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Zlatan Ibrahimovic brachte Paris gegen Chelsea per abgefälschtem Freistoß mit 1:0 in Führung.
Zlatan Ibrahimovic brachte Paris gegen Chelsea per abgefälschtem Freistoß mit 1:0 in Führung.(Foto: dpa)

St. Petersburg droht der CL-K.o.: Paris schlägt Chelsea und zittert dennoch

Ein Sieg, aber kein Ruhekissen: Dank seiner Sturmstars Ibrahimovic und Cavani gewinnt Paris St. Germain zwar das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Chelsea. Der Erfolg fällt für die Skandal geplagten Franzosen aber knapper aus als erhofft.

Paris Saint-Germain hat einen ersten Schritt in Richtung Viertelfinale der Champions League gemacht, allerdings nur einen kleinen. Im Achtelfinal-Schlagerspiel setzte sich der französische Fußball-Meister gegen den englischen Titelträger FC Chelsea nur knapp mit 2:1 (1:1) durch.

Der schwedische Superstar Zlatan Ibrahimovic (39.) brachte PSG in Führung: Seinen harmlosen Freistoß fälschte John Obi Mikel im Prinzenpark unhaltbar für Torhüter Thibaut Courtois ab. Mikel hatte mit einem Foul den Freistoß erst verursacht, er machte seinen Fauxpas jedoch umgehend wieder gut, als er nach einer Ecke zum Ausgleich traf (45.).

Um die erste Niederlage der Londoner im zwölften Spiel unter Coach Guus Hiddink abzuwenden, reichte das aber nicht mehr. Im zweiten Durchgang drängte PSG auf das zweite Tor und wurde durch Edinson Cavani erlöst, der vier Minuten nach seiner Einwechslung traf (78.). Dennoch geht Chelsea dank des Auswärtstors nicht chancenlos ins Rückspiel am 9. März an der Stamford Bridge.

"Fähig, ganz, ganz Großes zu leisten"

Der Ex-Frankfurter Kevin Trapp, mittlerweile Stammkraft im PSG-Tor, zeigte sich bei Sky zufrieden mit dem Ergebnis: "Wir sind sehr, sehr stark. Wir können mit jeder Mannschaft mithalten. Wir sind fähig, ganz, ganz Großes zu leisten."

Für Paris bedeutete der Erfolg gegen Chelsea dennoch eine willkommene Ablenkung vom Video-Skandal der vergangenen Tage. Tagelang hatte der Eklat durch den ivorischen Abwehrspieler Serge Aurier die PSG-Schlagzeilen bestimmt. Der 23-Jährige hatte Trainer Laurent Blanc in einem Video auf unflätigste Weise sexuell beschimpft und wurde suspendiert.

Im zweiten Achtelfinal-Hinspiel des Abends setzte sich Benfica Lissabon durch ein ganz spätes Tor mit 1:0 gegen Zenit St. Petersburg durch. Benficas Brasilianer Jonas (90.+1) erzielte in der Nachspielzeit den einzigen Treffer gegen den russischen Meister.

Quelle: n-tv.de

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