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Das Memo Pad von Asus kommt in drei verschiedenen Farben.
Das Memo Pad von Asus kommt in drei verschiedenen Farben.(Foto: Asus / Promo)

Günstiger als Nexus 7: Asus bringt Billig-Tablet

Google lässt sein Nexus 7 von Asus bauen. Die Taiwaner nutzen nun ihre gewonnene Erfahrung und ziehen mit einem eigenen 7-Zoll-Tablet nach. Dabei setzt das Unternehmen auf ein einfaches wie schlagendes Mittel: den Preis.

Asus hat ein eigenes 7-Zoll-Tablet angekündigt. Ab 199 Euro ist Googles Nexus 7 erhältlich - das untere Preissegment. Hergestellt wird es ebenfalls von Asus. Das taiwanische Unternehmen will aber offenbar weiterhin unter eigenem Namen im Endkundenbereich mitspielen und geht nun mit dem "Memo Pad" für 150 US-Dollar ins Rennen.

Die Hardware ist allerdings schwächer als die des eigenen Konkurrenten, was auch den niedrigeren Preis erklärt. Als Betriebssystem dient Android. Die CPU ist ein Prozessor mit 1 Gigahertz, dazu kommt ein Mali 400 Grafikchip für 3D-Berechnungen. Der Arbeitsspeicher ist mit 1 Gigabyte ebenfalls recht knapp bemessen.

Bislang nur Wi-Fi

Es soll eine Ausführung mit 8 Gigabyte und eine mit 16 Gigabyte Flash-Speicher geben. Dazu kommen ein Micro-SD-Kartensteckplatz für bis zu 32 zusätzliche Gigabyte sowie 5 weitere Gigabyte in Asus' Cloud-Service "Web Storage". Die Auflösung der Anzeige ist 1024 mal 600 Pixel, eine Kamera ist integriert.

Als Datenverbindung verlässt sich Asus beim Memo Pad auf Wi-Fi, von einer UMTS- oder gar LTE-Version ist in der Ankündigung nicht die Rede. Die würde dann wohl teurer ausfallen als die nun vorgestellte. Die Batterie ist für 7 Stunden Betrieb ausgelegt. Das Gewicht ist mit 370 Gramm etwas höher als des Nexus 7, das 340 Gramm auf die Waage bringt.

USA zuerst

Der Verkauf des Memo Pad soll in den USA noch im Januar starten, es soll in Weiß, Grau oder Pink erhältlich sein. Ob und wann Asus' neues Billig-Tablet auch in Deutschland verfügbar sein wird, teilte das Unternehmen nicht mit.

Dass sich die Taiwaner eine Einführung hierzulande nehmen lassen werden, ist jedoch unwahrscheinlich: Nachdem Asus zunächst vor allem Hardwarekomponenten für Desktop-PCs verkaufte, hat der Hersteller in den vergangenen Jahren in Europa und den USA erfolgreich im Endkundensegment mitgemischt. Mit dem Eee PC etwa fachte er im Jahr 2007 das Rennen um die kleinsten, handlichsten Laptops an und etablierte das Netbook auf dem westlichen Markt als eigenes Segment.

Quelle: n-tv.de

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