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Stürmt bald als Profi für die "Wölfe": Leandro Putaro.
Stürmt bald als Profi für die "Wölfe": Leandro Putaro.(Foto: imago/Hübner)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Wolfsburg stattet Talent mit Profivertrag aus

Bayerns Alonso beteuert, er habe immer brav seine Steuern gezahlt, sein Trainer Pep Guardiola äußert sich zum Schiedsrichter-Ekalt um Roger Schmidt und Wolfsburgs Profi-Kader ist um ein Talent reicher.

U19-Nationalspieler Leandro Putaro hat beim deutschen Fußball-Pokalsieger VfL Wolfsburg einen Profivertrag bis 2019 unterschrieben. Der 19 Jahre alte Angreifer war zuletzt zweimal in der Bundesliga zum Einsatz gekommen. "Wir trauen ihm zu, dass er es schaffen kann, sich in unserem Bundesliga-Kader zu etablieren", sagte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs. (kbe)

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Guardiola will Schiris nur helfen

Pep Guardiola Emotionen sind Schiedsrichtern allzu gut bekannt.
Pep Guardiola Emotionen sind Schiedsrichtern allzu gut bekannt.(Foto: picture alliance / dpa)

Nach dem Schiedsrichter-Vorfall von Leverkusen um Coach Roger Schmidt und Referee Felix Zwayer hat Pep Guardiola sich und seine Bundesliga-Kollegen in Schutz genommen. Der Trainer des Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München sagte am Freitag: "Die Schiedsrichter müssen wissen, dass wir an der Linie stehen, um ihnen zu helfen. Wir wollen keine Probleme kreieren." Schmidt hatte am Wochenende im Spiel gegen Dortmund (0:1) für einen Eklat gesorgt, weil er nicht sofort den Innenraum verließ, als ihn Zwayer dazu aufforderte. Der Leverkusener wurde für drei Spiele gesperrt. Guardiola, der selbst oft emotional an der Seitenlinie auf die Vierten Offiziellen einredet, räumte ein: "Es ist nicht einfach für die Schiedsrichter, denn wir stehen sehr unter Spannung." (kbe)

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Bayern-Fans nach Randalen in Turin bestraft

Für fünf Bayern-Fans war das Spiel in Turin möglicherweise das letzte für lange Zeit, dass sie sich im Stadion angucken konnten.
Für fünf Bayern-Fans war das Spiel in Turin möglicherweise das letzte für lange Zeit, dass sie sich im Stadion angucken konnten.(Foto: imago/Ulmer)

Ein Richter in Turin hat gegen fünf Fans von Bayern München ein internationales Stadionverbot verhängt. Sie dürfen nun keinem Spiel auf europäischer Ebene mehr beiwohnen, auch keinem der Nationalmannschaft. Die Männer waren am Dienstagabend vor dem Champions-League-Spiel der Bayern bei Juventus Turin (2:2) festgenommen worden. Inzwischen wurden sie wieder freigelassen und müssen sich am 6. April vor Gericht verantworten. Die Mitglieder der Gruppe "Schickeria" sollen versucht haben, Sperren am Stadioneingang zu durchbrechen. Dabei wurden einige Sicherheitsleute und fünf Polizisten verletzt. Die Vorfälle vor dem Achtelfinal-Hinspiel beschäftigen inzwischen die hohe Politik. CSU-Politiker Christian Bernreiter, Präsident des Bayerischen Landtags, war an diesem Tag auch im Stadion. Er hat einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel geschrieben, in dem er das Verhalten der italienischen Polizei scharf kritisiert. (chr)

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Alonso dementiert Bericht über Anklage

Die Behörden in Spanien ermitteln gegen Alonso wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung.
Die Behörden in Spanien ermitteln gegen Alonso wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung.(Foto: REUTERS)

Fußballstar Xabi Alonso vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat Medienberichte über eine Anklage gegen ihn wegen Steuerbetrugs zurückgewiesen. Weder Alonso noch seinen Beratern sei die Einleitung eines Justizverfahrens in Spanien bekannt, hieß es in einer Mitteilung auf Facebook. Der spanische Mittelfeldspieler bekräftigte, er sei "allen und jeder einzelnen seiner Steuerpflichten nachgekommen".? Zuvor hatten spanische Medien unter Berufung auf Justizkreise berichtet, die Madrider Staatsanwaltschaft habe gegen den 34-Jährigen Anklage erhoben. Die spanischen Steuerbehörden hatten im Sommer vorigen Jahres Ermittlungen gegen Alonso eingeleitet. Innerhalb von sechs Monaten nach Beginn der Untersuchungen muss die Staatsanwaltschaft über eine eventuelle Anklage entscheiden. Alonso soll in seiner Zeit bei Real Madrid zwischen 2011 und 2012 Einnahmen aus seinen Bildrechten nicht versteuert haben. Um welchen Betrag es geht, wurde nicht bekannt. Laut spanischen Medien ähnelt der Fall von Alonso aber dem des Argentiniers Javier Mascherano. Vor Gericht räumte Mascherano Steuerhinterziehung in Höhe von 1,5 Millionen Euro ein. Er zahlte die Summe im September mit den fälligen Zinsen nach.(jgu)

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Fifa-Wahl: Sexwale wirft das Handtuch

Kurz vor dem ersten Wahlgang gibt der Südafrikaner sein Aus bekannt.
Kurz vor dem ersten Wahlgang gibt der Südafrikaner sein Aus bekannt.(Foto: dpa)

Fifa-Präsidentschaftskandidat Tokyo Sexwale hat kurz vor der Abstimmung über den nächsten Chef des Fußball-Weltverbandes seinen Rückzug verkündet. "Ich lasse nur vier Leute übrig. Es ist euer Problem jetzt", sagte der Südafrikaner bei seiner Ansprache vor den 207 Wahl-Delegierten. "Es war eine gute Zeit für mich, ich bin bereit zu dienen, meine Kampagne ist zu Ende", fügte der ehemalige Anti-Apartheidskämpfer an. Um die Nachfolge von Joseph Blatter treten nun noch die Favoriten Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa und Gianni Infantino sowie Jérôme Champagner und Prinz Ali bin al-Hussein an. Sexwale hatte nicht einmal die Unterstützung seiner afrikanischen Heimatkonföderation. Zu Wochenbeginn hatte er bereits mögliche Allianzen angekündigt. Eine Wahlempfehlung für einen seiner Konkurrenten gab er aber nicht. (tno)

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Rapid Wien droht mächtig Ärger

Der Stein des Anstoßes: Ein Plakat von Rapid-Fans mit dem wenig charmanten Ausdruck "Hure Valencia".
Der Stein des Anstoßes: Ein Plakat von Rapid-Fans mit dem wenig charmanten Ausdruck "Hure Valencia".(Foto: imago/GEPA pictures)

Dem österreichischen Fußball-Vizemeister Rapid Wien droht nach dem Aus in der Europa League eine harte Strafe durch die Europäische Fußball-Union (Uefa). Am Abend hatten Rapid-Fans während des Zwischenrunden-Rückspiels gegen den FC Valencia (0:4) ein riesiges Transparent mit der Aufschrift "Puta Valencia" ("Hure Valencia") entrollt. Rapid entschuldigte sich nach dem Spiel für das Verhalten der Fans. Die Wortwahl sei "absolut abzulehnen", sagte ein Klubsprecher. Der österreichische Rekordmeister kündigte zudem eine Überprüfung an, wie das Transparent überhaupt ins Stadion gelangen konnte. Wien hatte bereits das Hinspiel in Valencia mit 0:6 verloren und war auch im heimischen Stadion ohne jede Chance. Auch Weltmeister Shkodran Mustafi, der seit 2014 für die Spanier spielt, erzielte einen Treffer.(jgu)

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"Panzer Klose zerfleischt Galatasaray"

Er kann´s noch immer: Mit 37 Jahren begeistert Miro Klose die Lazio-Anhänger.
Er kann´s noch immer: Mit 37 Jahren begeistert Miro Klose die Lazio-Anhänger.(Foto: imago/Insidefoto)

Matchwinner Miroslav Klose erhielt nach dem Ende seiner Durststrecke und dem Einzug von Lazio Rom ins Achtelfinale der Europa-League Lob von allen Seiten. "Der Panzer Klose reißt Lazio ins Achtelfinale. Miro hungert weiter nach Erfolgen, er zerrt seine Mannschaft zum Erfolg und zerfleischt Galatasaray nach einer achtmonatigen Fastenzeit", schrieb die römische Tageszeitung "Il Messaggero" nach Roms 3:1-(0:0)-Rückspielsieg in der Zwischenrunde der Europa League gegen Galatasaray Istanbul. Klose hatte zwei Minuten nach seiner Einwechslung mit seinem ersten Pflichtspieltor in dieser Saison für die Entscheidung gesorgt (72.) und auch das Duell gegen seinen Weltmeister-Kollegen Lukas Podolski im Galatasaray-Trikot für sich entschieden.

"Klose ist endlich wieder Klose. Er ist wiederauferstanden. Die wahren Meister schaffen Siege, rütteln Mannschaften und Tifosi wach", lobte "Corriere dello Sport" den 37-Jährigen. Klose selbst sagte, er sei zufrieden, schließlich sei "längere Zeit seit dem letzten Tor vergangen. Es ist nicht einfach, im Alter von fast 38 Jahren in Form zu sein, doch ich versuche es. Für mich ist es purer Spaß, auch wenn ich nur zwei Minuten spiele".(jgu)

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Niersbach hat keine Lust auf Kommentare

In der WM-Affäre beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gibt der zurückgetretene Verbandschef Wolfgang Niersbach keinen Kommentar zu Berichten über neue Widersprüche ab. "Auf Spekulationen, Unterstellungen und Indiskretionen reagiere ich nicht", sagte Niersbach der "Bild"-Zeitung. Zuletzt waren Informationen über angebliche Gesprächsnotizen des früheren DFB-Vizegeneralsekretärs Stefan Hans über mehrere Gespräche von amtierenden und früheren DFB-Spitzenvertretern zur brisanten Thematik bekannt geworden. Die Unterlagen stützen bisherige Mutmaßungen, dass Niersbach entgegen früherer Aussagen bereits seit Juni 2015 über detailliertere Kenntnisse zur ominösen 6,7-Millionen-Euro-Zahlung der deutschen WM-Organisatoren an den Weltverband FIFA verfügt haben könnte. Bild legte am nun mit Angaben zu Ermittlungsergebnissen nach, wonach Niersbach sogar schon 2005 über die Probleme beim Umgang mit der ungeklärten Summe informiert gewesen wäre. Handschriftliche Vermerke auf den Hans-Papieren legen außerdem Veränderungen der Protokolle und Streichungen pikanter Stellen durch den früheren DFB-Boss nahe.(jgu)

Quelle: n-tv.de

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