Technik
(Foto: kwe)
Donnerstag, 09. November 2017

Apple ist konsequent: Das iPad wird ein einziges großes Display

Apple wird angeblich im kommenden Jahr auch beim iPad den Home-Button abschaffen. Schaut man sich das iPhone X an, weiß man ungefähr, wie das Tablet aussehen wird.

Lange Zeit wurde gemutmaßt, die Face ID des iPhone X sei nur eine Notlösung, weil es Apple nicht gelungen sei, den Fingerabdrucksensor ins Display zu integrieren. Erst in kommenden Geräten werde diese Technik umgesetzt. In einem Interview mit "Techcrunch" stellte Apples Hardware-Chef Dan Riccio allerdings klar, dass die Face ID von Anfang an für das iPhone X geplant gewesen sei. Man habe die Touch ID mit etwas ersetzen wollen, das besser und natürlicher einzusetzen sei, sagte der Manager. Und wenn man diese Technik gefunden habe, könne man alle Karten darauf setzen und alle Brücken hinter sich verbrennen. Soll heißen: Der Fingerabdrucksensor ist für Apple Geschichte.

Wenn das Ende der Touch ID beschlossene Sache ist, gilt das auch für die iPads, wenn Apple konsequent sein will. Offenbar ist es das auch. "Bloomberg" schreibt, Apple arbeite an einem neuen Highend-Tablet, das Anfang 2018 vorgestellt werden soll. Die Quellen der Finanzagentur sagen, das iPad werde ungefähr die Größe des 10,5-Zoll-iPads haben und bei ihm habe Apple den Home-Button mit Fingerabdrucksensor durch eine Gesichtserkennung wie beim iPhone X ersetzt. Entsprechend schmal sollen die Displayränder des Geräts ausfallen.

Dass auch das kommende iPad wie das neue iPhone ein OLED-Display haben wird, halten die Informanten für sehr unwahrscheinlich. Samsung, das auch die Bildschirme des iPhone X liefert, sei der einzige Hersteller, der momentan in der Lage wäre, solche Panels in der entsprechenden Größe zu produzieren, schreibt "Bloomberg". Die technischen und finanziellen Hürden, die es dabei zu nehmen gilt, seien aber wohl zu hoch. Voraussichtlich hat also auch das neue iPad ein LCD. Schlimm ist das nicht, das Display des aktuellen iPad Pro 9.7 ist alles andere als schlecht.

Quelle: n-tv.de

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