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Bleibt er oder geht er? Die abstiegsbedrohten Hannoveraner bangen um Trainer Thomas Schaaf.
Bleibt er oder geht er? Die abstiegsbedrohten Hannoveraner bangen um Trainer Thomas Schaaf.(Foto: imago/Team 2)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Slomka drängt Schaaf zu Bekenntnis

Ex-96-Trainer Mirko Slomka setzt auf Thomas Schaaf. Gladbach-Manager Max Eberl riecht nach Bier. Der AS Rom verpasst seine Chance auf eine Top-Platzierung in der Serie A. Indes spekulieren spanische Medien über die Zukunft von José Mourinho.

Hannovers Ex-Trainer Mirko Slomka wünscht sich ein schnelles Bekenntnis von Thomas Schaaf zum abstiegsbedrohten Klub. "Es wäre jetzt gut, wenn Thomas Schaaf sagen würde, dass er auch in der zweiten Liga arbeitet", sagte Slomka bei Sport1. Schaaf wollte sich zuletzt stets nicht zu seiner Zukunft äußern, sein Vertrag in Hannover gilt nur für die 1. Bundesliga. Um Schaaf war zuletzt eine Debatte ausgebrochen, nachdem 96-Präsident Martin Kind angekündigt hatte, bis Ende März Klarheit über den Verbleib des einstigen Hoffnungsträgers haben zu wollen. "Es gibt nichts Neues zu vermelden", hatte Schaaf zuletzt immer wieder gesagt. Nach zwölf Niederlagen in den vergangenen 13 Spielen steht Hannover vor dem fünften Bundesliga-Abstieg der Vereinsgeschichte. Slomka hatte Hannover von Januar 2010 bis Dezember 2013 trainiert und den Verein 2012 ins Viertelfinale der Europa League geführt. (lsc)

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Bierdusche macht Gladbach-Manager wütend

Ist sauer: Gladbachs Manager Max Eberl.
Ist sauer: Gladbachs Manager Max Eberl.(Foto: picture alliance / dpa)

Mönchengladbachs Manager Max Eberl hat nach zahlreichen Bier-Attacken bei der 1:2-Niederlage bei Schalke 04 heftige Kritik an den Fans geäußert. "Ich weiß gar nicht, wie oft ich was abbekommen habe. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Das war asozial", sagte Eberl nach der Niederlage seines Klubs: "Warum sie das machen? Da müsste man die Leute fragen." (jga)

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Medien: Mourinho wird ein Red Devil

Die Zeit von Louis van Gaal als Trainer von Manchester United ist einem Bericht der spanischen Zeitung "El Pais" zufolge definitiv abgelaufen - und ein Nachfolger stehe auch fest. Für den Niederländer soll ein anderer großer Name bereits in den Startlöchern stehen: José Mourinho. Seit seiner Entlassung beim FC Chelsea ist der Portugiese auf dem Markt. Dem Blatt zufolge soll sich sein Ex-Verein Real Madrid bereits seit langem um den 53-Jährigen bemüht haben - ohne Erfolg. Real-Präsident Florentine Pérez soll die einstige Entlassung Mourinhos im Jahr 2013 nämlich bereuen. Nun ist der Verein mit Frankreichs Fußballikone Zinédine Zidane aber neu aufgestellt. Und Mourinho ist noch immer zu haben.

Gibt es ein mögliches Duell der Giganten Josep Guardiola (l.) und José Mourinho?
Gibt es ein mögliches Duell der Giganten Josep Guardiola (l.) und José Mourinho?(Foto: imago sportfotodienst)

Das soll sich nun geändert haben. Laut "El Pais" habe er einen Vorvertrag bei Manchester United unterschrieben und könnte demnächst Weltmeister Bastian Schweinsteiger trainieren. Sollte Mourinho trotz Vorvertrag doch nicht bei den Red Devils unterschreiben dürfen, drohen dem Klub angeblich Strafzahlungen wegen Nichteinhaltung des Vorvertrages. Wenn der Portugiese nicht bis zum 1. Mai unterschreiben kann, dürfe er sich über 6,5 Millionen Euro freuen. Wartet ManUnited bis zum 1. Juni, winken Mourinho sogar 13 Millionen Euro.

Sollten die Gerüchte stimmen, wird es in der kommenden Saison zum Duell der Giganten kommen. Dann trifft der Portugiese mit Manchester United auf den Katalanen Josep Guardiola, der nach dem Ende seiner Trainerstelle beim FC Bayern München zu Manchester City geht. Die britische Presse ist sich übrigens nicht ganz einige. Einige Medien sehen nicht Mourinho auf der Trainerbank bei den Reds, sondern BVB-Coach Thomas Tuchel. (lsc)

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Rüdigers Römer verspielen Spitzenplatz

Antonio Rüdiger und sein AS Rom spielen in der italienischen Meisterschaft wohl nur noch um die Qualifikation für die Champions League. Der Tabellendritte kam in der Schlagerpartie des 30. Spieltages gegen Inter Mailand nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und könnte das Führungsduo mit Spitzenreiter Juventus Turin und Verfolger SSC Neapel vollends aus den Augen verlieren. Zudem kann sich der AC Florenz den Römern wieder auf Schlagdistanz nähern und damit den dritten Tabellenplatz noch einmal streitig machen. Rom musste über den Punktgewinn gegen Inter letztlich sogar noch froh sein. Erst sechs Minuten vor dem Abpfiff rettete Radja Nainggolan Rüdigers Mannschaft wenigstens das Remis, nachdem der frühere Bundesliga-Profi Ivan Perisic Mailand acht Minuten nach der Pause in Führung gebracht hatte. (lsc)

Quelle: n-tv.de

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