Technik

Crashkurs für Neulinge: Facebook erklärt Datenschutz

Wie sieht mein Profil für meine Freunde aus? Wer sieht, was ich kommentiert habe? Und wie kann ich verhindern, dass ich auf Bildern markiert werde? Wer auf Facebook nicht zu viel preisgeben will, muss die richtigen Voreinstellungen treffen. Dabei soll neuen Nutzern nun geholfen werden.

Wo muss man Häkchen setzen, wo entfernen? Die Einführung in die Datenschutz-Einstellungen soll neuen Nutzern den Einstieg erleichtern.
Wo muss man Häkchen setzen, wo entfernen? Die Einführung in die Datenschutz-Einstellungen soll neuen Nutzern den Einstieg erleichtern.(Foto: picture alliance / dpa)

Facebook will seine Nutzer künftig besser über den Umgang mit persönlichen Daten informieren. Jedes neue Mitglied soll bei der Anmeldung in dem sozialen Online-Netzwerk fortan optional eine Art Crashkurs in Sachen Datenschutz erhalten. Dabei werden die Einstellmöglichkeiten zum Schutz persönlicher Daten erläutert, darunter auch die Standardeinstellungen. Zudem werden Nutzer darüber aufgeklärt, inwieweit die auf Facebook geteilten Informationen zu sehen sind und wie die Zugangsdaten verwaltet werden können.

Auch die Hilfe-Seiten wurden umgestaltet. Der etwas unübersichtliche Hilfe-Bereich, der 2007 eingeführt wurde, ist künftig in sechs Hauptrubriken gegliedert wie "Grundlagen der Privatsphäre" oder "Neue Funktionen".

Facebook muss sich in Europa bereits seit längerem mit Datenschützern auseinandersetzen. Zuständig für das deutsche Facebook ist die irische Datenschutzbehörde DPC. Denn die Konten aller Nutzer außerhalb der USA und Kanadas werden von der Europa-Zentrale in Dublin verwaltet. Auf Druck der irischen Datenschützer schaltete Facebook erst im September für Europa seine automatische Gesichtserkennungssoftware ab, die Personen erkennen kann, die auf den Fotos von Nutzern abgebildet sind.

Quelle: n-tv.de

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