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Die Skeye-Naono-Drohne mit Kamera passt in jede Handfläche.
Die Skeye-Naono-Drohne mit Kamera passt in jede Handfläche.(Foto: TRNDlabs)

Skeye ist federleicht und winzig: Das ist die kleinste Kamera-Drohne der Welt

Die Nano-Drohne Skeye ist ein winziger Quadrokopter mit eingebauter Kamera. Der federleichte Flugkünstler passt in jede Handfläche, kann auch von Anfängern gesteuert werden und ist im Vergleich zu Profimodellen richtig günstig.

Was früher ferngesteuerte Autos waren, sind heute kleine Spielzeugdrohnen. Auf den Technik-Wunschzetteln für Weihnachten standen die kleinen Quadrokopter für den Hausgebrauch im vergangenen Jahr ganz oben, zusammen mit den mitunter lebensgefährlichen "Hoverboards".

Die Fernbedienung sieht neben der Skeye-Drohne riesig aus.
Die Fernbedienung sieht neben der Skeye-Drohne riesig aus.(Foto: TRNDlabs)

Doch während die zweirädrigen Elektro-Roller durch plötzliche Brände und Explosionen zunehmend einen schlechten Ruf bekommen, blieb das PR-Desaster bei den ferngesteuerten Spielzeugdrohnen bislang aus. Zum neuen Publikumsliebling könnte sich jetzt die Nano-Drohne Skeye mausern: Sie ist leicht, flott, günstig - und laut Hersteller die kleinste Kamera-Drohne der Welt.

Drohnen mit integrierter Video- und Fotokamera sind an sich nichts Neues, doch Profimodelle wie die Phantom-Drohnen von DJI taugen nicht wirklich als Wohnzimmer-Spielzeug - zu groß, zu schwer, zu teuer sind die professionellen Quadrokopter. Wer kein ambitionierter Filmer ist und mit einer Drohne eher zum Spaß durch die eigenen vier Wände flitzen möchte, könnte mit Skeye mehr anfangen. Knapp 14 Gramm wiegt der kleine Flugkünstler, mit Abmessungen von 4 x 4 x 2,2 Zentimetern passt er in jede Handfläche.

Eine kleine Kamera filmt im Flug die Umgebung. Allzu hohe Bildqualität sollten Käufer des rund 70 Euro teuren Plastikfliegers aber nicht erwarten, die Auflösung des aufgenommenen Materials ist mit 0,3 Megapixeln recht mickrig - das entspricht lediglich 640 x 480 Pixeln. Fotos und Videos werden auf einer Micro-SD-Karte gespeichert, eine 2-Gigabyte-Karte ist im Lieferumfang enthalten.

Zum Starten reicht es, die Drohne aus der Hand in die Luft zu werfen. Drei Empfindlichkeitsstufen zur Steuerung sollen Profis wie Anfänger gleichermaßen zufriedenstellen. Die Reichweite gibt der Hersteller mit rund 48 Metern an, nach drei bis vier Flugminuten ist der 120-Milliamperestunden-Akku erschöpft und Skeye muss wieder ans Ladekabel. Ein Ladezyklus dauert ungefähr 30 Minuten.

Quelle: n-tv.de

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