Technik
Der Mainstream-Support für Windows 7 endet heute.
Der Mainstream-Support für Windows 7 endet heute.(Foto: Microsoft/jwa)

Der Anfang vom Ende: Microsoft trägt Windows 7 zu Grabe

Nach fünf Jahren lässt Microsoft den Support für Windows 7 auslaufen. Die Software, die 2009 eingeführt wurde, wird damit nicht mehr aktualisiert. Sicherheitsupdates werden aber weiterhin ausgeliefert.

Mehr als fünf Jahre ist es her, dass Windows 7 eingeführt wurde. Am 22. Oktober 2009 erschien der Nachfolger von Windows Vista. Fünf Jahre ist auch die Zeitspanne, in der Microsoft nach einer Produkteinführung kostenlosen Support bietet und wichtige Aktualisierungen wie Patches und Fixes bereitstellt. Diese Zeit ist jetzt abgelaufen, heute stellt Microsoft den sogenannten Mainstream-Support für das immer noch weit verbreitete Betriebssystem ein. Betroffen sind alle Versionen der Software, darunter Home Basic und Premium, Professional, Enterprise und Starter.

Nutzen kann man Windows 7 aber weiterhin: Auf die Phase des Mainstream-Supports folgen weitere fünf Jahre sogenannten Extended-Supports, in denen der Hersteller kostenlose Sicherheitsupdates und sicherheitsrelevante Hotfixes ausliefert. Erst mit Auslaufen dieser Phase am 14. Januar 2020 wird Windows 7 endgültig begraben. Spätestens dann sollten auch alle Windows-Nutzer auf eine neuere Version des Betriebssystems umgestiegen sein. Die Gelegenheit zum Wechsel ist gut, am 21. Januar will Microsoft neue Details zu Windows 10 bekannt geben und eine Consumer Preview präsentieren. Die Software war im September 2014 vorgestellt worden, ihre Markteinführung ist für Herbst 2015 geplant.    

Obwohl das aktuelle Windows 8 bereits seit einiger Zeit auf dem Markt ist und Microsoft mit Hochdruck an der Fertigstellung von Windows 10 arbeitet, ist Windows 7 nach wie vor das mit Abstand am weitesten verbreitete Desktop-Betriebssystem. Laut Netmarketshare kam es im Dezember 2014 auf einen weltweiten Marktanteil von 56,26 Prozent. Das neuere Windows 8 bringt es mehr als zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung bisher nur auf 13,52 Prozent. Kritisch ist die nach wie vor weite Verbreitung von Windows XP: 18,26 Prozent der Desktop-PCs liefen laut Netmarketshare im Dezember 2014 noch mit Windows XP. Der Support für das Uralt-Betriebssystem war im April 2014 ausgelaufen, Rechner mit dieser Windows-Version stellen spätestens seitdem ein Sicherheitsrisiko dar und sollten nicht mehr ins Internet gehen.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen