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Peter Pekarik bejubelt das späte Siegtor seiner Mannschaft.
Peter Pekarik bejubelt das späte Siegtor seiner Mannschaft.(Foto: dapd)

Zweitligist setzt Siegesserie fort: Sahar belohnt die Hertha

Nun erwischt es St. Pauli mit Trainer Frontzeck zum ersten Mal. Hertha erkämpft sich durch ein Tor des Israelis Ben Sahar ein 1:0 gegen die Hamburger. Die Berliner stellen damit einen Vereinsrekord auf, sie sind nun schon seit zwölf Spielen unbezwungen.

Ben Sahar hat einen couragierten Auftritt von Erstliga-Absteiger Hertha BSC belohnt und die Berliner zurück auf Platz zwei geköpft. Mit seinem späten Treffer nach Flanke von Peter Pekarik in der 85. Minute entschied der erst nach einer Stunde eingewechselte Israeli das sehenswerte Montagsspiel in der 2. Fußball-Bundesliga. Nach 14 Spieltagen hält Hertha mit 29 Punkten als Tabellenzweiten Kurs Wiederaufstieg. St. Pauli verlor erstmals nach vier Ligaspielen mit dem neuen Trainer Michael Frontzeck und steht in der Tabelle jetzt auf Rang 12 (15 Punkte).

"Wir müssen weiter voll konzentriert spielen und Punkte sammeln, um für die Rückrunde eine gute Ausgangsposition zu haben", hatte Hertha-Manager Michael Preetz gewarnt. Die Hamburger kamen mit viel Selbstbewusstsein aus insgesamt fünf Punktspielen ohne Niederlage in die Hauptstadt - und versteckten sich trotz einiger Personalsorgen nicht. Der neu in die Startelf gerückte Akaki Gogia flankte; Fin Bartels sorgte mit einem Kopfball gleich für Gefahr (6.). Später musste Hertha-Torwart Thomas Kraft gegen Sebastian Schachten retten.

Hertha erspielte und erkämpfte sich vor 39.127 Fans - davon rund 8000 Hamburger Anhänger - jedoch zunehmend die Feld- und Chancenüberlegenheit. St. Pauli-Keeper Philipp Tschauner konnte einen leicht abgefälschten Hinterhaltschuss von Marcel Ndjeng nur mit Mühe an den Pfosten lenken (25.). Berlins Verteidiger Peter Pekarek zielte nach schönem Pass von Adrian Ramos am Gäste-Gehäuse vorbei (27.). Bei gefährlichen Kopfbällen von Ramos reagierte Tschauner super (42., 43.). Und auch von Ronnys Schüssen ließ er sich nicht überlisten.

Nach der Pause erhöhten die Hausherren, die noch immer ohne den verletzten Änis Ben-Hatira auskommen müssen, den Druck noch weiter. Gogia klärte gegen Niemeyer noch auf der eigenen Torlinie (61.) - dann schlug Sahar zu. Pekarik verhindert kurz vor dem Schluss gegen Sebastian Schachten noch den Ausgleich.

Quelle: n-tv.de

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