
Selten dürfte eine Schiedsrichterentscheidung schmerzhafter gewesen sein: Im Testspiel zwischen den Fußball-Zweitligisten 1860 München und VfR Aalen (3:0) hat der Münchner Daniel Bierofka einen Nasenbeinbruch erlitten, als der Unparteiische Robert Hartmann das Spiel nach 16 Minuten unterbrach. Der Referee breitete dabei die Arme aus und traf den Mittelfeldspieler versehentlich im Gesicht.
Eine Untersuchung im Krankenhaus ergab als Diagnose einen Nasenbeinbruch, der nicht operiert werden müsse. "Das ist natürlich bitter", äußerte Löwen-Trainer Alexander Schmidt. Er geht aber davon aus, dass Bierofka zum Rückrundenstart am 4. Februar gegen den Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern eingesetzt werden kann. Der 33-Jährige könne auch mit einer Gesichtsmaske spielen, meinte Schmidt.