Montag, 02. November 2009
Sieben Millionen Rechner infiziert: Conficker ist bedrohlicher Riese
(Foto: Antje Delater, pixelio.de)
Conficker hat mittlerweile mehr als sieben Millionen Computer infiziert. Dies hat die Conficker Working Group beobachtet, die den Computer-Wurm mit Hilfe von speziellen Abfangservern überwacht. Erstmals aufgefallen ist der Wurm Conficker Sicherheitsexperten in aller Welt im November 2008; Anfang 2009 begannen viele Medien über ihn zu berichten. Der Schädling zeichnet sich dadurch aus, dass er unter Fachleuten als "unverwüstlich" gilt und sich auch nach dem Entfernen rasch wieder auf zahlreichen PCs eingenistet hat.
In dieser Zeit konnte er sogar wichtige Systeme der britischen und französischen Luftwaffe infizieren. Obwohl die Conficker Working Group von mehreren Unternehmen gegründet wurde, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen, steigt die Zahl der Infektionen täglich. Infizierte Rechner können von Dritten ferngesteuert werden, ohne dass es die Benutzer mitbekommen. Die so genannten "Zombie-PCs" vernetzten sich untereinander und können als Spamschleudern oder Angriffswerkzeug gegen Firmenserver genutzt werden.
Dieses Botnetz wurde jedoch bislang kaum für kriminelle Zwecke genutzt. Möglicherweise greifen die Entwickler nicht auf den Schädling zurück, um nicht noch mehr Aufmerksamkeit auf ihn zu richten, als er ohnehin bereits erhält. Sollten die infizierten Rechner irgendwann doch einmal von den Kriminellen verwendet werden, ließen sich aufgrund ihrer Masse sehr große Angriffe über das Internet durchführen, warnen Experten. Der Schaden könnte immens sein.
akl
Hintergründe zur Nachricht
Technik
-
Exklusiv fürs neue Samsung-Flaggschiff
Galaxy S3 mit n-tv-Widget
-
Instagram kaum gekauft, schon kopiert
Facebook Camera für iPhone
-
Verwerter halten die Hand auf
USB-Sticks kosten bald viel mehr
-
Deutsches Gericht: SMS-Patent verletzt
Microsoft darf Motorolas verbieten
-
4-Zoll-Display ändert Verhältnis
Apple streckt iPhone 5
-
Microsoft zieht Reißleine
Aus für deutsches Streetside
-
100-Euro-Schnäppchen
Wie gut ist das Lidl-Smartphone?
-
Vater der Fernbedienung
Eugene Polley ist tot
-
Microsoft hüllt sich in Schweigen
Wo ist Bing Streetside?
-
Wer zu schnell klickt, verliert
Wurm bohrt sich durch Facebook
-
Streit um Daten
Chrome erstmals vor Explorer
-
Sozial suchen und lernen mit "So.cl"
Microsoft spannt neues Netzwerk