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Hartes Stück Arbeit für St. Pauli an der Wedau.
Hartes Stück Arbeit für St. Pauli an der Wedau.(Foto: imago/Team 2)

Torspektakel in Heidenheim: St. Pauli ringt Schlusslicht Duisburg nieder

Ein mageres 0:0 zur Halbzeit, doch dann legen beide Teams in Heidenheim ordentlich los. Das können Braunschweig und der FSV Frankfurt nicht von sich behaupten. Und dem FC St. Pauli reicht in Duisburg eine solide Vorstellung, um im Aufstiegsrennen zu bleiben.

MSV Duisburg - FC St. Pauli 0:2 (0:0)

Der FC St. Pauli hat im Kampf um die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga einen wichtigen Sieg gefeiert. Beim Zweitliga-Tabellenschlusslicht MSV Duisburg kam die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen, einst Profi und Trainer bei den Zebras, zu einem 2:0 (0:0). Marc Rzatkowski (64.) und John Verhoek (90.+4) waren vor 20.790 Zuschauern für die Lienen-Elf erfolgreich. Die Hamburger haben jetzt mit 39 Punkten zwei Zähler Rückstand auf den 1. FC Nürnberg (41), der Relegationsrang drei belegt. In den letzten vier Auswärtsspielen holten die St. Paulianer zehn Punkte. Die Meidericher, die zum siebten Mal in Folge ohne Sieg blieben, haben 13 Punkte auf dem Konto und tragen weiterhin die Rote Laterne. Den letzten MSV-Sieg gab es am 29. November 2015 beim 3:0 gegen den SV Sandhausen. Die Bestnoten beim MSV verdienten sich Giorgi Chanturia und Dan-Patrick Poggenberg. Auf Seiten der Gäste gefielen Rzatkowski und Jeremy Dudziak.

Eintracht Braunschweig - FSV Frankfurt 0:0

Rückschlag für Eintracht Braunschweig im Zweitliga-Aufstiegsrennen: Die Niedersachsen kamen gegen den FSV Franfurt über ein 0:0 nicht hinaus und haben dadurch nunmehr schon sieben Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei. Immerhin blieb die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht im siebten Heimspiel in Folge ohne Niederlage. Frankfurt vergrößerte durch das Remis seinen Vorsprung auf die Gefahrenzone auf bereits neun Zähler. 19.667 Zuschauer im gut gefüllten Eintracht-Stadion an der Hamburger Straße sahen eine durchschnittliche Partie, in der beide Teams mehrere gute Siegchancen ausließen. So verfehlte Zlatko Dedic schon in der achten Minute das Tor der Norddeutschen nur knapp, 60 Sekunden unterlief auf der Gegenseite Debütant Philipp Tietz aus kurzer Distanz das gleiche Missgeschick. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Begegnung immer mehr, Torszenen blieben Mangelware. Salim Khelifi und Marc Pfitzner waren die stärksten Akteure in den Reihen des ehemaligen Bundesligisten. Bei den Hessen verdienten sich Alexander Huber und Farnol Perdedaj die Bestnoten.

FC Heidenheim - Arminia Bielefeld 3:2 (0:0)

Der 1. FC Heidenheim hat seinen Heimfluch in der 2. Fußball-Bundesliga beendet. Die Schwaben gewannen glücklich mit 3:2 (0:0) gegen Arminia Bielefeld und feierten nach fünf erfolglosen Versuchen den ersten Sieg in der eigenen Arena seit dem 18. Oktober. Dank der Tore von Kapitän Marc Schnatterer (48., 55./Foulelfmeter) und Robert Leipertz (62.) verbesserte sich der FCH auf Rang sieben. Die leidenschaftliche kämpfende Arminia, für die Christoph Hemlein (49.) und Julian Börner (80.) trafen, muss sich nach einer guten Leistung als Tabellen-13. keine Sorgen machen. Allerdings verloren die Ostwestfalen Tom Schütz mit Gelb-Rot (64.). Die beiden Torschützen waren die besten Heidenheimer Spieler, bei den Gästen überzeugten Hemlein und Kapitän Florian Dick.

Quelle: n-tv.de

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