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Technik

Freitag, 20. November 2009

Gestern Luxus, heute Schnäppchen: Handy-Preise purzeln schnell

Isabell Noé

Die teuren Superhandys von heute sind die Schnäppchen von morgen: Wer nach der Markteinführung  noch ein bisschen wartet, kann viel Geld sparen. Manchmal kann man den Preisen schon innerhalb eines Jahres beim Purzeln zusehen, berichtet die Zeitschrift "Computerbild". Sie hat 37 ältere Modelle einem Preistest unterzogen .

421 Euro musste man vor drei Jahren für das Nokia N73 hinlegen - heute nicht mal mehr halb so viel.

421 Euro musste man vor drei Jahren für das Nokia N73 hinlegen - heute nicht mal mehr halb so viel.

Den größten Preisverfall gibt es demnach bei Musik-Handys und Unterhaltungs-Künstlern mit Video- oder TV-Funktion. So ist das TV-Handy LG HB620T mit DVB-T-Empfang jetzt für 94 Euro zu haben und damit seit März 2008 um ganze 70 Prozent billiger geworden. An der Qualität sollte das nicht liegen, "Computerbild" bewertete das LG-Modell mit "gut". Der Preis des Musikhandys Rokr E8 von Motorola ist in den letzten 19 Monaten sogar um satte 71 Prozent gefallen: von 265 auf 78 Euro.

Fünf-Megapixel-Kamera für unter 140 Euro: Das Samsung U900.

Fünf-Megapixel-Kamera für unter 140 Euro: Das Samsung U900.

Wem die 2 Megapixel-Kamera des Rokr nicht ausreicht, der dürfte mit dem Samsung SGH-U900 besser bedient sein. Fünf Megapixel bietet die Kamera des Sliders, der von der Stiftung Warentest vor einem Jahr ein "Gut" verliehen bekam. Mittlerweile wird das Vollmetall-Modell für 138 Euro angeboten – 60 Prozent unter der unverbindlichen Preisempfehlung von Samsung.

Auch der erste Androide ist jetzt 50 Prozent günstiger.

Auch der erste Androide ist jetzt 50 Prozent günstiger.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Altbewährt und mittlerweile auch relativ günstig ist Nokias Smartphone-Klassiker N73. Nach nunmehr drei Jahren am Markt ist der Preis des Alleskönners von 421 Euro auf etwa 180 Euro gefallen. Gerade mal ein Jahr alt ist der erste Androide: Das Google-Smartphone G1 wurde anfangs nur mit T-Mobile-SIM-Lock vertrieben. Mittlerweile geht's auch ohne – und vor allem sehr viel günstiger als am Anfang:  Mit 256 Euro ist das Touch-Screen-Modell nur noch halb so teuer wie letzten Herbst.

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