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Adam Johnson ist nach dem Geständnis im Sex-Skandal seinen Job beim AFC Sunderland los.
Adam Johnson ist nach dem Geständnis im Sex-Skandal seinen Job beim AFC Sunderland los.(Foto: REUTERS)

++ Fußball, Transfers, Gerüchte ++: Sex-Skandal: Sunderland feuert Johnson

Nach dem Sieg von Hertha im DFB-Pokal stichelt Manager Preetz gegen den BVB. Auf Kevin de Bruynes Konto sieht es prächtig aus. Auch bei Manchester United klingelt ordentlich die Kasse. Ein englischer Ex-Nationalkicker stolpert derweil über einen Sex-Skandal.

Der Skandal um Sex mit einer Minderjährigen hat den englischen Ex-Nationalspieler Adam Johnson den Job gekostet. Der englische Premier-League-Klub AFC Sunderland reagiert damit auf das Geständnis des 28-Jährigen, sexuelle Handlungen mit einer 15-Jährigen gehabt zu haben. "Angesichts des Schuldgeständnisses hat der Verein heute den Vertrag mit Adam Johnson mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Der Klub wird keine weitere Stellungnahme abgeben", teilte Sunderland mit.

Johnson räumte vor dem Bradford Crown Court zudem in einem weiteren Fall eine sexuelle Belästigung ein. Zwei weitere in der Anklage enthaltene Fälle bestreitet er jedoch. Der zwölfmalige Nationalspieler war Anfang März 2015 von der Polizei verhaftet worden. Daraufhin war er von Sunderland suspendiert worden, kurze Zeit später jedoch in den Kader zurückgekehrt. Am vergangenen Spieltag hatte der Stürmer beim 2:2 gegen den FC Liverpool den 1:2-Anschlusstreffer erzielt. (cri)

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Man United peilt Wahnsinns-Umsatz an

Wayne Rooney und Manchester United haben finanziell allen Grund zum Jubeln.
Wayne Rooney und Manchester United haben finanziell allen Grund zum Jubeln.(Foto: imago/BPI)

Sportlich hinkt Manchester United den eigenen Ansprüchen derzeit hinterher, doch finanziell spielt der englische Rekordmeister in seiner eigenen Liga. Die "Red Devils" erwarten nach einem Umsatzsprung (27 Prozent) im abgelaufenen Quartal nun für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von umgerechnet 635,2 Millionen Euro. Laut BBC wäre Man United dann der erste britische Verein, der die magische Umsatz-Marke von 500 Millionen Pfund knackt. Eigenen Angaben zufolge kann der Klub von Bastian Schweinsteiger auf rund 659 Millionen Fans weltweit zählen. Die kaufen nicht nur unzählige Fanartikel, sondern machen den Verein für zahlungskräftige Sponsoren interessant.

In der Premier League belegt das Team von Trainer Louis van Gaal mit 41 Punkten nur Platz fünf - und liegt somit zwölf Punkte hinter Überraschungs-Spitzenreiter Leicester City. Trotz des mäßigen Erfolgs auf dem Platz konnte Man United die Einnahmen aus Werbung und Sponsorengeldern um gut 42 Prozent steigern. Die Einnahmen aus TV-Verträgen schossen um 31 Prozent in die Höhe. In Deutschland ist der FC Bayern München das Maß der finanziellen Dinge. Im vergangenen Geschäftsjahr verbuchte der Rekordmeister einen Umsatz von 523,7 Millionen Euro. (cri)

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FCB wehrt sich gegen Berichte über Vidal

Arturo Vidal ist offenbar doch nicht so trinkfreudig, wie einige Medien in den vergangenen Tagen berichteten.
Arturo Vidal ist offenbar doch nicht so trinkfreudig, wie einige Medien in den vergangenen Tagen berichteten.(Foto: imago/MIS)

Es kommt schon hin und wieder vor, dass Arturo Vidal auch abseits des Platzes von sich reden macht - wie zum Beispiel im vergangenen Sommer, als er am Rande der Copa América in Chile seinen Ferrari geschrottet hat. Kein Wunder also, dass einige Medien den chilenischen Nationalspieler besonders scharf beobachten und gerne über ihn berichten. Das will Vidals Arbeitgeber Bayern München in Zukunft unterbinden. "Gegenwärtig werden von Medien sehr viele Gerüchte und Spekulationen über den FC Bayern verbreitet. Künftig wird der FC Bayern konsequent gegen falsche und böswillige Behauptungen juristisch vorgehen, um den Klub, seine Spieler und die Trainer zu schützen", sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge.

Nun konnte der deutsche Rekordmeister in dieser Hinsicht einen ersten Erfolg verbuchen. In den vergangenen Tagen hatten die "Sport Bild" und der "Kicker" über einen angeblichen "Netto-Jahresverdienst von Arturo Vidal" über rund "acht Millionen Euro" berichtet. Zudem wurden dem Mittelfeldspieler mangelnder Teamgeist und Trinkfreudigkeit unterstellt. In der "Sport Bild" war zu lesen, dass Vidal "das Mannschaftsquartier während des Trainingslagers mehrmals verlassen und bei seiner Rückkehr alkoholisiert gewirkt" habe. Mittlerweile haben die "Sport Bild" und der "Kicker" eine so genannte strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben - und damit eingeräumt, dass ihre Behauptungen nicht der Wahrheit entsprechen. (cri)

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DFL will Videobeweis in Bundesliga testen

Die Deutsche Fußball Liga unterstützt die Einführung des Videobeweises in der Bundesliga. Der Vorstand des Ligaverbandes beschloss auf seiner Sitzung in Frankfurt am Main, sich zusammen mit dem Deutschen Fußball-Bund beim Weltverband Fifa um die Teilnahme an einer zweijährigen Testphase des Videobeweises zu bewerben. Zuvor muss der International Football Association Board (Ifab) auf seiner nächsten Jahresversammlung in Cardiff am 5. März aber noch seine Zustimmung für eine solche Testphase geben. (cwo)

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Allofs plaudert de Bruynes Mega-Gehalt aus

(Foto: picture alliance / dpa)

Als Manager von Autoklub VfL Wolfsburg hat Klaus Allofs nicht nur Freude daran, Millionen auszugeben. Er spricht ganz offenkundig auch gern über die Millionen, die andere im Fußballzirkus so verdienen. Auf der Veranstaltung "Sport trifft Politik" in Hannover plauderte Allofs nun aus, was Ex-Wolf Kevin de Bruyne bei seinem neuen Klub Manchester City verdient, dort sagte er über den 24-jährigen Belgier: "Er hat sich 100 Millionen gesichert."

Dies sei laut Allofs ungefähr die Dimension des Sechsjahresvertrags, den de Bruyne im Sommer 2015 bei seinem 75-Millionen-Euro-Transfer von Wolfsburg nach England unterschrieben hatte. Unklar ist, wieso Allofs über Spieler anderer Klubs Vertragsdetails in die Öffentlichkeit trägt, die er über VfL-Profis sicher ungern veröffentlicht sähe. (cwo)

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RB Leipzig wirbt wieder um Wunschcoach

Aufsteigen und dann die Trainerbank räumen, das ist der Plan von Ralf Rangnick bei Fußball-Zweitligist RB Leipzig. In der 1. Liga soll ein neuer Trainer den mit Brausemillionen alimentierten Klub übernehmen, weil Rangnick sich wieder auf seine Funktion als Sportdirektor konzentrieren möchte. In dieser hat sich Rangnick laut "Bild"-Zeitung bereits einen Wunschtrainer ausgeguckt, und zwar: Markus Weinzierl, derzeit beim FC Augsburg tätig und das durchaus erfolgreich. Seit 2012 entwickelte sich der FCA kontinuierlich nach oben und steht aktuell sogar in der K.o.-Runde der Europa League, wo Jürgen Klopp und der FC Liverpool der Gegner sind.

Trotzdem: In Leipzig hätte Weinzierl ganz andere sportliche Entwicklungsmöglichkeiten, Stichwort Brausemillionen. Schon im Mai 2015 wollte Leipzig den 41-Jährigen verpflichten. Da hatte er aber gerade erst seinen Vertrag bis 2019 verlängert, ohne Ausstiegsklausel. Nun unternimmt RB laut "Bild" einen neuen Versuch, vermeldet wird ein "Neuer Lepzig-Angriff auf Weinzierl". Eine Verpflichtung würde für RB also teuer werden, die "Bild"-Zeitung spekuliert über eine Ablöse von bis zu zehn Millionen Euro. Allerdings soll Weinzierl zwar die Trainer-Wunschliste anführen, aber nicht der einzige Kandidat sein. Gehandelt werden auch Ex-Hoffenheim-Coach Markus Gisdol, der Mainzer U23-Trainer Sandro Schwarz und Marcel Koller. Dessen Vertrag als österreichischer Nationaltrainer endet nach der EM. (cwo)

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Van der Vaarts Zeit in Spanien endet

In sieben Spielen kam Rafael van der Vaart zum Einsatz, kickte jedoch nie volle 90 Minuten.
In sieben Spielen kam Rafael van der Vaart zum Einsatz, kickte jedoch nie volle 90 Minuten.(Foto: imago/Otto Krschak)

Für Ex-HSV-Profi Rafael van der Vaart gibt es beim spanischen Erstligisten Betis Sevilla offenbar keine sportliche Zukunft mehr. "Er hat einfach nicht funktioniert", sagte Betis-Sportdirektor Eduardo Macia bezüglich des niederländischen Nationalspielers. Vor Saisonbeginn war er mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2018 ausgestattet worden, konnte sich bei den Andalusiern allerdings nie durchsetzen. In nur sieben Einsätzen stand der Mittelfeldspieler insgesamt 178 Minuten auf dem Platz, erzielte kein Tor. Spanischen Medien zufolge versucht Sevilla, seinen teuren Ergänzungssspieler auf dem boomenden chinesischen Fußballmarkt unterzubringen. Im vergangenen Jahr war der 33-Jährige vom Hamburger SV nach Spanien gewechselt. (lsc)

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Herthas Manager nimmt BVB aufs Korn

35 Jahre hat Hertha BSC auf diesen Moment gewartet: Die Berliner stehen nach dem 3:2 (1:2) gegen den FC Heidenheim im Halbfinale des DFB-Pokals. Am 20. April trifft die Mannschaft dann auf Borussia Dortmund. Zuvor ist aber Feiern angesagt, denn der Sieg gegen Heidenheim war hoch verdient. "Heimspiel! Ich glaub es nicht", twitterte Berlins Manager Michael Preetz und ließ kurz danach "Berlin, Berlin, wir bleiben in Berlin!" folgen. Eine Spitze in Richtung BVB konnte sich der Hertha-Verantwortliche dann aber nicht verkneifen:


Hertha-Trainer Pál Dárdai machte es sich indes mit einem Glas Rotwein gemütlich. "Prost auf das Heimspiel!" twitterte der BSC-Trainer. (lsc)

Einen ausführlichen Spielbericht zur Begegnung lesen Sie hier.

Quelle: n-tv.de

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