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Trotz der eisigen Temperaturen bat Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking seine Profis zum Training. Josuha Guilavogui fehlte dabei allerdings.
Trotz der eisigen Temperaturen bat Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking seine Profis zum Training. Josuha Guilavogui fehlte dabei allerdings.(Foto: imago/foto2press)

+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Wolfsburgs Guilavogui plagt Kälte-Problem

55 Millionen Euro will Manchester City für Leroy Sané hinblättern. Doch Schalke will davon nichts wissen. Franck Ribéry setzt beim FC Bayern auf Uli Hoeneß. Ein ehemaliger NBA-Star investiert in den spanischen Fußball und ein Flüchtling sorgt beim HSV für Furore.

Trainer Dieter Hecking hat eine kuriose Begründung für das Fehlen von Profi Josuha Guilavogui im Training des VfL Wolfsburg geliefert. "Er hat Probleme mit der Kälte", sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten am Abend. Der Mittelfeldspieler, der am Montag beim Trainingsstart trotz Minustemperaturen als einziger VfL-Profi noch in kurzen Hosen im Schneetreiben trainiert hatte, fehlte am Dienstag in beiden Einheiten des Tages. Auch auf Nachfrage wollte sich Hecking nicht konkreter dazu äußern, was Guilavoguis "Probleme" bedeuteten: "Naja, es ist kalt hier." (cwo)

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Union Berlin verstärkt sich verrückt

"Verrückter" Neuzugang für Union Berlin: Der Zweitligist hat den österreichischen Innenverteidiger Emanuel Pogatetz als ersten Winter-Neuzugang präsentiert. Wie der Hauptstadtklub mitteilte, erhält der 61-malige Nationalspieler einen Vertrag bis Saisonende "mit einer stark leistungsbezogenen" Option auf eine weitere Saison. "Emanuel Pogatetz ist ein sehr kopfball- und zweikampfstarker Abwehrspieler, ein rustikaler, kerniger Typ, der mit dazu beitragen soll, dass wir im Defensivbereich stabiler werden", kommentierte Union-Trainer Sascha Lewandowski den Transfer.

Pogatetz spielte bis zum Jahresende in der nordamerikanischen Profiliga MLS für Columbus Crew SC. In der Bundesliga kam Pogatetz zuvor insgesamt 88-mal für Hannover 96, den VfL Wolfsburg und den 1. FC Nürnberg zum Einsatz. In seiner Zeit in bekam Pogatetz wegen seiner kompromisslosen und aggressiven Spielweise den Spitznamen "Mad Dog" verpasst. (cwo)

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Hertha greift bei Bayern-Talent zu

Beim FC Bayern hat Sinan Kurt keine Fußballzukunft mehr. In Berlin womöglich schon.
Beim FC Bayern hat Sinan Kurt keine Fußballzukunft mehr. In Berlin womöglich schon.(Foto: imago/Lackovic)

Hertha BSC steht nach Informationen des Fachmagazins "Kicker" kurz vor der Verpflichtung des Talents Sinan Kurt. Der 19-Jährige vom FC Bayern soll demnach am Mittwoch den Medizincheck beim Erstliga-Dritten absolvieren und im Anschluss einen Vertrag bis 2019 unterschreiben. Hertha nahm dazu keine Stellung.

Ursprünglich wollte der Berliner Erstligist auch angesichts der Rückkehr mehrerer Langzeit-Verletzter in der Winterpause nicht auf dem Transfermarkt aktiv werden. Das Interesse an Offensivspieler Kurt hatte Trainer Pal Dardai allerdings schon beim Trainingsauftakt am Sonntag bestätigt. "Er ist ein großes Talent. Wenn es möglich ist, einen solchen Spieler zu kriegen, warum nicht?", hatte Dardai gesagt. (cwo)

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Flüchtling kämpft um Vertrag beim HSV

Bakery Jatta aus Gambia kämpft um einen Vertrag beim HSV.
Bakery Jatta aus Gambia kämpft um einen Vertrag beim HSV.(Foto: dpa)

Er kam als Flüchtling, und jetzt darf er beim HSV vorspielen: Der erst 17 Jahre alte Bakery Jatta aus Gambia absolvierte seinen zweiten Tag im Probetraining der Fußballprofis des Hamburger SV. Der Youngster wurde erst vor einem halben Jahr von der Akademie Lothar Kannenberg, einer Jugendhilfe- und Bildungseinrichtung im niedersächsischen Bothel, aufgenommen und gefördert. "Er hat noch nie in einem Verein gespielt, aber wir schauen uns alles an. Und der Junge kann kicken", twitterte ein Reporter des Senders Sky ein Statement von Bruno Labbadia. Der bis dato völlig unbekannte Offensivspieler hatte schon tags zuvor im Kreis der HSV-Asse um Pierre-Michel Lasogga, René Adler und Johan Djourou auf sich aufmerksam gemacht: Beim Aufgalopp nach der Winterpause bereitete er gleich das erste HSV-Trainingstor durch Sven Schipplock vor. (tno)

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Ex-NBA-Star steigt bei Real Mallorca ein

Steve Nash investiert in den spanischen Fußball.
Steve Nash investiert in den spanischen Fußball.(Foto: REUTERS)

Der ehemalige Basketball-Superstar Steve Nash, sechs Jahre lang Mannschaftskollege von Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks, hat zusammen mit einigen Geschäftspartnern die Aktienmehrheit beim spanischen Fußball-Zweitligisten Real Mallorca übernommen. Der deutsche Manager und bisherige Besitzer Utz Claasen wird einen Großteil seiner Aktien abgeben, jedoch weiter Präsident des akut abstiegsbedrohten Klubs bleiben. Nash und seine Partner, zu denen die Eigentümer des NBA-Klubs Phoenix Suns gehören, erwarben im Rahmen einer Kapitalerhöhung Anteile im Wert von knapp 21 Millionen Euro. Sie halten damit 80 Prozent der Aktien. Claasen gehören künftig noch 20 Prozent. (tno)

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Manchester United plant Mega-Offerte für Bale

Gareth Bale könnte schon bald von real Madrid zu Manchester United wechseln.
Gareth Bale könnte schon bald von real Madrid zu Manchester United wechseln.(Foto: imago/Cordon Press/Miguelez Sports)

Kurz nach der Entlassung von Rafael Benitez herrscht bei Real Madrid Aufbruchstimmung, schließlich steht bei den Königlichen ab sofort niemand Geringeres als Zinedine Zidane an der Seitenlinie. Einer, der weniger begeistert von dem Trainerwechsel sein dürfte, ist Gareth Bale. Der walisische Superstar ist bei seinem neuen französischen Übungsleiter nicht wohl gelitten. Kaum ist Benitez weg, schon spekulieren englische Medien wild auf eine Rückkehr auf die britische Insel. Demnach soll Manchester United bereits ein Anbegot über 75 Millionen Pfund (etwa 102 Millionen Euro) für den 26-Jährigen abgegeben haben. Der Rechtsaußen war 2013 für rund 91 Millionen Euro von Tottenham zu Real gewechselt. (cri)

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Boateng unterschreibt Vertrag bei Milan

Seit Ende September letzten Jahres hält sich Kevin-Prince Boateng bei AC Mailand fit. Nun hat der frühere Bundesligaprofi dort einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben. Auf Twitter bestätigte Milan den bereits im Dezember angekündigten Transfer: "Jetzt ist es offiziell: Willkommen zurück in der Mannschaft Prince!"

Von 2011 bis 2013 hatte Boateng bereits für Milan gespielt. Ende August 2013 wechselte der heute 28-Jährige für rund zehn Millionen Euro Ablöse zu Schalke. In der vergangenen Saison war er dort freigestellt worden. Der ursprünglich bis Juni 2016 laufende Vertrag wurde vor einem Monat aufgelöst. (cri)

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Ribéry will mit Hoeneß angreifen

Franck Ribéry, dauerverletzter Flügelspieler des FC Bayern, hat sich für das neue Jahr nicht nur selbst viel vorgenommen, sondern erwartet auch, dass sein väterlicher Freund Uli Hoeneß für Furore sorgt. "2016 wird für ihn und mich ein wichtiges Jahr - wir wollen beide wieder angreifen!", sagte der Franzose der "Sport Bild" über den gefallenen Patron.

Gemeinsam stark? Franck Ribéry und Uli Hoeneß.
Gemeinsam stark? Franck Ribéry und Uli Hoeneß.(Foto: imago sportfotodienst)

Ribéry fügte hinzu, dass er viel Kontakt zu Hoeneß habe, der mittlerweile als Freigänger eine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung verbüßt. "Wir sehen uns häufig. Er ist wieder voll aktiv, es freut mich zu sehen, wie gut es ihm geht", sagte Ribéry über den früheren Präsidenten, der an diesem Dienstag seinen 64. Geburtstag feiert. Bereits in diesem Frühjahr könnte Hoeneß auf Bewährung aus dem Gefängnis kommen. (sgi)

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Rüdiger will beim AS Rom bleiben

Angekommen bei der Roma: Rüdiger will nicht zum VfB zurück.
Angekommen bei der Roma: Rüdiger will nicht zum VfB zurück.(Foto: picture alliance / dpa)

Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger sieht seine Zukunft trotz eines bestehenden Vertrages mit dem VfB Stuttgart in Italien beim AS Rom. "Ich denke nicht, dass ich nach Stuttgart zurückkehren werde. Ich glaube, dass Rom mich fest verpflichten will", wurde der 22-Jährige in italienischen Medien zitiert. Angeblich verhandelt Rom derzeit mit dem VfB, um die Ablösesumme zu drücken. Für das Leihgeschäft hatte die Roma vier Millionen Euro bezahlt. (shu)

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Schalke widersteht Sané-Millionen

Gerade einmal 31 Bundesligapartien hat Leroy Sané auf dem Buckel, doch der Rechtsaußen von Schalke 04 steht bei Europas Topklubs bereits ganz oben auf dem Einkaufszettel. So will Manchester City Gerüchten zufolge schier unglaubliche 55 Millionen Euro für den 19-Jährigen überweisen. Daraus wird jedoch vorerst nichts, wenn man Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies Glauben schenken darf.

Leroy Sané soll auch in Zukunft ein Schalker Jung bleiben.
Leroy Sané soll auch in Zukunft ein Schalker Jung bleiben.(Foto: dpa)

"Es liegt bisher kein offizielles Angebot vor. Wenn es ein Interesse an Leroy gibt, bestätigt das unsere hervorragende Nachwuchsarbeit auf Schalke. Wir haben aber entschieden, Leroy nicht abzugeben, und der Spieler will Schalke auch nicht verlassen", sagte Tönnies der "Bild"-Zeitung. Auch Sanés Berater Jürgen Milewski hatte sich bereits gegen einen Wechsel des Talents ausgesprochen. "Schalke ist für Leroy der beste Ort, an dem er sein kann", sagte Milewski: "Ein Transfer im Winter ist kein Thema. Er fühlt sich auf Schalke sehr wohl." Bis 2019 besitzt Milewskis Klient noch einen Vertrag auf Schalke. Da dieser keine Ausstiegsklausel beinhaltet, könnten die Gelsenkirchener eine Menge Geld für Sané erhalten. In der laufenden Saison hat Sané fünf Treffer erzielt und fünf Tore vorbereitet. Für die deutsche Nationalmannschaft lief er bisher ein Mal auf. (cri)

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Köln verpflichtet Serben Mladenovic

Der 1. FC Köln hat den serbischen Nationalspieler Filip Mladenovic vom weißrussischen Meister Bate Borissow verpflichtet. Der 24 Jahre alte Linksverteidiger unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 und trainiert bereits mit der Mannschaft. Über die Transfermodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen, die Ablöse soll bei etwa 1,5 Millionen Euro liegen. Mladenovic hatte in Borissow noch einen Vertrag bis 2019 und war den Kölner Bossen in den Champions-League-Spielen gegen Bayer Leverkusen (1:4 und 1:1) aufgefallen. Er ist als Backup für Nationalspieler Jonas Hector eingeplant, kann aber auch im linken offensiven Mittelfeld spielen. "Mit Filip Mladenovic komplettieren wir unseren Kader. Er ist ein international erfahrener und läuferisch starker Linksverteidiger", sagte FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. (sgi)

Quelle: n-tv.de

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