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Ego-Googeln kennt sogar der Duden.
Ego-Googeln kennt sogar der Duden.(Foto: picture alliance / dpa)

Starkes digitales Ego: Die meisten Nutzer googeln sich selbst

Eine Umfrage zeigt, dass die meisten Nutzer wissen möchten, welche Informationen es über sie im Internet gibt. Viele tun es sogar regelmäßig und clevere Ego-Googler nutzen praktische Dienste für die Suche nach dem digitalen Ich.

Was gibt es eigentlich im Internet über mich? "Wie häufig geben Sie Ihren eigenen Namen in eine Internet-Suchmaschine ein und schauen, ob es zu Ihrem Namen Einträge im Internet gibt?", fragte der Branchenverband Bitkom 1007 Bundesbürger ab 14 Jahren. Tatsächlich suchen die meisten Internetnutzer bei Google, Bing & Co. nach Informationen über sich selbst. Drei Viertel der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren (74 Prozent) geben ihren eigenen Namen in eine Suchmaschine ein, um zu erfahren, ob es dazu Einträge gibt. Jeder Fünfte (20 Prozent) macht das sogar einmal im Monat oder häufiger.

Das Ego-Googeln ist besonders verbreitet bei den 30- bis 49-Jährigen. 85 Prozent der Internetnutzer in dieser Altersgruppe haben bereits so nach ihrem Namen gesucht. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es mit 82 Prozent fast genauso viele. Aber selbst drei von fünf Internetnutzern zwischen 50 und 64 Jahren (63 Prozent) haben sich bereits gegoogelt. Einen großen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt's beim Ego-Googeln nicht: Während 77 Prozent der weiblichen befragten Internetnutzer ihren Namen bereits im Web gesucht haben, sind es 71 Prozent bei den Männern. Bei einer ähnlichen Umfrage im Jahr 2008 hatte erst die Hälfte der Internetnutzer (50 Prozent) im Netz nach ihrem Namen gesucht, 2011 waren es bereits 69 Prozent.

Nichts verpassen mit Alerts

Kleiner Tipp für Ego-Googler: Um keine Neuigkeiten über sich selbst zu verpassen, kann man Google Alerts nutzen. Dort wählt man beispielsweise seinen vollen Namen aus und kann einstellen, wann und wie oft man neue Inhalte per E-Mail erhalten möchte. Das funktioniert auch mit mehreren Begriffen, zum Beispiel wenn man ein Pseudonym oder einen Spitznamen verwendet.

Aber auch für die schnelle Suche ist Google Alerts praktisch. Klickt man einen Suchbegriff an, erhält man die Ergebnisse viel besser geordnet dargestellt als bei der normalen Google-Suche. Personen oder Unternehmen, die vor allem wissen möchten, was über sie in den sozialen Netzwerken gepostet wird, können zum Beispiel den ebenfalls kostenlosen deutschen Dienst Kuerzr.com nutzen.

Quelle: n-tv.de

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