Donnerstag, 25. März 2010
"Brotkasten" mit neuer Technik: Der C64 kommt zurück
Den 80er Jahre-Beigeton des Originals haben die Designer offensichtlich nicht übernommen.
(Foto: commodore usa)
Der C64 kommt zurück – im Retro-Look mit neuer Technik. "Commodore USA" hat sich die Namensrechte gesichert und will im Juni eine Neuauflage des 80er Jahre-Klassikers an den US-Kunden bringen.
Der C64-Erbe soll den Namen "Phoenix" tragen und sich optisch an den Proportionen des alten "Brotkasten" orientieren. Das heißt: Die gesamte Technik ist unter der Tastatur verborgen. Käufer können zwischen dem Intel Core 2 Duo und dem Intel Core 2 Quad-Prozessor wählen. Außerdem soll der knapp bemessene Platz für eine 500 Gigabyte-Festplatte und bis zu vier Gigabyte Arbeitsspeicher reichen. Neben den üblichen Schikanen wie USB, SATA, LAN, Audio, VGA und DVI-Anschlüssen verfügt der Retro-C64 auch über einen Card-Reader. Außerdem ist ein optisches Laufwerk an Bord. Unüblich für einen Desktop-PC: Statt einer Maus gibt es ein Zwei-Tasten-Touchpad, das auch vertikales und horizontales Scrollen ermöglicht.
Als Betriebssystem kann neben Windows und Linux Ubuntu auch Mac OS X installiert werden. Dazu ist dann aber zusätzliche Hardware nötig. Zu welchem Preis Commodore das C64-Remake an den Markt bringen will, ist noch unbekannt. Das Original kam 1982 für 595 US-Dollar auf den Markt.
ino
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