Sport Kurzmeldungen
  • Sonntag, 20. März 2016
  • Riesenslalom

    Rebensburg holt 13. Weltcupsieg

    Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg hat die  kleine Kristallkugel im Riesenslalom trotz eines fulminanten  Schlussspurts und ihres 13. Weltcupsieges hauchdünn verpasst. Die  Olympiasiegerin aus Kreuth am Tegernsee raste beim Saisonfinale in  St. Moritz/Schweiz noch von Rang acht im ersten Lauf zum Sieg. Weil  ihre Rivalin Eva-Maria Brem aber Platz vier belegte, ging der  Triumph in der Gesamtwertung erstmals an die Österreicherin.

    Rebensburg hatte die kleine Kristallkugel 2011 und 2012  gewonnen. Zu ihrem dritten Gesamterfolg fehlten ihr diesmal nur zwei  Punkte. Ihren dritten Saisonerfolg im Riesenslalom holte sie mit  0,46 Sekunden Vorsprung auf Taina Barioz aus Frankreich. Dritte  wurde Lara Gut (Schweiz/+0,75), Brem, die als Führende in den  finalen Lauf gegangenen war, hatte 1,16 Sekunden Rückstand - und lag  nur 0,04 Sekunden vor Rang fünf, mit dem sie den Gesamtsieg verpasst hätte.

    "Es war echt spannend. Ich dachte erst, dass sich die Eva-Maria  das Ding holt, aber dann war es so knapp, da dachte ich, es reicht  vielleicht doch", sagte Rebensburg im ZDF: "Wenn das Ziel 20 Meter  weiter weg gewesen wäre, hätte es wohl gereicht. Aber die Eva hat  sich's wirklich verdient, ich war am Anfang der Saison zu weit weg. Es ist trotzdem ein schöner Tag für mich." (sid)

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  • Mittwoch, 24. August 2016
  • Leichtathletik
    Stabhochspringer Otto beendet Karriere

    Stabhochspringer Björn Otto hat das Ende seiner sportlichen Karriere bekannt gegeben. Der 38-Jährige konnte seit einem im Januar 2014 erlittenen Längsriss in der rechten Achillessehne keinen Wettkampf mehr bestreiten. Sein erfolgreichstes Jahr feierte Otto 2012, als er bei seinen ersten Olympischen Spielen in London Silber gewann und bei der Hallen-WM in Istanbul sowie der EM in Helsinki ebenfalls Zweiter wurde. Zudem stellte Otto beim Meeting in Aachen mit 6,01 m einen neuen deutschen Rekord auf, der bis heute Bestand hat. (sid)

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  • Gewichtheben
    Weitere 15 Gewichtheber bei Olympia 2008 positiv getestet

    Bei drei chinesischen Olympiasiegerinnen von 2008 im Gewichtheben sind in nachträglichen Dopingtests verbotene Substanzen gefunden worden. Ihnen droht die Aberkennung der Titel und Medaillen. Wie der Internationale Gewichtheberverband (IWF) bekanntgab, handelt es sich bei den chinesischen Athletinnen um Cao Lei, Liu Chunhong und Chen Xiexia.  Zudem seien bei acht weiteren Medaillengewinnern von Peking in Nachtests verbotene Mittel gefunden worden. Zu ihnen gehört auch der aktuelle weißrussische Weltrekordhalter Andrej Rybakow. Die anderen Gewichtheber stammen aus Russland, Kasachstan, Aserbaidschan, der Ukraine und Weißrussland. (dpa)

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  • Paralympis
    Russland plant Einspruch gegen CAS-Entscheid

    Mit einer Berufung vor dem Schweizer Bundesgericht will das Russische Paralympische Komitee (RPC) den Ausschluss seiner Sportler von den kommenden Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro anfechten. RPC-Anwalt Alexei Karpenko bestätigte Pläne für einen Einspruch gegen die vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) aufrecht erhaltene Sperre wegen Staatsdopings für alle russischen Aktiven durch das Internationale Paralympische Komitee (IPC). Allerdings strebt das RPC demnach weniger eine Aufhebung des Startverbotes als vielmehr ein Grundsatz-Entscheidung an. "Der Prozess wird zwischen ein und zwei Jahren dauern. Deshalb werden die russischen Athleten nicht an den Spielen in diesem Jahr teilnehmen", sagte Karpenko. (sid)

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  • Sportpolitik
    Hambüchen attackiert Bach und IOC

    Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen hat heftige Kritik am Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und seinem Präsidenten Thomas Bach geübt. Zur Entscheidung, Russland nicht komplett von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auszuschließen, sagte er dem Magazin "Stern": "Ich bin eigentlich kein Fan davon, alle zu verbannen. Aber wenn zuverlässige Dopingkontrollen nicht gewährleistet werden, muss man vielleicht eine ganze Nation sperren. Auf den Tisch hauen. So geht es einfach nicht weiter." Wenig Verständnis zeigte der 28-Jährige für die Entscheidung des IOC, die russische 800-Meter-Läuferin und Whistleblowerin Julia Stepanowa von den Wettkämpfen auszuschließen. "Sie ist die Einzige, die sich ethisch korrekt verhalten hat. Das war definitiv ein fatales Signal für alle Whistleblower und jene, die sich mit dem Gedanken tragen, auszupacken", sagte Hambüchen. (dpa)

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  • Basketball
    Los Angeles ruft "Kobe-Bryant-Tag" aus

    Mit einem eigens ausgerufenen Feiertag wird der zurückgetretene Basketball-Superstar Kobe Bryant in Los Angeles für seine einzigartige Karriere in der NBA geehrt. Die Stadt des 16-maligen Meisters Los Angeles Lakers, bei dem Bryant seine 20-jährige Laufbahn absolvierte und dabei fünf NBA-Triumphe feierte, rief zur Würdigung des 38 Jahre alten Ausnahmespielers den "Kobe-Bryant-Tag" aus. "Es ist die Art von Los Angeles, ihm für seine aufrichtige Hingabe für Spitzenleistungen, die Fans und die gesamte Region zu danken", sagte Stadtrat Jose Huizar. Zwei Jahrzehnte lang habe die Stadt von "Kobes unglaublichem Talent und seiner legendären Arbeitseinstellung" profitiert. Bryant gewann mit den Lakers von 2000 bis 2002 dreimal hintereinander die Meisterschaft in der besten Liga der Welt. Bei seinen weiteren Titelerfolgen 2009 und 2010 wurde der 18-malige All Star zum besten Spieler der Finalserien gewählt. In der ewigen Scorerliste der NBA liegt Bryant mit 33.643 Punkten hinter Kareem Abdul-Jabbar (38.387 Zähler) und Karl Malone (36.928) auf Platz drei.

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