Sport Kurzmeldungen
  • Samstag, 05. März 2016
  • Tischtennis-WM

    Herren landen auf enttäuschendem Rang

    Mit dem letzten Aufgebot haben Deutschlands Tischtennis-Herren die Team-WM in Malaysia auf Platz 13 beendet. Im abschließenden Match siegte der WM-Zweite von 2010, 2012 und 2014 in Kuala Lumpur mit 3:0 gegen die Ukraine. Das Trio Bastian Steger, Patrick Franziska und Steffen Mengel, das nach den Ausfällen von Timo Boll und Ruwen Filus übrig geblieben war, gab in drei Einzeln zwei Sätze ab. Der 13. Platz ist das schlechteste Ergebnis für die DTTB-Herren seit Rang 17 bei der Weltmeisterschaft 1985 in Göteborg. Der Ausfall des verletzten Europameisters Dimitrij Ovtcharov wegen Rückenproblemen konnte nicht kompensiert werden. Die DTTB-Damen hatten zuvor das Turnier als Fünfte beendet. Damit blieb der Deutsche Tischtennis-Bund erstmals seit 2008 ohne Medaille bei einer Team-WM. Chinas Herren qualifizierten sich durch ein klares 3:0 gegen Südkorea für das Endspiel am Sonntag. Dort trifft der favorisierte Rekordchampion auf Japan oder England. Im Damen-Endspiel stehen sich am Abschlusstag wie vor zwei Jahren China und Japan gegenüber. (dpa)

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  • Freitag, 01. Juli 2016
  • Basketball
    Bryce Taylor bleibt bei Bayern München

    Mannschaftskapitän Bryce Taylor bleibt beim früheren deutschen Basketball-Meister Bayern München. Der Bundesligist verzichtet auf seine Option zur Kündigung des Vertrages, damit spielt der 29-jährige US-Amerikaner mindestens eine weitere Saison in München. Taylor war 2013 zu den Bayern gewechselt uns startet im Herbst in seine achte Bundesliga-Saison. In der abgelaufenen Spielzeit war der Shooting Guard mit 13,6 Punkten pro Partie Topscorer des Play-off-Halbfinalisten. "Bei einem amerikanischen Spieler kommt es in Europa doch extrem selten vor, dass er die Chance erhält, vier Saisons hintereinander für einen Klub des Kalibers FC Bayern spielen zu können. Deshalb bin ich für diese Möglichkeit sehr dankbar", sagte Taylor. Geschäftsführer Marko Pesic ist die Entscheidung leicht gefallen. Es hab nie zur Debatte gestanden, Taylor abzugeben, so Pesic: "Er ist erneut ein wichtiger Baustein unserer Kaderplanung." (sid)

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  • Eishockey
    Seidenberg muss Boston Bruins verlassen

    Die Boston Bruins trennen sich nach sechs Jahren von Eishockey-Nationalspieler Dennis Seidenberg. Dies gab der Klub aus der nordamerikanischen Profiliga NHL nun bekannt. Die Bruins, mit denen der 34-Jährige 2011 den Stanley Cup gewann, lösen den bestehenden Vertrag per Buy-out auf. Dies bedeutet, dass der Verteidiger weiterhin zwei Drittel seines Gehalts erhält - auch wenn er bei einem anderen Verein unterschreibt. Seidenberg hätte bis 2018 in Boston nach Klubangaben 8 Millionen Dollar (etwa 7,2 Millionen Euro) verdient. Seidenberg war 2010 von den Florida Panthers nach Boston gewechselt. Zuvor hatte der Schwenninger in der NHL für die Philadelphia Flyers, die Phoenix Coyotes (heute Arizona Coyotes) und die Carolina Hurricanes gespielt. Zuletzt war Seidenberg immer wieder von Verletzungen gebremst worden. Im September musste er wegen eines Bandscheibenvorfalls operiert werden. Zum Ende der Saison fehlte der Routinier wegen Leistenproblemen. (sid)

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  • Fußball
    AC Mailand wird wohl nach China verkauft

    Der AC Mailand steht vor der Übernahme durch chinesische Investoren. Der Besitzer, der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi, wolle anfangs rund 80 Prozent an ein chinesisches Konsortium verkaufen, während die restlichen 20 Prozent in zwei bis drei Jahren erworben werden können, berichtete die Tageszeitung "China Daily" am Freitag. Seine Gesellschaft Fininvest sei zuversichtlich, nächste Woche eine Einigung zu erreichen, auch wenn noch wichtige rechtliche und finanzielle Details geklärt werden müssten, schrieb das Blatt. Details über die chinesischen Käufer nannte das Blatt nicht. Eine nicht genannte Quelle bezifferte den Wert des Clubs laut "China Daily" auf 700 bis 750 Millionen Euro. Er komme mit 200 Millionen Euro an Schulden. Anfang Juni hatte der chinesische Konzern Suning den Lokalrivalen Inter Mailand übernommen. Der Einzelhandelsriese zahlte für knapp 68,55 Prozent der Anteile rund 270 Millionen Euro. (dpa)

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  • Formel 1
    Vettel wird in Österreich strafversetzt

    Sebastian Vettel wird in der Startaufstellung zum Großen Preis von Österreich um fünf Plätze nach hinten versetzt. Am Ferrari des viermaligen Formel-1-Weltmeisters muss beim Grand-Prix-Wochenende in Spielberg das Getriebe unplanmäßig gewechselt werden. Das wurde am Donnerstag aus der Scuderia bekannt. Im Getriebeöl waren nach dem Rennen in Baku vor knapp zwei Wochen Metallspäne gefunden worden. Für den WM-Dritten Vettel ist es das zweite Mal in diesem Jahr, dass er wegen eines Getriebewechsels strafversetzt wird. Schon beim Großen Preis von Russland am 1. Mai musste der Heppenheimer fünf Positionen weiter hinten starten. Er schied damals nach einem Unfall kurz nach dem Start aus. (dpa)

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