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Fr. 20.10.2017
Unterernährung und Seuchengefahr Unicef besorgt um Rohingya-Kinder

Nach Einschätzung des UN-Kinderhilfswerks Unicef ist die Lage für Flüchtlingskinder aus Myanmar kritisch. Fast 340.000 Rohingya-Kinder lebten unter armseligen Bedingungen in Lagern in Bangladesch, ohne ausreichend Nahrung, sauberes Wasser und medizinischer Hilfe, teilte Unicef mit.

Di. 17.10.2017
Konflikt mit Minderheit Hunderte Rohingya-Dörfer in Myanmar niedergebrannt

Nach Angaben von Menschenrechtlern sind in Myanmar mindestens 288 Rohingya-Dörfer seit Ende August niedergebrannt worden. Satellitenbilder zeigten Zehntausende zerstörte Häuser, die vorwiegend von Angehörigen der muslimischen Minderheit bewohnt gewesen seien, teilte die Organisation Human Rights Watch (HRW) in New York mit.

Mo. 16.10.2017
Tödliches Flucht-Drama Boot mit Rohingya-Flüchtlingen kentert

Beim Untergang eines Bootes mit Rohingya-Flüchtlingen in einem Grenzfluss zwischen Myanmar und Bangladesch sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Rund zwei Dutzend Menschen wurden nach Angaben eines Offiziers des Grenzschutzes von Bangladesch noch vermisst.

Sa. 14.10.2017
Flüchtlinge Konflikte Myanmar Bangladesch Vier Rohingya-Flüchtlinge von Elefanten totgetrampelt

Dhaka (dpa) - In einem Flüchtlingslager im Südosten von Bangladesch sind vier muslimische Rohingya von wilden Elefanten totgetrampelt worden. Eine Herde hatte ein provisorisches Camp überrannt und verwüstet. Drei Kinder und eine Frau kamen ums Leben, vier Menschen wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Elefanten zerstörten mehrere Hütten. Seit August sind mehr als 500 000 in Myanmar lebende Rohingya vertrieben worden und über die Grenze ins muslimische Bangladesch geflohen. Übergriffe von Sicherheitskräften und Zivilisten seien organisiert und koordiniert, heißt es von der UN.

Do. 12.10.2017
Massenexodus der Rohingya Myanmars Armee weist UN-Vorwürfe zurück

Die Armee von Myanmar zeigt sich angesichts der Massenflucht von Mitgliedern der Rohingya-Minderheit ins Nachbarland Bangladesch unnachgiebig. Armeechef Min Aung Hlaing wies einen UN-Bericht über systematische Vertreibungen der Muslime als "übertrieben" zurück und warf den Medien "Verhetzung und Propaganda" vor.

Di. 10.10.2017
Rohingya-Boot sinkt auf Flucht Zahl der Todesopfer steigt auf 25

Nach dem Kentern eines Bootes mit Rohingya-Flüchtlingen im Grenzfluss Naf zwischen Myanmar und Bangladesch ist die Zahl der Toten auf mindestens 25 gestiegen. Retter bargen am Dienstag 13 Leichen, nachdem am Vortag zwölf gefunden worden waren, wie ein Polizeisprecher in Bangladesch mitteilte.

Mo. 09.10.2017
Migration Flüchtlinge Italien Tunesien Bangladesch Myanmar Mindestens 20 Tote bei Schiffsunglücken mit Flüchtlingen

Cox's Bazar(dpa) - Bei zwei Schiffsunglücken in Südostasien und vor der Küste Nordafrikas sind mindestens 20 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Dutzende weitere Flüchtlinge werden noch vermisst. Beim Kentern eines Bootes mit Rohingya-Flüchtlingen starben im Grenzfluss Naf zwischen Myanmar und Bangladesch mindestens zwölf Menschen - die Mehrheit Frauen und Kinder. Vor der Ostküste Tunesiens seien mindestens acht Migranten ertrunken, als ein Marineschiff mit einem Flüchtlingsboot zusammengestoßen sei, erklärte das tunesische Verteidigungsministerium.

Mo. 09.10.2017
Flucht vor Gewalt in Myanmar Rohingya-Boot sinkt vor Bangladesch

Vor der Küste von Bangladesch sind beim Untergang eines Bootes mit Rohingya-Flüchtlingen aus Myanmar mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, waren unter den Opfern zehn Kinder. Dutzende weitere Menschen wurden vermisst, nachdem das überfüllte Boot am Sonntagabend gekentert war.

Fr. 06.10.2017
Streit mit Minderheit in Myanmar UN fordern humanitären Zugang zu Rohingya-Region

Die Vereinten Nationen haben in der Krise um die Rohingya-Minderheit in Myanmar den humanitären Zugang in die Konfliktregion als vollkommen unzulänglich kritisiert. "Der Zugang, den wir zum Bundesstaat Rakhine haben, ist inakzeptabel", sagte UN-Katastrophenhilfe-Koordinator Mark Lowcock an die Adresse der Regierung Myanmars.

Fr. 29.09.2017
Konflikte UN Myanmar UN-Chef: Rohingya-Krise humanitärer und menschenrechtlicher Alptraum

New York (dpa) - UN-Generalsekretär António Guterres hat die Krise um die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar als «humanitären und menschenrechtlichen Alptraum» bezeichnet. Seit dem Ausbruch der Gewalt Ende August habe sich die Krise zur «am schnellsten voranschreitenden Flüchtlingsnotsituation der Welt» entwickelt. Das sagte Guterres vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Mehr als eine halbe Million Menschen sind seit Beginn der Krise nach UN-Angaben ins benachbarte Bangladesch geflohen.