Technik

Weihnachtsgeschäft passé: Blackberry 10 kommt im Januar

Mit mehr als zwei Jahren Verspätung bringt der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) im Januar 2013 sein neues Betriebssystem auf den Markt. Ob es Blackberry 10 gelingt, den Niedergang des Smartphone-Pioniers zu bremsen, ist fraglich.

Das Blackberry bekommt einen Touchscreen - reichlich spät allerdings.
Das Blackberry bekommt einen Touchscreen - reichlich spät allerdings.(Foto: REUTERS)

Am 30. Januar schlägt die Stunde der Wahrheit für die Blackberry-Smartphones: Dann stellt Anbieter Research in Motion (RIM) nach monatelangen Verzögerungen sein neues Betriebssystem Blackberry 10 offiziell vor. Es gilt als letzte Hoffnung, um gegen Apples iPhone, die Android-Handys und Microsofts frisches Windows Phone 8 bestehen zu können.

Blackberry 10 sei einzigartig, erklärte der aus Deutschland stammende Konzernchef Thorsten Heins. Vorabversionen hatten Lob eingeheimst. Die Frage ist aber, ob der Niedergang des Smartphone-Pioniers noch gestoppt werden kann: Nach Angaben der Marktforschungsfirma IDC lag der Anteil der Blackberrys am Geschäft mit Computer-Handys im dritten Quartal bei 4,3 Prozent nach 9,5 Prozent ein Jahr zuvor.

Unklar ist weiterhin, wann genau die ersten Geräte mit Blackberry 10 in den Handel kommen. Das soll am 30. Januar bekanntgegeben werden. Zunächst soll es zwei Modelle geben. Bei den Netzbetreibern laufen bereits Tests. Hersteller RIM schreibt derzeit rote Zahlen und baut 5000 seiner 16.500 Stellen ab. Ursprünglich war das neue Betriebssystem für Ende 2010 geplant. Durch die Verzögerungen bis in den Januar verpasst RIM nun auch noch das lukrative Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr.

Quelle: n-tv.de

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