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Ericsson-Chef Hans Vestberg hat den 5G-Chip in Barcelona vorgestellt.
Ericsson-Chef Hans Vestberg hat den 5G-Chip in Barcelona vorgestellt.(Foto: REUTERS)

In nur einer Sekunde zum Video: 5G soll das Maß der Dinge werden

Das Mobilfunknetz der fünften Generation soll das Leben der Verbraucher nachhaltig verändern. Nicht nur, dass das 5G wesentlich schneller und leistungsfähiger ist als die heutigen LTE-Netze - es bringt den Menschen das Internet der Dinge näher.

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5G ist das zentrale Thema auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona. Die Mobilfunktechnik der Zukunft soll das mobile Internet sehr viel schneller machen und vor allem das sogenannte Internet der Dinge voranbringen. Autos, Häuser, Kühlschränke - künftig soll alles dank 5G vernetzt und aus der Ferne steuerbar sein. Europa wetteifert dabei mit Asien und den USA um die Vormachtstellung für die Zukunftstechnik.

Der Mobilfunkstandard 4G sei eine Weiterentwicklung des Vorgängers 3G im gleichen "Ökosystem" gewesen, mit mehr Bandbreite und schnelleren Verbindungen, sagt der Strategiechef des schwedischen Mobilfunkentwicklers Ericsson in Frankreich, Viktor Arvidsson. 5G dagegen sprenge die Grenzen des vorherigen Systems.

Für Verbraucher verspricht 5G zunächst deutlich schnellere Download-Geschwindigkeiten: 100 Megabit pro Sekunde sollen das Minimum der neuen Technik sein, unter optimalen Bedingungen sollen sogar bis zu 70 Gigabit pro Sekunde drin sein. Ein Film beispielsweise ist dann innerhalb von einer Sekunde auf das Smartphone geladen - auch hochauflösende HD-Videos brauchen nur wenige Sekunden.

Neben ultraschnellen mobilen Übertragungsgeschwindigkeiten soll mit 5G das Internet der Dinge vorangetrieben werden. Für autonomes Fahren beispielsweise ist ein neuer Mobilfunkstandard notwendig. In einem 4G-Umfeld braucht ein fahrerloses Auto bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde rund drei Meter Reaktionsweg, um zu bremsen. In einem 5G-Umfeld sollen es dagegen nur wenige Zentimeter sein. Allerdings ist dafür eine lückenlose Netzabdeckung nötig.

Zugleich soll 5G auch Energie sparen sein. Bei hohem Datenvolumen verbrauchen Smartphones derzeit noch sehr viel Akkuleistung - das soll sich mit der neuen Technik ändern, wenn Verbraucher etwa ultrahochauflösende Videos (UHD) auf ihrem Smartphone schauen oder Brillen für virtuelle Realität an ihr Gerät andocken.

Quelle: n-tv.de

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