Sonntag, 31. Januar 2010
Aus dem Hochsicherheitstrakt: Knacki droht via Facebook
(Foto: dpa)
Ein englischer Schwerverbrecher hat aus seiner Gefängniszelle über das Online-Sozialnetzwerk Facebook Drohungen ausgestoßen und Menschen eingeschüchtert. "Eines Tages werde ich zurück sein, und ich kann es nicht erwarten, die Angst in den Augen mancher Leute zu sehen, wenn ich da bin", schrieb der 42-Jährige aus seiner Zelle des Hochsicherheitsgefängnisses auf seiner Facebook- Seite.
Wie "Sunday Times" berichtete, konnte der Schwerverbrecher zwei Monate lang über Facebook mit 565 registrierten Freunden Informationen austauschen - obwohl er als einer der gefährlichsten Kriminellen des Königreichs gilt.
Der Mann ist eine Größe der Unterwelt, er hatte mindestens einen Doppelmord in Auftrag gegeben und sitzt eine 35 Jahre lange Haftstrafe ab. Nach Recherchen der Zeitung wurde der Facebook-Zugang gekappt. Normalerweise können Häftlinge nur eingeschränkt im Internet surfen. Möglich ist die Nutzung des Netzes eigentlich nur, um sich fortzubilden.
dpa
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