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Der eine geht, der andere bleibt: Mustafa Denizli und  Lukas Podolski.
Der eine geht, der andere bleibt: Mustafa Denizli und Lukas Podolski.(Foto: imago/Seskim Photo)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Podolski bekommt einen neuen Trainer

Frankfurts Alexander Meier hat eine ungewöhnliche Verletzung, Josep Guardiola vom FC Bayern freut sich für Uli Hoeneß, eine Schalker Legende hat schlechte Laune - und Weltmeister Lukas Podolski erlebt bei Galatasaray in Istanbul wechselvolle Zeiten.

Lukas Podolski bekommt beim türkischen Rekordmeister Galatasaray zum zweiten Mail in dieser Saison einen neuen Trainer. Nach enttäuschendem Saisonverlauf nahm der Klub aus Istanbul den Rücktritt von Mustafa Denizli an, wie die türkische Nachrichtenagentur DHA meldete. Damit zog der Verein die Konsequenzen aus der Niederlage am Wochenende gegen das mittelmäßige Team von Gaziantepspor. Galatasaray steht nach dem 23. Spieltag der Süper Lig nur auf Rang fünf, der nicht einmal zur Qualifikation für die Europaliga reichen würde.

Den Meistertitel kann der Verein dieser Saison abschreiben: Der Rückstand auf den Tabellenführer und Lokalrivalen Fenerbahce beträgt 16 Punkte. Der 66 Jahre alte Denizli hatte Ende November sein Traineramt bei Galatasaray angetreten, nachdem sich der Verein von Hamza Hamzaoglu getrennt hatte. Neuer Trainer von Galatasaray wird jetzt bis zum Saisonende der bisherige Nachwuchstrainer Orhan Atik. Schon am Anfang der Saison war abzusehen gewesen, dass die neue Spielzeit für Galatasaray schwer wird. Der Klub vom Bosporus konnte außer Podolski keine namhaften Spieler verpflichten, die die prominenten Abgänge ersetzen konnten. Auch international verlief die Saison enttäuschend. In der Gruppenphase der Champions League kam Galatasaray nur auf Platz drei und rutschte in die Europaliga ab. In der Zwischenrunde schied das Team gegen Lazio Rom aus. (sgi)

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Schalker Legende ätzt gegen Breitenreiter

Bekommt immer mehr Kritik für seine taktischen Ideen: Schalkes Coach Andre Breitenreiter.
Bekommt immer mehr Kritik für seine taktischen Ideen: Schalkes Coach Andre Breitenreiter.(Foto: dpa)

Die einstige Schalke-Galionsfigur Klaus Fischer hat heftige Kritik an den taktischen Vorgaben von S04-Trainer André Breitenreiter geübt. Zuletzt hatten die Königsblauen beim 0:0 in Frankfurt enttäuscht. "Als ich die Aufstellung gesehen habe, war mir eigentlich schon klar, dass wir kein Tor schießen. Und so ist es auch gekommen. Mit nur einem oder eineinhalb Offensiv-Spielern kann man im Leben kein Tor machen", wetterte Fischer im Gespräch mit Sport1. Breitenreiter hatte zunächst auf die Offensivleute Leroy Sané und Max Meyer verzichtet. Beide wurden erst Mitte der zweiten Hälfte eingewechselt. Fischer ist mit 268 Treffer in 535 Spielen in der Bundesliga der zweiterfolgreichste Torjäger in der Bundesliga-Geschichte hinter Gerd Müller (365). Zuletzt hatte auch Lothar Matthäus beim Bezahlsender "Sky" gegen Breitenreiter geschossen: "Wir waren wirklich nah dran, einzuschlafen. Schalke muss gegen eine verunsicherte Frankfurter Mannschaft andere Ansprüche haben. Mit der Qualität, die im Schalker Kader vorhanden ist, muss man einfach offensiver spielen und aus Frankfurt drei Punkte mitnehmen." (tno)

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Guardiola freut sich für entlassenen Hoeneß

Josep Guardiola freut sich darüber, dass Uli Hoeneß wieder auf freiem Fuß ist.
Josep Guardiola freut sich darüber, dass Uli Hoeneß wieder auf freiem Fuß ist.(Foto: imago/Christian Schroedter)

Trainer Pep Guardiola hat einen Besuch des aus der Haft entlassenen Uli Hoeneß bei einem künftigen Spiel des FC Bayern als "persönliches Thema" bezeichnet. Der Katalane betonte bei der Pressekonferenz zum Bundesliga-Spiel des deutschen Rekordmeisters in der Allianz-Arena gegen den FSV Mainz, dass er sich "sehr für ihn und seine Familie freue". Der langjährige Vereinsmanager und -präsident Hoeneß war am Montag nach 21 Monaten aus der Haft entlassen worden. "Wir freuen uns mit ihm und für ihn", betonte Guardiola. Der 64 Jahre alte Hoeneß könnte bereits an diesem Mittwoch seinen FC Bayern wieder live im eigenen Stadion sehen. (tno)

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Was passiert bei Terror während der EM?

Terrorgefahr bei der EM - und was dann?
Terrorgefahr bei der EM - und was dann?(Foto: dpa)

Was wäre wenn? Die Uefa hat anscheinend darüber nachgedacht, was geschehen würde, müssten bei der Europameisterschaft vom 10. Juni bis zum 10. Juli in Frankreich Spiele aufgrund von Terrorbedrohungen und Terrorattacken abgesagt werden. Die Partien könnten womöglich am darauffolgenden Tag in einem anderen Stadion auch ohne Zuschauer nachgeholt werden. Einen Bericht der "Sport Bild" bestätigte die Europäische Fußball-Union. Zu Partien ohne Zuschauer könne es kommen, "wenn wir ein Spiel wegen der Terrorgefahr in eine andere Stadt verlegen müssten", erklärte Uefa-Turnierdirektor Martin Kallen. Die Zuschauer, die Karten für dieses Spiel hätten, würden es so kurzfristig gar nicht schaffen, anzureisen und sich ein Hotel zu besorgen, sagte Kallen. Die Uefa betonte, dass dies ein nur Szenario sei und nicht das genaue Szenario sein müsse, das im Ernstfall ausgewählt würde. Die Uefa-Verantwortlichen und die zBehörden in Frankreich gehen vor der EM alle Möglichkeiten durch, nachdem es am 13. November beim Testspiel der deutschen Mannschaft gegen Frankreich im Stade de France und in der Innenstadt von Paris zu Terrorattacken gekommen war. Im Stadion in Saint-Denis wird am 10. Juni die EM mit der Partie Frankreich gegen Rumänien eröffnet, das Finale findet ebenfalls dort statt. "Um es ganz klar zu sagen: Sicherheit und die Durchführung des Turniers haben Vorrang vor allem anderen." (sgi)

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Frankfurt in Berlin ohne Torjäger Meier

Alexander Meier muss pausieren.
Alexander Meier muss pausieren.(Foto: imago/Jan Huebner)

Zwei Spiele ohne eigenen Treffer - und nun fällt auch noch der Torjäger aus: Eintracht Frankfurt muss bei Hertha BSC auf Alexander Meier verzichten. Der 33-Jährige, mit zwölf Toren treffsicherste Spieler, erlitt einen Einriss im Fettknorpel am Knie. "Es bringt nichts, wegen der Verletzung zu hadern. Wir müssen überlegen, wie wir es lösen", sagte Trainer Armin Veh. Immerhin: Carlos Zambrano, Chef der zuletzt starken Abwehr, wird trotz einer Oberschenkelblessur in der Hauptstadt voraussichtlich auflaufen können. (tno)

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Rashfords Gehalt wird verdreißigfacht

Plötzlich ein gut verdienender Mann: Marcus Rashford.
Plötzlich ein gut verdienender Mann: Marcus Rashford.(Foto: AP)

Englands Shootingstar Marcus Rashford soll sich einem Bericht der Zeitung "The Sun" zufolge über eine gewaltige Gehaltserhöhung freuen können. Der 18-Jährige hatte sowohl bei seinem Pflichtspieldebüt bei Manchester United in der Europaliga gegen den FC Midtjylland als auch bei seiner Premier-League-Premiere gegen den FC Arsenal jeweils zwei Tore erzielt. Sein Gehalt soll zuvor 500 Pfund, umgerechnet rund 636 Euro, pro Woche betragen haben. Nun soll er laut dem britischen Boulevardblatt 15.000 Pfund, also umgerechnet 19.000 Euro, pro Woche erhalten. (tno)

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Lavezzi: China sticht Europas Topklubs aus

Sie wollten ihn alle: Ezequiel Lavezzi (r.).
Sie wollten ihn alle: Ezequiel Lavezzi (r.).(Foto: imago/PanoramiC)

Vor wenigen Wochen hatte Ezequiel Lavezzi seinen Wechsel von Paris St. Germain nach China verkündet. Künftig spielt der Argentinier bei Hebei China Fortune. Im Gespräch mit dem französischen Fernsehsender Sender Canal+ beteuerte der 30 Jahre alte Angreifer, dass er seine Entscheidung, in die chinesische Liga zu wechseln, ganz bewusst getroffen habe. "Ich hätte bei Inter, Chelsea oder Manchester United unterschreiben können, aber ich habe die Entscheidung getroffen, nach China zu gehen. Das ist eine wichtige Wahl im Hinblick auf meine Karriere und ich bin mir sicher, dass dort viele spannende Aufgaben auf mich zu kommen". Und: "Hier zu spielen ist sehr interessant. Mich fasziniert die chinesische Kultur".

Hebei soll eine Ablösesumme von 5,5 Millionen Euro für den Argentinier gezahlt und ihn mit einem Vertrag bis 2017 ausgestattet haben. Neben dem finanziellen Aufstieg freue sich Lavezzi nun darauf, "diesen Verein zu entwickeln". Und er kündigte an, seine Karriere dort beenden zu wollen. Der Stürmer war 2012 für etwa 29 Millionen Euro vom SSC Neapel nach Paris gewechselt. Auch sonst rüstet die Super League auf. Zuvor waren der Kolumbianer Jackson Martinez (von Atletico Madrid), der Brasilianer Alex Teixeira (von Schachtjor Donezk) und sein Landsmann Ramires (vom FC Chelsea) für Millionen-Summen nach China gewechselt - mutmaßlich wegen ihres Interesses an der Kultur. (lsc)

Quelle: n-tv.de

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