiger beinahe alles erreicht. Der EM-Titel fehlt noch.
Mit der Nationalmannschaft hat Antonio Rüdiger beinahe alles erreicht. Der EM-Titel fehlt noch.(Foto: imago/Ulmer)

Antonio Rüdigers erklärtes Ziel in diesem Jahr ist ganz klar der EM-Titel in Frankreich. "Wir sind Deutschland, natürlich ist unser Anspruch, wir fahren dahin, um den Titel zu gewinnen", sagte der Profi vom AS Rom vor den Länderspielen gegen England und Italien. "Wir reisen als Weltmeister zur EM und natürlich wird erwartet, dass wir gewinnen", sagte der Verteidiger. "Aber ich denke, eine EM ist schon etwas schwerer, es sind gute Mannschaften dabei." Für Rüdiger sind die Auftritte mit dem DFB-Team "immer noch etwas Besonderes". (lsc)

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Arsenal-Torwart ist Fußballer des Jahres

FC Arsenal-Torwart Petr Cech ist in seiner tschechischen Heimat zum achten Mal zum Fußballer des Jahres gewählt worden. Der 33-Jährige wurde von Trainern, Spielern und Funktionären vor David Lafata von Sparta Prag und Hertha-BSC-Legionär Vladimir Darida ausgezeichnet. Cech war im vergangenen Jahr nach elf Jahren beim FC Chelsea zum Lokalrivalen Arsenal gewechselt. Derzeit fehlt er seinem Klub aber wegen einer Wadenverletzung. (lsc)

Quelle: n-tv.de

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