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Fr. 06.10.2017
Streit mit Minderheit in Myanmar UN fordern humanitären Zugang zu Rohingya-Region

Die Vereinten Nationen haben in der Krise um die Rohingya-Minderheit in Myanmar den humanitären Zugang in die Konfliktregion als vollkommen unzulänglich kritisiert. "Der Zugang, den wir zum Bundesstaat Rakhine haben, ist inakzeptabel", sagte UN-Katastrophenhilfe-Koordinator Mark Lowcock an die Adresse der Regierung Myanmars.

Fr. 29.09.2017
Konflikte UN Myanmar UN-Chef: Rohingya-Krise humanitärer und menschenrechtlicher Alptraum

New York (dpa) - UN-Generalsekretär António Guterres hat die Krise um die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar als «humanitären und menschenrechtlichen Alptraum» bezeichnet. Seit dem Ausbruch der Gewalt Ende August habe sich die Krise zur «am schnellsten voranschreitenden Flüchtlingsnotsituation der Welt» entwickelt. Das sagte Guterres vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Mehr als eine halbe Million Menschen sind seit Beginn der Krise nach UN-Angaben ins benachbarte Bangladesch geflohen.

Sa. 23.09.2017
"Es gibt viel Propaganda" Menschen in Myanmar zweifeln an Gewalt

Niedergebrannte Dörfer, getötete Kinder - was die Rohingya-Flüchtlinge derzeit erleben, sorgt auf der ganzen Welt für Entsetzen. In deren Heimat Myanmar herrscht eine andere Sicht der Dinge. Die Berichte stimmten nicht, alles Fake News, heißt es.

Do. 21.09.2017
Video
"Kinder weinen vor Hunger" Situation der Rohingya wird immer dramatischer

Die Situation der Rohingya verschlechtert sich immer mehr. In ihrer Heimat Myanmar können sie nicht bleiben, sie werden aufgrund ihres islamischen Glaubens verfolgt. Hunderttausende fliehen seit Ende August ins Nachbarland Bangladesch. Doch auch dort stoßen sie auf Ablehnung. Es fehlt an allem und den wenigen internationalen Hilfsorganisationen vor Ort sind die Hände gebunden.

Do. 21.09.2017
Konflikte Migration Flüchtlinge Hilfsorganisationen Menschenrechte Myanmar Bangladesch Mob attackiert Hilfslieferung - Rohingya in «akuter Not»

Sittwe (dpa) - Ein wütender Mob hat in Myanmars Unruheregion Rakhine eine Hilfslieferung des Roten Kreuzes mit Gewalt zu verhindern versucht. Aus einer Gruppe mehrerer Hundert Randalierer heraus seien Steine und Molotow-Cocktails geworfen und einige Polizisten verletzt worden, teilte die Regierung mit. Die Beamten hätten ein Boot der Organisation mit Hilfsgütern für Binnenvertriebene beschützt. Auch in Bangladesch benötigten Rohinga-Flüchtlinge dringend Hilfe, mahnte die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Diese seien in «akuter Not».

Do. 21.09.2017
UN Konflikte Diplomatie International Dritter Tag der UN-Generaldebatte mit Auftritt Gabriels

New York (dpa) - Die Rede von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel steht heute aus deutscher Sicht im Fokus der Generaldebatte der UN-Vollversammlung. Gabriel soll als 17. Redner sprechen. Zudem stehen Ansprachen unter anderem der Vertreter Russlands und Chinas, Kanadas, Südkoreas sowie aus dem Jemen und dem Irak auf dem Programm. Am Rande der Generaldebatte finden wie jedes Jahr zahlreiche bilaterale Treffen statt, in denen es auch um aktuelle Probleme wie den Atomkonflikt mit Nordkorea oder Myanmar und die Flüchtlingskrise gehen dürfte.

Mi. 20.09.2017
Migration Flüchtlinge Konflikte Diplomatie Religion UN Islam Bangladesch Myanmar Deutschland International Deutschland gibt weitere Millionen für Rohingya-Flüchtlinge

New York (dpa) - Die Bundesregierung stellt weitere fünf Millionen Euro für die Bewältigung des Flüchtlingsdramas zwischen Myanmar und Bangladesch zur Verfügung. Außenminister Sigmar Gabriel sagte in New York, mit dem Geld solle das internationale Rote Kreuz unterstützt werden. Seit Ende August flüchteten nach Angaben der Internationalen Flüchtlingsorganisation IOM mehr als 420 000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya aus Myanmar nach Bangladesch. Berichten zufolge brannten Myanmars Armee und Selbstjustiz-Mobs Rohingya-Dörfer nieder und schossen auf fliehende Menschen, nachdem Rohingya-Rebellen Polizei- und Militärposten angegriffen hatten.

Mi. 20.09.2017
Massenflucht der Rohingya Bangladesch bittet islamische Länder um Unterstützung

Bangladeschs Ministerpräsidentin Sheikh Hasina hat die islamische Welt zu gemeinsamen Anstrengungen für eine Lösung der humanitären Krise in ihrem Land aufgerufen. Bei einem Treffen der 57 Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) am Rande der UN-Vollversammlung in New York sagte sie: "Ich rufe die OIC-Länder auf, Einigkeit zu zeigen, um die Rohingya-Krise zu lösen, bevor es zu spät ist."

Mi. 20.09.2017
UN Konflikte Diplomatie International Zweiter Tag der Generaldebatte bei der UN-Vollversammlung

New York (dpa) - Die angekündigten Reden von Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi, Irans Präsident Hassan Ruhani, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und der britischen Premierministerin Theresa May stehen heute im Fokus der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. Am Rande der Generaldebatte finden wie jedes Jahr zahlreiche bilaterale Treffen statt, in denen es auch um aktuelle Konflikte wie in Nordkorea und Myanmar gehen dürfte. Die UN-Vollversammlung geht noch bis einschließlich Montag.

Di. 19.09.2017
Konflikte Australien Myanmar Australien will Rohingya für Rückkehr nach Myanmar bezahlen

Canberra (dpa) - Die australische Regierung hat Flüchtlingen der muslimischen Minderheit Rohingya Geld angeboten, wenn sie nach Myanmar zurückkehren. Demnach soll ein Flüchtling eine Entschädigung von 20 000 US-Dollar erhalten, wie die britische Zeitung «Guardian» berichtete. Demnach wollten die Flüchtlinge eigentlich nach Australien. Sie wurden dann aber in ein Internierungslager auf der Pazifik-Insel Manus vor Papua Neuguinea gebracht. Menschenrechtler kritisierten die Zustände vor Ort immer wieder als unhaltbar.

Di. 19.09.2017
Konflikte Migration Flüchtlinge Myanmar Bangladesch Suu Kyi will sich um Lösung für Flüchtlingskrise bemühen

Naypyidaw (dpa) - Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat neue Bemühungen um eine friedliche Lösung der Flüchtlingskrise im Nordwesten des Landes angekündigt. «Alle von uns wollen Frieden und keinen Krieg», sagte die Friedensnobelpreisträgerin in einer Rede in der Hauptstadt Naypiydaw. Zugleich versprach sie, Verletzungen von Menschenrechten nicht hinzunehmen. Wegen der Flucht und Vertreibung von mehr als 400 000 Muslimen ins Nachbarland Bangladesch steht Myanmar international massiv in der Kritik.

Di. 19.09.2017
Kehrtwende in Myanmar? Suu Kyi verurteilt Gewalt gegen Rohingya

Viel Kritik muss Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi für ihr Verhalten in der Rohingya-Krise einstecken. Nun scheint sie umzusteuern. In einer TV-Ansprache stellt sie sich gegen "Menschenrechtsverletzungen" und kündigt an, Beobachter ins Land zu lassen.