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Microsoft möchte, dass das Surface Pro 3 möglichst viele Notebooks ersetzt.
Microsoft möchte, dass das Surface Pro 3 möglichst viele Notebooks ersetzt.(Foto: Microsoft)

Microsoft kann es doch: Surface Pro 3 ist stark und schlank

Microsoft stellt die neue Generation seines Windows-Tablets vor. Das Surface Pro 3 ist größer, stärker, dünner und leichter als der Vorgänger. Der Preis für das Gerät ist allerdings erneut gepfeffert.

Microsoft hat in New York kein Surface Mini vorgestellt, sondern das Surface Pro 3, das einen zwölf Zoll großen Bildschirm mit 2160 x 1440 Pixeln hat. Obwohl das Gerät größer ist als der Vorgänger mit 10,6-Zoll-Display, hat Microsoft das Kunststück fertiggebracht, das neue Windows-8.1-Tablet leichter und dünner zu machen: Es wiegt nur 800 Gramm und ist 9,1 Millimeter schlank. Das Surface Pro 2 bringt 900 Gramm auf die Waage und ist 10,6 Millimeter dick.

Der Klappständer hält das Surface Pro 3 in elf verschiedenen Positionen.
Der Klappständer hält das Surface Pro 3 in elf verschiedenen Positionen.(Foto: Microsoft)

Das Gerät bietet in seinem Magnesiumgehäuse auch sehr starke Spezifikationen, die es zusammen mit dem ebenfalls verbesserten Tastatur-Cover zum Ultrabook machen. Angetrieben wird es von Intel-Core-i3, -i5 oder -i7-Prozessoren der vierten Generation, der Arbeitsspeicher ist 4 oder 8 Gigabyte groß, intern stehen zwischen 64 und 512 Gigabyte Speicher zur Verfügung. Der Lüfter soll 30 Prozent weniger Strom verbrauchen, die Lautsprecher um 45 Prozent lauter sein. Der integrierte Klappständer bietet jetzt elf verschiedene Positionen.

Zwei gleich gute Kameras

Auch das Surface Pro 3 hat einen Eingabestift, der mit entsprechenden Apps wie ein natürliches Schreibgerät verwendet werden oder in Grafik-Programmen zum Einsatz kommen kann. Microsofts neues Tablet hat zwei 5-Megapixel-Kameras, unterstützt USB 3.0, hat einen microSD-Karten-Leser und einen Mini DisplaPort. Die Kapazität des Akkus hat Microsoft nicht genannt, das Surface Pro 3 soll beim Surfen durchs Internet bis zu neun Stunden durchhalten. Sensoren: Umgebungslicht, Näherung, Gyroskop und Kompass.

Microsoft wird das Surface Pro 3 in den USA schon ab dem 21. Mai in fünf verschiedenen Varianten auf den Markt bringen. In Deutschland kann es vorbestellt werden, Microsoft liefert es im August aus. Das günstigste Modell mit Core-i3-Prozessor, 64 Gigabyte Flash-Speicher und vier Gigabyte Arbeitsspeicher kostet 800 Euro, das teuerste Surface Pro bietet Microsoft für 1950 Euro an. Es hat 512 Gigabyte internen Speicher, 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und wird von einen Core i7 angetrieben. Für das Tastatur-Cover verlangt Microsoft 130 Euro, der Eingabestift kostet 50 Euro, die Docking-Station 200 Euro.

Quelle: n-tv.de

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