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Ab dem 12. Januar gibt's Support nur noch für die aktuelle IE-Version.
Ab dem 12. Januar gibt's Support nur noch für die aktuelle IE-Version.(Foto: jwa)

Support-Ende steht bevor: Microsoft beerdigt alten Internet Explorer

In wenigen Tagen stellt Microsoft die Unterstützung für ältere Versionen seines Internet Explorers ein. Höchste Zeit zum Umsteigen - ohne Support wird der Browser zum Sicherheitsrisiko. An Alternativen mangelt es nicht.

Mit Windows 10 hat Microsoft auch einen neuen Browser vorgestellt, der den Internet Explorer (IE) ablösen soll. Seit Windows 95B, veröffentlicht im August 1996, gehörte der Browser-Dino fest zu Microsofts Betriebssystem. Nach knapp 20 Jahren ist nun Edge Microsofts Browser der Wahl. Wer nicht vom IE lassen kann, darf ihn zwar auch weiterhin benutzen, mit Windows 10 erschien Version 11 des Browser-Veterans. Mit älteren Versionen sollte aber ab Dienstag, den 12. Januar, keiner mehr ins Netz gehen, denn dann stellt Microsoft die Unterstützung ein.

Was das Support-Ende konkret bedeutet, erklärt Microsoft auf seiner Webseite. Demnach gibt es ab dem 12. Januar nur noch für die aktuelle IE-Version technischen Support und Sicherheitsupdates. Ältere Versionen werden nicht mehr gepflegt. Nutzer sollten deshalb spätestens jetzt ein Upgrade durchführen und ihren Browser auf den neuesten Stand bringen. Über Sicherheitslücken in älteren IE-Versionen könnte sonst Schadsoftware auf den Rechner gelangen.

Wer den Browser als Privatanwender nutzt und die automatischen Updates nicht deaktiviert hat, surft wahrscheinlich schon mit der aktuellen Version. Laut "browser-statistik.de" hat der Internet Explorer in Deutschland insgesamt einen Marktanteil von 10,4 Prozent. Knapp zwei Drittel der IE-Nutzer (63 Prozent) gehen mit IE11 ins Netz. Versionen 9 und 10 bringen es zusammen auf 12 Prozent, IE8 wird nur von 2 Prozent und IE7 von 4 Prozent genutzt.

Wer sich nicht sicher ist oder ein manuelles Update durchführen möchte, klickt im Browserfenster des Internet Explorers auf das Zahnradsymbol in der rechten oberen Ecke und wählt dann "Info" oder "Über Internet Explorer". Dort steht die aktuelle Versionsnummer des Browsers. Ein Häkchen bei "Neue Versionen automatisch installieren" stellt sicher, dass alle Updates zügig ankommen. Ein manuelles Update stößt man an, indem man in der Systemsteuerung im Bereich "Windows Update" auf "Nach Updates suchen" klickt.

Wer sich ganz vom Internet Explorer verabschieden will, hat mit Mozillas Firefox oder Chrome von Google zwei beliebte Alternativen, die in Deutschland weiter verbreitet sind und mehr genutzt werden als Microsofts Haus-Browser. Doch mit Edge bietet der Software-Konzern auch eine eigene ansprechende Lösung, die das schlechte Image des Internet Explorers vergessen machen soll.

Quelle: n-tv.de

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