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"Binders full of women", auch auf Burns' Beistelltisch.
"Binders full of women", auch auf Burns' Beistelltisch.(Foto: Screenshot n-tv.de)

"Meat" Romney bei den Simpsons: Mr. Burns sieht Sieg von Obama

Mr. Burns ist ein kaltblütiger alter Mann, er ist Republikaner, er will, dass Mitt Romney das Rennen im US-Präsidentschaftswahlkampf macht. Doch der angebliche Werbespot der Simpsons-Macher gerät zur Pro-Obama-Prognose. Und dann ist da noch der bemitleidenswerte Hund, der alles entscheiden soll.

Kurz vor der US-Präsidentschaftswahl positionieren sich die Macher der Simpsons und sagen einen Sieg des Amtsinhabers und Demokraten Barack Obama voraus. Zumindest ist das abzulesen auf einer farblich markierten Wahlkarte in der Trutzburg von Montgomery Burns, dem alternden Atomkraftwerkbesitzer der Cartoon-Serie.

Der Hund hat zwei Optionen - und wählt die dritte: den Sprung durch die Wahlkarte im Hintergrund.
Der Hund hat zwei Optionen - und wählt die dritte: den Sprung durch die Wahlkarte im Hintergrund.(Foto: Screenshot n-tv.de)

Burns ist - natürlich - Anhänger der Republikaner und will in dem rund zwei Minuten langen Werbespot erklären, warum deren Kandidat Mitt Romney siegen wird. Ein Schild am Fuße des Hügels, auf dem das graue Bau-Ungetüm steht, verspricht neben abgestorbenen, knorrigen Bäumen: "Wir gewinnen 2012 oder Geld zurück".

Steak oder Brokkoli?

Nur eines könne den Erfolg seines Favoriten noch verhindern, erklärt Burns auf seinem Ohrensessel sitzend. Sein Assistent Smithers zählt daraufhin mehrere Wahlkampfpatzer Romneys auf, etwa die 47 Prozent der Bevölkerung, die der Republikaner als unwichtig bezeichnete.

Burns verneint jedoch sämtliche Vorschläge und lässt einen Hund hereinführen. Zwei Ober, verkleidet als Obama und Romney, tragen jeweils eine Essensglocke in den Raum. Der Republikaner fragt den verängstigten Hund, was er bevorzuge - "Meat" Romney, der ein dickes Steak anbietet, oder "Brokkoli" Obama, der entsprechend zwei kärgliche grüne Gemüse-Röschen auf dem Tablett hat.

Der bemitleidenswerte Hund jault, dreht sich um und springt durch die Mitte der Wahlkarte im Hintergrund in die Freiheit. Die zeigt die US-Bundesstaaten farblich markiert. Die Wahlmänner entsprechend zusammengezählt käme Obama auf 290 Stimmen, Romney auf 248. Damit wäre der alte auch der neue US-Präsident.

Ohio an Obama

Obama gewinnt dieser Prognose zufolge im Westen und nördlichen Mittelwesten - Nevada, Colorado, Iowa, dem sehr wichtigen "swing state" Ohio sowie New Hampshire. Romney erobert die Südstaaten und damit auch Virginia, North Carolina und den zweiten wichtigen "swing state", Florida.

Pikant ist das Kurzvideo deshalb, weil die Simpsons bei Fox ausgestrahlt werden - der wie der pro-republikanische Sender Fox News zu Rupert Murdochs News Corp gehört. Innerhalb von wenigen Tagen wurde das Video bei Youtube mehr als 4,5 Millionen Mal gesehen. In Umfragen liegen beide Kandidaten derweil gleichauf - mit statistisch besseren Chancen für Obama.

Quelle: n-tv.de

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