Dienstag, 21. Juli 2009
iPhone-Prototyp verloren: Chinese springt in den Tod
Vermutlich handelt es sich bei dem verschwundenen Prototypen um die kommende iPhone-Generation.
(Foto: Apple)
Weil einem Ingenieur der chinesischen Firma Foxconn ein iPhone-Prototyp abhanden kam, sprang er nach Verhören durch Firmenvertreter in den Tod.
Chinesischen Medien zufolge wurden dem 25-jährigen Foxconn-Mitarbeiter 16 Prototypen des Apple-Smartphones anvertraut, um sie nach Kalifornien zu schicken. Der Ingenieur stellte kurz darauf fest, dass ein Telefon fehlte. Pflichtbewusst meldete er es seinen Vorgesetzten.
Brutales Verhör
Wenig später bekam der junge Mann Besuch von Foxconn-Leuten. Sie durchsuchten seine Wohnung und verhörten ihn. Einige Berichte gehen davon aus, dass der Ingenieur auch misshandelt wurde. Freunde sagen, dass auf jeden Fall ungeheurer psychischer Druck auf ihn ausgeübt wurde. Fest steht, dass der verängstigte Mann noch in derselben Nacht aus dem Fenster seiner Wohnung im 12. Stock sprang.
Foxconn, das für Apple unter anderem das iPhone in Südchina produziert, hat sich für den Vorfall entschuldigt. Ein Mann, der für das Verhör verantwortlich sein soll, wurde entlassen und der Polizei übergeben. Apple hat angeblich angekündigt, Foxconn künftig weniger Aufträge zu geben.
kwe
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