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Lenovo, Acer, Asus und Co. zeigen auf der IFA neue Notebooks mit Intels Kaby-Lake-Refresh-Prozessoren.
Lenovo, Acer, Asus und Co. zeigen auf der IFA neue Notebooks mit Intels Kaby-Lake-Refresh-Prozessoren.(Foto: jwa)
Dienstag, 05. September 2017

Mit den neuesten Intel-Chips: Das sind die Top-Notebooks der IFA

Von Johannes Wallat

Auf der IFA zeigen viele Hersteller ihre Notebook-Neuheiten, einige davon schon mit Prozessoren aus Intels 8. Generation. n-tv.de stellt die besten Notebooks mit den brandneuen Quad-Core-Chips vor.

Intel hat kürzlich seine neueste Prozessor-Familie vorgestellt. Die Chips der 8. Generation sollen 40 Prozent mehr Power haben als die Vorgänger-Prozessoren und mehr Akkulaufzeit bringen. Etwas verwirrend ist die Namensgebung: Die Chips der 8. Generation heißen je nach Konfiguration entweder "Kaby Lake Refresh" oder "Coffee Lake". Auf der IFA in Berlin zeigen die ersten Hersteller bereits Notebooks mit den neuen Prozessoren. Die Kaby-Lake-Refresh-Chips mit vier Kernen stammen aus der sparsamen U-Serie, sie werden in besonders dünnen und leichten Notebooks eingesetzt. Entsprechend sind auch die neuen Notebooks auf der IFA dünn, leicht und trotzdem leistungsstark.

Acer

Im vergangenen Jahr glänzte Acer mit dem Swift 7, dem zum damaligen Zeitpunkt laut Acer weltweit dünnsten Notebook seiner Klasse. Dieses Jahr gibt's eine Neuauflage, die mit 0,89 Millimeter nochmal einen Millimeter dünner ist. Im Innern soll ein Core-i5 oder Core-i7 takten, außerdem ist ein LTE-Modul an Bord. Weiterführende Informationen gibt's zu diesem Schmankerl aber noch nicht. Dafür zeigt Acer den kleinen Bruder, das Swift 5. Das 14-Zoll-Notebook bekommt ebenfalls neue Core-i5- oder i7-Chips, einen Full-HD-Touchscreen und soll 8 Stunden Akkulaufzeit bieten.  

Das Acer Switch 7 hat einen besonders cleveren Kickstand.
Das Acer Switch 7 hat einen besonders cleveren Kickstand.(Foto: Acer)

Neben den Swift-Flachmännern zeigt Acer auch das Switch 7 Black Edition, ein 2-in-1-Gerät mit 13,5-Zoll-Display und eigener Nvidia-Grafikkarte Geforce MX150. Angetrieben wird das Convertible von einem nicht näher genannten Core-i7-Prozessor, dank einer speziellen Kühlvorrichtung kommt es ohne Lüfter aus. Ein digitaler Stift steckt ähnlich wie bei Samsungs Note-Reihe direkt im Gehäuse. Nettes Detail: Ein stufenlos verstellbarer Standfuß federt automatisch aus dem Gehäuse, wenn man die Tablet-Einheit ans Tastaturcover andockt oder sie auf den Tisch stellt. In den Verkauf geht das Switch 7 Black Edition im Dezember für 1999 Euro.

Asus

Die Geforce MX150 hat auch das Vivobook S14 an Bord. Das 14-Zoll-Notebook hat ein kompaktes Gehäuse und wiegt 1,3 Kilogramm, ist mit knapp 19 Millimetern aber doppelt so dick wie das Acer Swift 7. Im Innern taktet Intels Core-i7-8550U, bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher stehen zur Verfügung. Weitere Infos fehlen bislang. Das neue Zenbook 13 hat ein superscharfes 13-Zoll-UHD-Display, Nividias Geforce MX150, einen neuen Core-i7-Chipsatz und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Das neue Zenbook 3 Deluxe kommt mit 14-Zoll-Display im 13-Zoll-Gehäuse, das mit 12,9 Millimeter superflach ist und nur 1,1 Kilogramm wiegt.  

Ein Asus-Neuzugang: Das Zenbook Flip 14.
Ein Asus-Neuzugang: Das Zenbook Flip 14.(Foto: Asus)

Auf der IFA zeigt Asus auch neue Convertibles aus der Flip-Familie. Das bereits erhältliche Zenbook Flip S bekommt ein Upgrade auf Intels Kaby-Lake-Refresh-Chip Core-i7-8550U. Das Gerät bleibt 10,9 Millimeter dünn und 1,1 Kilogramm leicht und hat ein Display mit sehr schmalem Rand. Laut Asus ist es das weltweit dünnste Convertible. Das Zenbook Flip 14 ist ein Asus-Neuling und laut Hersteller mit 13,9 Millimeter das dünnste 2-in-1-Gerät mit einer Geforce-MX150-Grafikkarte. Das Flip 15 ist der leistungsfähigere große Bruder. Das 15,6-Zoll-Convertible mit Full-HD- oder UHD-Display hat ebenfalls einen neuen Core-i7 und maximal 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Geforce GTX1050 erlaubt gelegentliche Spiele, wie das Flip 14 unterstützt das Notebook Stylus-Eingaben.

Dell

Dell stellt auf der Berliner Messe eine aktualisierte Version seines Ultrabooks XPS 13 vor. Das superkompakte 13,3-Zoll-Notebook bekommt in der Neuauflage entweder einen neuen Core-i7-8550U oder einen Core-i5-8250U. Damit sollen laut Dell rund 44 Prozent mehr Leistung drin sein. Zur Wahl stehen zudem ein mattes Full-HD- oder ein QHD+-Display mit Touch-Eingabe. Auf den Markt kommt die neue XPS-Generation am 12. September, der Einstiegspreis für die i5-Variante mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher beträgt 1299 Euro.

Das Notebook Inspiron 7000 bringt Dell in einer 13- und einer 15-Zoll-Variante jetzt auch nach Deutschland. Beide Varianten haben Full-HD-IPS-Displays, gegen Aufpreis gibt's den 15-Zöller auch mit 4K-Display und Touch- und Stfitbedienung. Die Modelle Inspiron 13 7000 und Inspiron 15 7000 gibt's in Dells Online-Shop ab sofort für 899 Euro aufwärts.

Lenovo

Das Yoga 920 gibt's auch in zwei Star- Wars-Special-Editions - hier die "Rebel Alliance"-Variante.
Das Yoga 920 gibt's auch in zwei Star- Wars-Special-Editions - hier die "Rebel Alliance"-Variante.(Foto: Lenovo)

2-in-1-Geräte und Notebooks mit drehbarem Display zeigt auch Lenovo auf der IFA. Der chinesische Hersteller präsentiert unter anderem sein neues Topmodell Yoga 920. Das 13,9-Zoll-Notebook hat wie seine Geschwister aus der Yoga-Familie ein 360-Grad-Scharnier, kommt mit einem Core-i7-8550U oder, in der schwächeren Version, einem i5-8250U. Der Neuling in der 900er-Reihe hat zudem erstmals einen aktiven Digitizer-Stift. Das Display beherrscht natürlich Touch-Eingaben, Cortana hört auch im Standby-Modus zu. Die Akkulaufzeit soll bei 16 Stunden liegen, in den Verkauf geht das Yoga 920 für 1600 Euro.  

Das Miix 520 ist ein 2-in-1-Gerät mit abnehmbarer Tastatur und digitalem Eingabestift. Das Convertible kommt im Surface-Stil, hat einen ausklappbaren Ständer und Cortana mit Fernfeld-Spracherkennung an Bord. Die Kamera beherrscht 3D-Scans. Im Innern stecken ein Core-i5-8250U und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher, kosten soll es 999 Euro.  

Medion

Medion bringt zwei neue Notebooks mit Kaby-Lake-R-Chips zur IFA. Das Medion P6687 hat ein 15,6-Zoll-IPS-Display mit Full-HD-Auflösung und eine Geforce MX150 von Nvidia. Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur kostet extra. Das P7649 hat ein großes 17,3-Zoll-Display und eine Geforce-940MX-Grafikkarte sowie ebenfalls Intels Core-i7-8550U. 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sind ebenfalls bei beiden Geräten an Bord. Das 15-Zoll-Modell gibt's ab Oktober für 679 Euro, das 17-Zoll-Notebook kostet mit 699 Euro kaum mehr.  

Die Gaming-Notebooks aus der Erazer-Reihe haben die gleiche Chip-Ausstattung, sind aber sonst mächtiger bestückt. Der Erazer P6689 hat ein 15,6-Zoll-Display, der Erazer P7651 ein 17,3-Zoll-Display, beide mit Full-HD-Auflösung. In den Gaming-Notebooks stecken eine Geforce GTX 1050, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher, 512 Gigabyte SSD-Speicher und eine 2-Terabyte-Festplatte. Der 15-Zoll-Erazer kostet 849 Euro aufwärts, für den 17-Zoll-Erazer werden mindestens 879 Euro fällig.

Quelle: n-tv.de

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