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Das Samsung Galaxy S3: Alleskönner in Weiß und Blau

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Gemach, Gemach! Alle dürfen mal gucken ... (Foto: REUTERS)

Gemach, Gemach! Alle dürfen mal gucken ...

Gemach, Gemach! Alle dürfen mal gucken ...

... anfassen und testen.

Zumindest jene, die Samsung zur Präsentation seines neuen Smartphone-Flaggschiffs an die Themse geladen hat.

Dass für die Vorstellung des Galaxy S3 der Londoner Earls Court gewählt wurde, ist kein Zufall: In der Halle, die Samsung eigens für die Präsentation in den Farben weiß und blau streichen ließ, werden demnächst die olympischen Volleyballmeisterschaften ausgetragen. Und Samsungs Oberklasse-Smartphone ist der Werbestar der Olympischen Spiele.

Deutsche Kunden müssen sich aber nicht bis Olympia gedulden: Ende Mai soll das Gerät in mehreren europäischen Ländern in die Läden kommen. Der Rest der Welt muss sich noch etwas gedulden.

Was das Galaxy S3 kosten wird, hat Samsungs Mobilfunk-Chef JK Shin nicht verraten. In Preissuchmaschinen und bei Amazon ist es ab 600 Euro gelistet und damit etwas günstiger als der große Konkurrent: ...

... das iPhone 4S.

Apples persönlicher Assistentin Siri setzt Samsung eine intelligente Sprachsteuerung namens S Voice entgegen. Damit kann man Apps steuern, Fotos machen oder auch mit einem frei wählbaren Kommando den Bildschirm entsperren.

Apropos Bildschirm: Er bleibt aktiv, solange der Nutzer auf in blickt. Hintergrund ist eine Gesichtserkennung, die Augenbewegungen verfolgt und so darauf vorbereitet ist, was der Nutzer machen möchte. Auch der Näherungssensor wurde entsprechend angepasst. Wenn beispielsweise eine SMS eintrifft, genügt es, das Gerät ans Ohr zu halten, um den Absender anzurufen.

"Designt für Menschen und von der Natur inspiriert", lautet Samsungs Motto für das Edel-Smartphone. Die Inspiration beschränkt sich aber auf Äußerlichkeiten, das Gehäuse ist nicht etwa aus Bambus, sondern weiterhin aus Kunststoff. Die Farben des Klavierlacks - weiß oder blau - sollen symbolisch für die Elemente Wind, Wasser und Luft stehen. Weitere "natürliche" Farben sollen folgen.

Auf Berührungen reagiert der Sperr-Bildschirm wie eine Wasseroberfläche, aus dem Lautsprecher ertönt ein dezentes "Blubb".

Große 13,6 x 7,06 Zentimeter misst das neue Galaxy, trägt mit 8,6 Millimetern aber nicht dick auf. Das Gewicht liegt bei schlanken 133 Gramm - ein Vorteil des Plastikgehäuses.

Unter dem 4,8 Zoll großen HD-Super-Amoled-Display befindet sich eine physische Home-Taste. Die Zurück- und Menü-Buttons rechts und links davon kennt man von der Vorgänger-Modellen. Auch Lautstärkeregler, Einschalter, Kopfhörerbuchse und Micro-USB-Anschluss behalten ihre Plätze.

Sollte der 2100 Milliamperestunden starke Akku irgendwann schwächeln, kann man ihn einfach austauschen - ein klarer Vorteil gegenüber Unibody-Geräten wie etwa dem HTC-Vorzeigemodell One X.

Ein weiteres Plus des abnehmbaren Deckels: Via microSD-Karte lässt sich der interne Speicher nach Belieben erweitern - sollte das nötig werden. Zum Verkaufsstart stattet Samsung das S3 mit 16 oder 32 Gigabyte Speicher (ROM) aus, eine 64 GB-Version ist bereits angekündigt.

Wem das nicht reicht, der kann auch die Dropbox zur Ablage nutzen. 50 Gigabyte des Cloud-Speichers gibt es in den ersten zwei Jahren kostenlos dazu.

Um die Leistungsfähigkeit des S3 muss man sich keine Sorgen machen: Der Vier-Kern-Prozessor Exynos 4 Quad strotzt vor Kraft und mit 1 Gigabyte RAM ist der Arbeitsspeicher groß genug. Multitasking wird so zum Kinderspiel.

Die 8-Megapixel-Kamera mit Blitz auf der Rückseite verfügt über einen eigenen Chip und ist daher sofort bereit, wenn man sie braucht. Aus bis zu 3,3 Fotos pro Sekunde sucht die Kamera-Software automatisch das gelungenste heraus.

Mit dem Galaxy S3 scheint Samsung ein würdiger Nachfolger für das gefeierte S2 gelungen zu sein.

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