Montag, 20. Juli 2009
Windows-7-Chaos: Amazon verschenkt Gutscheine
Klaus Wedekind
Amazon hat an Kunden, die bei der Windows-7-Aktion während des Bestellvorgangs Probleme hatten, 70-Euro-Gutscheine geschickt. Aber längst nicht jeder, der am 15. Juli leer ausging, durfte sich freuen.
Auf Anfrage teilte Amazon-PR-Chefin Christine Höger n-tv.de mit: "Amazon freut sich, Kunden, die während des Bestellvorgangs ... angemeldet (eingelogged) waren und mit technischen Problemen zu kämpfen hatten, sodass sie ihre Bestellung von Windows 7 nicht zu Ende führen konnten, einen Gutscheincode überreichen zu können, mit dem sie auch jetzt noch eine "Windows 7 Home Premium" Version zum Aktionspreis von 49,97 Euro vorbestellen können.
Kunden, auf die die oben genannten Kriterien zutreffen, wurden von uns bereits per e-mail über den Gutschein benachrichtigt. Darüber hinaus können leider keine weiteren Gutscheine zur Verfügung gestellt werden."
Der Weg war das Ziel
Bei n-tv.de meldeten sich zahlreiche enttäuschte Kunden, die während des Bestellvorgangs rausflogen. Wie aus der Amazon-Stellungnahme zu entnehmen ist, kommt es aber darauf an, wann genau die Kunden gescheitert sind. Es gibt bei Amazon zwei Wege, Waren zu bestellen: Entweder der Nutzer loggt sich gleich beim Besuch der Website ein und geht dann auf Einkaufstour oder er legt sich erst Produkte in den virtuellen Warenkorb und loggt sich erst beim Weg zur Kasse ein.
Wer den zweiten Weg wählte und beim Kunden-Login hängen blieb, ist definitiv raus. Konnte ein Kunde allerdings diese Hürde noch überwinden oder war von Anfang an eingeloggt, sollte er einen Gutschein von Amazon bekommen haben. Wer trotzdem leer ausgegangen ist, kann sein Glück nochmal bei Amazon probieren. Reelle Chancen haben allerdings nur Kunden, die einen Ausdruck gemacht haben, der beweist, dass sie eingeloggt waren als sie bei der Schnäppchenjagd auf der Strecke blieben.
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