Technik

Gespeicherte Daten werden angezeigtGoogle übt sich in Transparenz

05.11.2009, 12:58 Uhr

Google will das lästige Image einer Datenkrake loswerden und hat deshalb einen neuen Dienst vorgestellt, der Nutzern anzeigt, welche Daten über sie gespeichert werden.

Google will das lästige Image einer Datenkrake loswerden und hat deshalb einen neuen Dienst vorgestellt, der Nutzern anzeigt, welche Daten über sie gespeichert werden.

Auf dem Google Dashboard wird aufgelistet, was im Zusammenhang mit einem Google Account gespeichert wurde. Das sind beispielsweise Google Mail, Docs, Alerts, Contacts oder Google Maps. Anwender sehen anhand eines hellblauen Gruppen-Symbols auch, ob Daten öffentlich zugänglich sind. Jeder Service hat einen einzelnen Abschnitt auf dem Google Dashboard. Links führen zu weiteren Einstellungen

Das Google Dashboard erreicht man über die Mein Konto-Seite mit einem Klick auf "Dashboard – view data stored with this account." oder man ruft google.com/dashboard auf.

Ob Google misstrauische Nutzer damit beruhigen kann, ist allerdings fraglich. Denn Daten, die die Werbesysteme Adsense und DoubleClick sammeln, werden im Dashboard nicht offengelegt.

Quelle: kwe