Sport Kurzmeldungen
  • Sonntag, 14. Februar 2016
  • Eishockey

    NHL-Profi Rieder droht Playoff-Aus

    Eishockey-Profi Tobias Rieder hat mit den Arizona Coyotes einen erneuten Rückschlag im Kampf um die Playoffs in der nordamerikanischen Profiliga NHL hinnehmen müssen. Das Team aus Glendale verlor beim Playoff-Konkurrenten San Jose Sharks mit 1:4 und hat bereits fünf Punkte Rückstand auf die begehrten Ränge. Rieder legte das zwischenzeitliche 1:2 durch Martin Hanzal (22.) mit seiner 21. Saisonvorlage auf. Nach Penaltyschießen verloren die Edmonton Oilers und Leon Draisaitl ihre Partie gegen die Winnipeg Jets. Das 1:2 bedeutete für den fünfmaligen Stanley-Cup-Sieger die 35. Niederlage im 57. Spiel. Die Oilers bleiben Letzter in der Pacific Division. Die Boston Bruins haben mit Dennis Seidenberg den zweiten Sieg hintereinander eingefahren. Durch den 4:2-Erfolg bei den Minnesota Wild rückte das Team des deutschen Verteidigers in der Atlantic Division auf Rang zwei vor. Nach 13 Niederlagen aus den vergangenen 14 Partien entließen die Gastgeber Trainer Mike Yeo. Torhüter Thomas Greiss von den New York Islanders kam in Carolina nach 40 Minuten beim Stand von 2:6 für Stammkeeper Jaroslav Halak auf das Eis. Der gebürtige Füssener konnte im Abschlussdrittel alle drei Schüsse der Hurricanes abwehren, die Islanders verloren dennoch 3:6. Auch Washingtons Goalie Philipp Grubauer kam im Match bei den Dallas Stars im dritten Drittel für Braden Holtby zum Einsatz. Nach dem 0:4-Rückstand der Capitals parierte der deutsche Schlussmann fünf von fünf Versuchen der Stars. Die Aufholjagd des punktbesten NHL-Teams wurde allerdings nicht belohnt: Die Capitals kassierten beim 3:4 die 14. Saisonniederlage. (dpa)

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  • Freitag, 01. Juli 2016
  • Eishockey
    Seidenberg muss Boston Bruins verlassen

    Die Boston Bruins trennen sich nach sechs Jahren von Eishockey-Nationalspieler Dennis Seidenberg. Dies gab der Klub aus der nordamerikanischen Profiliga NHL nun bekannt. Die Bruins, mit denen der 34-Jährige 2011 den Stanley Cup gewann, lösen den bestehenden Vertrag per Buy-out auf. Dies bedeutet, dass der Verteidiger weiterhin zwei Drittel seines Gehalts erhält - auch wenn er bei einem anderen Verein unterschreibt. Seidenberg hätte bis 2018 in Boston nach Klubangaben 8 Millionen Dollar (etwa 7,2 Millionen Euro) verdient. Seidenberg war 2010 von den Florida Panthers nach Boston gewechselt. Zuvor hatte der Schwenninger in der NHL für die Philadelphia Flyers, die Phoenix Coyotes (heute Arizona Coyotes) und die Carolina Hurricanes gespielt. Zuletzt war Seidenberg immer wieder von Verletzungen gebremst worden. Im September musste er wegen eines Bandscheibenvorfalls operiert werden. Zum Ende der Saison fehlte der Routinier wegen Leistenproblemen. (sid)

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  • Fußball
    AC Mailand wird wohl nach China verkauft

    Der AC Mailand steht vor der Übernahme durch chinesische Investoren. Der Besitzer, der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi, wolle anfangs rund 80 Prozent an ein chinesisches Konsortium verkaufen, während die restlichen 20 Prozent in zwei bis drei Jahren erworben werden können, berichtete die Tageszeitung "China Daily" am Freitag. Seine Gesellschaft Fininvest sei zuversichtlich, nächste Woche eine Einigung zu erreichen, auch wenn noch wichtige rechtliche und finanzielle Details geklärt werden müssten, schrieb das Blatt. Details über die chinesischen Käufer nannte das Blatt nicht. Eine nicht genannte Quelle bezifferte den Wert des Clubs laut "China Daily" auf 700 bis 750 Millionen Euro. Er komme mit 200 Millionen Euro an Schulden. Anfang Juni hatte der chinesische Konzern Suning den Lokalrivalen Inter Mailand übernommen. Der Einzelhandelsriese zahlte für knapp 68,55 Prozent der Anteile rund 270 Millionen Euro. (dpa)

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  • Formel 1
    Vettel wird in Österreich strafversetzt

    Sebastian Vettel wird in der Startaufstellung zum Großen Preis von Österreich um fünf Plätze nach hinten versetzt. Am Ferrari des viermaligen Formel-1-Weltmeisters muss beim Grand-Prix-Wochenende in Spielberg das Getriebe unplanmäßig gewechselt werden. Das wurde am Donnerstag aus der Scuderia bekannt. Im Getriebeöl waren nach dem Rennen in Baku vor knapp zwei Wochen Metallspäne gefunden worden. Für den WM-Dritten Vettel ist es das zweite Mal in diesem Jahr, dass er wegen eines Getriebewechsels strafversetzt wird. Schon beim Großen Preis von Russland am 1. Mai musste der Heppenheimer fünf Positionen weiter hinten starten. Er schied damals nach einem Unfall kurz nach dem Start aus. (dpa)

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