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Beeindruckendes Debüt in der Premier League: Marcus Rashford.
Beeindruckendes Debüt in der Premier League: Marcus Rashford.(Foto: AP)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: United-Wunderkind Rashford schockt Arsenal

Ralf Rangnick wirft Stefan Effenberg eine Taktik "wie vor 30 Jahren" vor. Max Eberl verbietet einen Wechsel. Gegen das ägyptische Fußball-Idol Mohamed Aboutrika wird ermittelt. Und ManUnited bremst Arsenal im Rennen um den Titel aus.

Trotz seines fünften Saisontores hat Weltmeister Mesut Özil mit dem FC Arsenal einen schmerzhaften Rückschlag im Kampf um den englischen Meistertitel einstecken müssen. Die Gunners unterlagen bei Manchester United 2:3 (1:2) und liegen nach 27 Spielen wieder fünf Punkte hinter Spitzenreiter Leicester City zurück. Tottenham bleibt dem Überraschungsteam der bisherigen Saison mit einem 2:1 Sieg über Swansea jedoch auf den Fersen.

Wunderkind Marcus Rashford, der ManUnited schon beim 5:1 in der Europa League gegen den FC Midtjylland mit zwei Toren vor dem Aus gerettet hatte, traf auch bei seinem Debüt in der Premier League doppelt - innerhalb von drei Minuten (29. und 32.). Danny Welbeck verkürzte nach einer Flanke von Özil per Kopf für die Gunners (40.). Doch Ander Herrera stellte nach Vorarbeit von Rashford den alten Abstand wieder her (65.). Özil traf per Nachschuss und machte es noch einmal spannend (69.). Weltmeister Per Mertesacker saß auf der Bank. (jja)

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Ägyptens Fußball-Idol unter Terrorverdacht

Mohamed Aboutrika wird verdächtigt  eine terroristische Vereinigung zu unterstützen.
Mohamed Aboutrika wird verdächtigt eine terroristische Vereinigung zu unterstützen.(Foto: imago sportfotodienst)

Gegen das ägyptische Fußball-Idol Mohamed Aboutrika laufen Ermittlungen wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Das teilte eine Untersuchungskommission der ägyptischen Justiz mit. Ein Reiseunternehmen, an dem der 100-malige Nationalspieler und Afrikameister von 2006 und 2008 beteiligt ist, soll die als Terror-Gruppe eingestufte islamische Muslimbruderschaft des 2013 gestürzten Staatschefs Mohamed Mursi finanziell gefördert haben. Der 37 Jahre alte Ex-Star bestreitet seit Beschlagnahmung seiner Anteilsschiene an der Firma eine Verbindung zur Muslimbruderschaft. (tno)

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Wolfsburg schreibt Nicklas Bendtner ab

Auf dem Spielfeld ist Nicklas Bendtner in Wolfsburg längst nicht mehr unterwegs.
Auf dem Spielfeld ist Nicklas Bendtner in Wolfsburg längst nicht mehr unterwegs.(Foto: imago/Hübner)

Der Wolfsburger Manager Klaus Allofs hat den Mittelstürmer Nicklas Bendtner so gut wie abgeschrieben. "Das Experiment gilt vorläufig als gescheitert", sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten beim Fernsehsender Sport1. "Er ist ein Spieler, der außergewöhnliche Fähigkeiten hat, der es aber nicht schafft, über diesen Punkt hinauszukommen. Im Moment sieht es so aus, dass er uns nicht helfen kann." Der 28 Jahre alte Däne war im August 2014 verpflichtet worden und hat in 31 Spielen nur drei Tore erzielt. Zuletzt gehörte Bendtner trotz der Verletzung von Mittelstürmer Bas Dost nicht zum Kader des Erstligisten.

Allofs verteidigte hingegen André Schürrle. "Bei Schürrle dauert es schon etwas länger, aber wir haben das Vertrauen, dass er uns auf Dauer helfen kann", sagte der VfL-Manager über den bisher enttäuschenden Nationalspieler. Allofs attestierte dem vor einem Jahr geholten Profi "außergewöhnlichen Fähigkeiten" und sagte: "Er wird sie auch für den VfL Wolfsburg zeigen."

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Bewaffnetes Duo überfällt Neapel-Star

Wurde bedroht und ausgeraubt: Lorenzo Insigne, Star des SSC Neapel.
Wurde bedroht und ausgeraubt: Lorenzo Insigne, Star des SSC Neapel.(Foto: REUTERS)

Lorenzo Insigne, Stürmer des italienischen Spitzenteams SSC Neapel, ist am Samstagabend von Kriminellen überfallen worden. Der 24-Jährige war mit seiner Frau und einem Freund in Neapels Nobelviertel Vomero unterwegs, als ihn zwei Männer mit Pistolen bewaffnet zwangen, aus seinem Auto auszusteigen. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, raubten die Männer Insigne Geld und seine Rolex-Uhr, der Nationalspieler erstattete Anzeige bei der Polizei. In den letzten Jahren waren mehrere Starspieler Neapels und ihre Angehörige auf offener Straße überfallen worden. (tno)

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Eberl schließt Dahoud-Wechsel zum BVB aus

Mahmoud Dahoud bleibt bei Borussia Mönchengladbach - das sagt Manager Max Eberl.
Mahmoud Dahoud bleibt bei Borussia Mönchengladbach - das sagt Manager Max Eberl.(Foto: imago/Uwe Kraft)

Borussia Mönchengladbachs Manager Max Eberl hat einen Wechsel von Mahmoud Dahoud im Sommer zum Bundesliga-Rivalen Borussia Dortmund ausgeschlossen. "Definitiv nein!" sagte Eberl im Interview der "Bild am Sonntag" auf die Frage, ob der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler in der kommenden Saison beim BVB spiele. Dahoud sei "ein begnadeter Fußballer, ein riesiges Talent", das "bei uns den nächsten Schritt machen soll", so Eberl weiter: "Wir haben auch einen Anspruch und Ziele, die nicht gerade klein sind. Um die zu realisieren, brauchen wir ihn." (tno)

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Rangnick teilt kräftig gegen Effenberg aus

Kollege Ralf Rangnick (l) lässt kein gutes Haar an Stefan Effenbergs Taktik.
Kollege Ralf Rangnick (l) lässt kein gutes Haar an Stefan Effenbergs Taktik.(Foto: imago sportfotodienst)

Ralf Rangnick von Zweitliga-Spitzenreiter RB Leipzig hat seinem Trainerkollegen Stefan Effenberg eine Taktik "wir vor 30 Jahren" vorgeworfen. "Es war wirklich Manndeckung angesagt, wie ich es in der Form noch nie erlebt habe", sagte RB-Coach Rangnick nach dem hart erkämpften 1:0-Sieg beim SC Paderborn dem MDR. "Wenn ich dann teilweise höre, welche Diskussionen da geführt werden, von sogenannten Experten über Laptop-Trainer oder Konzepttrainer, dann muss ich sagen: Okay, das ist legitim, alles in Ordnung, ich hab das zum letzten Mal vor 30 Jahren erlebt, dass eine Mannschaft so spielt wie Paderborn gegen uns", sagte Rangnick weiter.

Der Höhepunkt sei für ihn gewesen, wie sich der Paderborner Defensivspieler Mirnes Pepic nach der Auswechslung des RB-Profi Emil Forsberg verhalten habe. "Der wäre mit Emil auch noch aufs Klo gegangen. Und ein paar Sekunden nach der Auswechslung von Forsberg stand Pepic vor seinem Trainer und fragte: 'Coach, wen soll ich jetzt decken?'", sagte Rangnick der Bild am Sonntag. Der 57-Jährige betonte zwar, dass dieses taktische Mittel "völlig legitim" sei, nachvollziehen könne er es trotzdem nicht: "Ich bin froh, dass dieser Anti-Fußball nicht noch mit einem Punkt belohnt worden ist." (kbe)

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Naldo steht vorm Saison-Aus

(Foto: imago/Hübner)

Der VfL Wolfsburg wird wohl für den Rest der Saison auf seinen Abwehrchef Naldo verzichten müssen. Der 33 Jahre alte Brasilianer erlitt bei der 0:2-Heimniederlage gegen Bayern München eine Schultereckgelenk-Sprengung und muss operiert werden. Der torgefährliche Innenverteidiger dürfte dem ohnehin von großen Verletzungssorgen gebeutelten VfL in dieser Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehen. "Ich hatte sofort Schmerzen in der rechten Schulter und konnte nicht mehr weiterspielen. Es ärgert mich natürlich sehr, dass ich in dieser wichtigen Phase der Saison der Mannschaft nicht helfen kann", sagte Naldo, der in der 72. Minute nach einem Zweikampf unglücklich auf den Rasen gefallen war.

"Naldo war Stammspieler und Leistungsträger, das ist ein großer Verlust für uns", sagte VfL-Manager Klaus Allofs im Sport1-Doppelpass: "Das sind Dinge, die wir in unserer jetzigen Situation gar nicht gebrauchen können." (kbe)

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Zickigem Ronaldo platzt der Kragen

Die Niederlage gegen den Stadtrivalen Atlético nagt an Cristiano Ronaldo.
Die Niederlage gegen den Stadtrivalen Atlético nagt an Cristiano Ronaldo.(Foto: imago/Agencia EFE)

Real Madrids Superstar Cristiano Ronaldo hat nach der bitteren Niederlage im Stadtderby gegen Atletico (0:1) die Nerven verloren und seine Mitspieler sowie die Medien scharf attackiert. "Es nervt mich, dass gesagt wird, Cristianos Leistungen seien schlechter und deshalb sei auch Real schlechter geworden. Wenn alle mein Level hätten, wären wir Spitzenreiter", behauptete der dreimalige Weltfußballer des Jahres. Ronaldo nannte sogar Namen: "Ich will nicht sagen, dass Jese und Vázquez (Lucas, d. Red.) keine guten Spieler sind. Sie sind sehr gut, aber.... Ich spiele gerne mit Pepe, Karim (d. Red.: Benzema), Bale (Gareth, d. Red.) und Marcelo zusammen. Wenn man einen Wettbewerb gewinnen will, braucht man die Besten. Und die sind leider verletzt." Pepe, Bale und Marcelo fehlten angeschlagen, Benzema wurde in der Halbzeit ausgewechselt. Jese und Vazquez kamen im Verlauf der zweiten Halbzeit ins Spiel. Auch die Medien bekamen Ronaldos Zorn zu spüren: "Ihr stellt mir immer diese beschissenen Fragen. Die Zahlen lügen nicht, die Statistiken lügen nie. Ganz einfach."

Die anhaltende Verletztenmisere ärgert Ronaldo: "Ich weiß nicht, ob das mit einer schlechten Vorbereitung zu Beginn der Saison zusammenhängt, aber wir haben viele Verletzte und das schadet uns." Im Gespräch mit Reals Hausblatt Marca ruderte der 31-Jährige allerdings zurück. Er habe seine Kritik auf das physische und nicht das spielerische Niveau bezogen: "Ich bin nicht besser als irgendeiner meiner Mitspieler." (kbe)

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Beckenbauer droht Vorladung im WM-Skandal

In der WM-Affäre steht eine Vorladung der wichtigsten Organisatoren des Fußball-Sommermärchens 2006 in Deutschland durch die Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) offenbar kurz bevor. Nach Informationen des ZDF haben die eidgenössischen Ermittler bei ihren Untersuchungen der ungeklärten Millionen-Zahlung der deutschen WM-Macher an den Weltverband Fifa "verdächtige Vorgänge" entdeckt und "würden nun Vernehmungen" planen. Angeblich soll die BA, die hinsichtlich der WM-Affäre mit der ebenfalls ermittelnden Staatsanwaltschaft Frankfurt kooperiert, auch Aussagen des früheren WM-Organisationschefs Franz Beckenbauer und seines langjährigen Vertrauten Fedor Radmann haben wollen. (kbe)

Quelle: n-tv.de

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