Mittwoch, 14. April 2010
Flash-Krieg: Adobe will Apple verklagen
Steve Jobs treibt Adobe zur Weißglut.
(Foto: ASSOCIATED PRESS)
Der Konflikt zwischen Adobe und Apple geht in die nächste Runde. Weil Apple durch veränderte Lizenzbestimmungen Adobe-Entwicklungen aussperrt, will der Softwarekonzern jetzt angeblich vor Gericht ziehen.
Laut IT World will Adobe die Klage in einigen Wochen erheben. Der Autor des Online-Magazins beruft sich dabei auf "konzernnahe Quellen". Der Schritt kommt nicht ganz überraschend. Apple-Chef Steve Jobs betont schon seit längerem, dass Adobes Multimedia-Plattform Flash zu ressourcenhungrig und für iPhone oder iPad schlicht nicht gut genug sei. "Flash ist eine sterbende Technologie", sagte Jobs dem "Wall Street Journal".
Offener Hass
Das Fass zum Überlaufen brachten Apples geänderte Lizenzbedingungen, die jetzt genau vorschreiben, welche Programmiersprachen zu verwenden sind und so genannte Übersetzungswerkzeuge kategorisch ausschließen. Ein solches Tool hat Adobe gerade mit seiner neuen Creative Suite 5 (CS5) vorgestellt.
Wie groß die Wut der Software-Schmiede auf das "Jobs-Center" ist, konnte man vor wenigen Tagen auf dem Blog von Adobes Flash-Guru Lee Brimelow lesen. "Geh, f... dich selbst, Apple!", lässt an Deutlichkeit wirklich nichts zu wünschen übrig.
kwe
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