Technik

Vorsicht, Suchtgefahr!: Das YouTube-DJ-Pult

Per Crossfader vom Terminator zu Beyonce - geht nicht, gibt's nicht.
Per Crossfader vom Terminator zu Beyonce - geht nicht, gibt's nicht.

YouTube hat einen großen Nachteil: Zwischen den Songs sind immer lange Pausen. Programmierer haben dafür die perfekte Lösung ins Internet gestellt. Ähnlich wie bei einem DJ-Pult haben sie  zwei YouTube-Fenster mit Suchmasken und einen "Crossfader" kombiniert. Während im einen Fenster ein zuvor ausgewählter Musikclip läuft, lässt sich im anderen Fenster nach dem nächsten stöbern. Und geht ein Clip zu Ende, wird mit dem Crossfader per Mausbewegung einfach übergeblendet. Und selbstverständlich können Sie den Mix auch aufzeichnen. Was für ein tolles Internet-Spielzeug! Und so einfach zu bedienen! Kompliziert daran ist nur der Name der Seite: twoyoutubevideosandamotherfuckingcrossfader.com.

Riesen-Fundus

Im Vergleich zum Mixen mit DJ-Software und dem Fundus an MP3s auf der Festplatte hat das YouTube-DJ-Pult zudem den Vorteil, dass das YouTube-Repertoire nahezu unerschöpflich ist. Selbst abseitigste Songs sind innerhalb von Sekunden auf dem Bildschirm. Fördert eine Suche mehrere Treffer zutage, was wegen verfügbarer Remixe oder Live-Versionen meistens der Fall ist, werden die genauen Titelnamen per unter einer Leiste mit Vorschaubildern angezeigt, wenn man den Mauszeiger darüberzieht. Und nur selten kommt der Hinweis, dass ein Clip aus Copyright-Gründen nicht verfügbar ist.

Quelle: n-tv.de

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