Die Sache mit dem Konto: Hoeneß muss nicht gehen Die Sache mit dem Konto Hoeneß muss nicht gehen

Als moralische Instanz ist Uli Hoeneß bereits zurückgetreten. Doch ist er als Präsident des FC Bayern noch tragbar? Für Politiker gilt: Wer Steuern hinterzieht, muss gehen. Hoeneß hat der Politik zwar Predigten gehalten, aber er ist kein Politiker. Ob er zurücktritt, entscheiden allein er und sein Verein. Ein Kommentar von Hubertus Volmer

Wusste weniger als das Publikum: Schiedsrichter Wolfgang Stark. Stark, sein Fehler und der BVB Die arme Sau allein im Regen

Es ist der Aufreger des Spieltags. Wolfgang Stark entscheidet auf Strafstoß gegen Dortmund, Marcel Schmelzer sieht Rot. Doch das Problem ist nicht, dass ein Unparteiischer falsch entscheidet. Der Fehler liegt im System. Ein Kommentar von Stefan Giannakoulis

Einer der größten Betrüger der Sportgeschichte: Lance Armstrong. Lance Armstrong, der entlarvte Betrüger Von Drecksäcken und gefallenen Helden

Seine Titel sind weg, Lance Armstrong, die einstige Ikone, ist nur noch ein Betrüger. Der Radsport-Weltverband lässt sich dafür feiern, sein Präsident Pat McQuaid sieht sich als Aufklärer. Doch wer nun daran glaubt, dass alles besser wird, darf auch getrost davon ausgehen, dass die Erde eine Scheibe ist. Ein Kommentar von Stefan Giannakoulis

Heimspiel: Lewis Holtby und seinen Kollegen bleibt der Ausflug in die Provinz erspart. Stattdessen dürfen die Schalker zu Hause spielen. Gegen den SV Sandhausen. Hausgemachte Langeweile im DFB-Pokal Was soll der Artenschutz für Erstligisten?

Der FC Schalke muss in die Provinz zum SV Sandhausen, der FC Bayern auf den ungeliebten Betzenberg nach Kaiserslautern und ganz Dresden freut sich auf das Duell mit Hannover 96 - der DFB-Pokal könnte so spannend, so reizvoll sein. Ist er aber nicht. Weil Zweitligisten nicht automatisch zu Hause spielen. Ein Kommentar von Stefan Giannakoulis

Mehr Pech war selten: Joachim Löw. Fans feiern DFB-Elf, Kahn mault Löw gewinnt den Stimmungstest

Nimmt man die Reaktion des Publikums als Maßstab, haben die deutschen Fußballer viel richtig gemacht. Trotz der Niederlage gegen Argentinien verabschieden die Fans die Nationalmannschaft mit Applaus. Das ist auch ein Votum für Bundestrainer Joachim Löw. Da kann Oliver Kahn noch so schimpfen. Ein Kommentar von Stefan Giannakoulis

"Es gab viel sportliche Kritik, welche ich in aller Demut annehme und versuche, daraus Lehren zu ziehen": Joachim Löw. Bundestrainer maßregelt seine Kritiker Listiger Löw kämpft um die Hoheit

Erstmals nach der Fußball-EM knöpft sich Joachim Löw seine Kritiker vor. Das zeigt, wie sehr ihn das Gerede von verwöhnten Spielern und der Humbug mit dem Hymnensingen getroffen hat. Aber der Bundestrainer macht das sehr geschickt, verspricht, aus Fehlern zu lernen - und erarbeitet sich so die Deutungshoheit zurück. Ein Kommentar von Stefan Giannakoulis

Drygalla (2.v.l.) sagt: Das olympische Dorf zu verlassen, sei ihre Entscheidung gewesen. Die Medien und ihr Umgang mit Nadja Drygalla Berichten und richten

Die Olympischen Spiele sind zuende, der Fall Drygalla jedoch noch lange nicht. Der Ruf der Sportlerin ist ruiniert, doch von ihrer Schuld sind längst nicht mehr alle überzeugt. Die Medien kritisieren nun Politik und Sportfunktionäre – dabei haben auch Journalisten versagt. Ein Kommentar von Sebastian Schöbel