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Alessandro Schöpf und Schalke, das könnte doch noch etwas werden.
Alessandro Schöpf und Schalke, das könnte doch noch etwas werden.(Foto: imago/Zink)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Schalke legt im Poker um Schöpf nach

ManCity plant ein Mega-Angebot für Schalkes Leroy Sané. Barça darf wieder einkaufen und nutzt das kräftig aus. Liverpool will keinen neuen Torwart. Stuttgart wartet auf einen Weltmeister und bei Real wird ein Trainerwechsel wahrscheinlicher.

Alessandro Schöpf wird nun voraussichtlich doch noch von Zweitligist 1. FC Nürnberg zu Bundesligist Schalke 04 wechseln. Nachdem der Club eine Ablöse von angeblich fünf Millionen als zu niedrig abgelehnt hatte, signalisierte Sportvorstand Andreas Bornemann beim Trainingsauftakt der Franken nun doch eine baldige Abwicklung des Transfers. "Schalke bewegt sich bei der Ablöse auf uns zu, ich gehe davon aus, dass in den nächsten Tagen Klarheit herrscht", sagte er. Auch Nürnbergs Trainer Rene Weiler bezieht den Österreicher, der als eine tragende Säule bei den wiedererstarkten Nürnbergern gilt, schon nicht mehr in seine Überlegungen mit ein. "Ich gehe davon aus, dass Alessandro Schöpf uns verlässt", sagte der Schweizer.

Der 21 Jahre alte Schöpf war im Sommer 2014 aus der Jugendabteilung des FC Bayern nach Nürnberg gekommen. In der bisherigen Saison erzielte er in 19 Liga-Spielen sechs Tore. Sein Vertrag in Nürnberg läuft noch bis 2019. (cwo)

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"Marca": Zidane ersetzt Benitez bei Real

Übernimmt Zinedine Zidane bei Real Madrid?
Übernimmt Zinedine Zidane bei Real Madrid?(Foto: imago/PanoramiC)

Die Tage von Rafael Benitez bei Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid sind offenbar gezählt, das Klub-Idol Zinedine Zidane soll der Nachfolger werden. Nach Informationen der Sporttageszeitung Marca und weiterer Medien berät derzeit Reals Führungsetage über die Entlassung von Benitez, der mit den Königlichen am Sonntag 2:2 beim FC Valencia gespielt hatte und es damit verpasste, den Vier-Punkte-Rückstand auf Tabellenführer Atlético Madrid zu verkürzen.  Benitez steht bei Real bereits seit geraumer Zeit in der Kritik. Real-Präsident Florentino Pérez will angeblich noch im Laufe des Abends eine Entscheidung verkünden. (tno)

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VfB: Krawets ist fix, Großkreutz vor Unterschrift

Steht kurz vor einem Engagement in Stuttgart: Weltmeister Kevin Großkreutz.
Steht kurz vor einem Engagement in Stuttgart: Weltmeister Kevin Großkreutz.(Foto: imago/Hartenfelser)

Der Wechsel des ukrainischen Nationalspielers Artem Krawets zum VfB Stuttgart ist perfekt. Der 26 Jahre alte Stürmer kommt bis zum Saisonende auf Leihbasis zu den Schwaben. "Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass die Mannschaft in der Rückrunde erfolgreich ist", sagte Krawets. Für den Wechsel von Weltmeister Kevin Großkreutz fehlen nur noch die Unterschriften von seinem aktuellen Verein Galatasaray Istanbul und dem VfB. "Wir haben mit den Vereinen Einigung erzielt", sagte ein VfB-Sprecher. "Wir hoffen, dass wir bald Vollzug melden können." Trainer Jürgen Kramny will den vielseitig einsetzbaren Großkreutz und Krawets am Dienstag mit ins Trainingslager im türkischen Belek nehmen. (tno)

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Ter Stegen? Klopp sagt: Nö!

Bleibt Pokalspezialist: Marc-André ter Stegen.
Bleibt Pokalspezialist: Marc-André ter Stegen.(Foto: dpa)

Trainer Jürgen Klopp hat Interesse des FC Liverpool am deutschen Fußball-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona dementiert. "Nein, unsere Torhüter-Situation ist in Ordnung. Mit Simon Mignolet haben wir einen wirklich guten Keeper." Zuvor hatten englische Medien berichtet, dass die Katalanen rund 27 Millionen Euro für den früheren Gladbacher Schlussmann fordern, der beim Champions-League-Sieger nur in den Pokal-Wettbewerben zum Einsatz kommt. Vor dem Halbfinal-Hinspiel des Ligapokals am Dienstag bei Stoke City forderte der deutsche Coach nach dem zuletzt schwachen Auftritt bei West Ham United (0:2) eine Wiedergutmachung. "Du musst nach einer Niederlage die richtige Reaktion zeigen. Der Ligapokal ist wichtig für uns. Wir wollen ihn gewinnen." (sgi)

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Barça meldet 77 neue Spieler

Im Training seit einem halben Jahr dabei: Arda Turan, links, hier mit Luis Suarez.
Im Training seit einem halben Jahr dabei: Arda Turan, links, hier mit Luis Suarez.(Foto: dpa)

Champions-League-Sieger FC Barcelona hat am Tag nach Ablauf seiner Transfersperre gleich 77 neue Spieler beim Verband gemeldet. Die Katalanen durften, so hatte es die Fifa verfügt, seit Anfang 2015 keine Akteure verpflichten, weil sie in neun Fällen verbotenerweise Minderjährige unter Vertrag genommen hatten. Oder besser: Barça durfte zwar Spieler kaufen, sie aber nicht in Pflichtspielen einsetzen. Zu den am Montag gemeldeten Neuzugängen gehörten auch die Stars Arda Turan und Aleix Vidal, die der Klub im Sommer für insgesamt 50 Millionen Euro verpflichtet hatte, die aber bisher nur trainieren und in Testspielen mitwirken durften. Beide dürften nun am Mittwoch im Pokal gegen den Stadtrivalen Espanyol ihr Pflichtspieldebüt für die Katalanen in der spanischen Primera Division geben. Bei den 75 anderen Neuzugängen handelt es sich übrigens um Spieler der zweiten Mannschaft sowie der Jugendteams. (sgi)

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Schaaf startet Rettungsmission in Hannover

Im Abstiegskeller ist es eisig: Mit Schaaf soll es wieder hochgehen für Hannover.
Im Abstiegskeller ist es eisig: Mit Schaaf soll es wieder hochgehen für Hannover.(Foto: dpa)

Thomas Schaaf ist mit drei neuen Spielern als neuer Trainer beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Hannover 96 gestartet. Der jahrelange Coach von Werder Bremen wurde am Morgen trotz Schnees von knapp 1000 Zuschauern im Stadion in Hannover empfangen. Mit dabei waren auch die bisherigen drei Winter-Zugänge Iver Fossum aus Norwegen, Hotaru Yamaguchi aus Japan und der Ungar Adam Szalai von 1899 Hoffenheim, der zunächst bis zum Ende der Saison ausgeliehen wird.

Ebenfalls auf dem Platz standen Schaafs jahrelange Assistenten Matthias Hönerbach und Wolfgang Rolff. Schaaf, der zuletzt bei Eintracht Frankfurt gearbeitet hatte, war Ende Dezember als Nachfolger des zurückgetretenen Michael Frontzeck bis 2017 verpflichtet worden. Der Vertrag des 54-Jährigen gilt indes nur für die Bundesliga. Nach der schlechtesten Hinrunde seit dem Wiederaufstieg 2002 mit nur 14 Punkten ist 96 derzeit Vorletzter. (shu)

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55 Millionen für deutsches Supertalent Sané

Leroy Sané steht nicht nur bei Schalke und dem DFB-Team hoch im Kurs.
Leroy Sané steht nicht nur bei Schalke und dem DFB-Team hoch im Kurs.(Foto: dpa)

Der englische Premier-League-Klub Manchester City plant nach Informationen der "Bild"-Zeitung ein Angebot von 55 Millionen Euro für den Schalker Leroy Sané. Der 19 Jahre alte Stürmer des Fußball-Bundesligisten gilt als eines der größten deutschen Talente. Zuletzt hatte Schalkes Manager Horst Heldt aber alle Angebote für den Jung-Nationalspieler abgelehnt. Mit einer Transfersumme von 55 Millionen Euro würde Sané der teuerste deutsche Spieler. Bislang ist Weltmeister Mesut Özil in dem Ranking ganz vorn. Arsenal hatte 2013 geschätzte 50 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler an Real Madrid gezahlt. (shu)

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BVB-Boss unbesorgt wegen Aubameyang-Interessenten

Arsenals Trainer Arsene Wnger will ihn angeblich unbedingt: Dortmunds Top-Stürmer Aubameyang
Arsenals Trainer Arsene Wnger will ihn angeblich unbedingt: Dortmunds Top-Stürmer Aubameyang(Foto: AP)

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund verfolgt das Werben internationaler Topklubs an Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang mit großer Gelassenheit. Zum einen habe der Gabuner noch einen Vertrag bis 2020, zum anderen fühlt sich der BVB für den Fall eines Abgangs des in dieser Bundesliga-Saison bereits 18 Mal erfolgreichen Torjägers gut gerüstet. Medienberichten zufolge will der Londoner Top-Club FC Arsenal 57 Millionen für Aubameyang bieten.

"Man darf nie den Fehler machen, zu glauben, dass ein Verein wie der BVB von einem Spieler abhängig ist. Wir sind von keinem abhängig", sagte Watzke der "Bild"-Zeitung: "Als Robert Lewandowski gegangen ist, haben wir auch einen gefunden - und der hat jetzt sogar drei Tore mehr als Lewi auf dem Konto." Grundsätzlich sei es, auch vor dem Hintergrund des Interesses von Konkurrenten an Nationalspielern wie Mats Hummels und Ilkay Gündogan aber das Ziel, "dass unsere Mannschaft im Kern zusammenbleibt.", sagte Watzke. (shu)

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Zum Fußball-Ticker vom Sonntag den 3. Januar geht es hier.

Quelle: n-tv.de

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