Freitag, 21. Februar 2003
Streit um Handschriftenerkennung: Palm erringt Teilerfolg
Der weltgrößte Hersteller von Taschen-PCs, Palm, darf die Rechtmäßigkeit eines Patents von Xerox zur Handschriftenerkennung in Frage stellen, urteilte ein Berufungsgericht in Washington.
Damit werde Palm eine weitere Gelegenheit eingeräumt zu beweisen, dass das Patent ungültig ist, hieß es. Das zuvor gefällte Urteil, nach dem Palm Patentrechte von Xerox verletze, wurde allerdings bestätigt.
Die beiden kalifornischen Unternehmen stehen seit 1997 vor Gericht. Der Streit geht um eine Software zur Erkennung von handschriftlichen Notizen, die Palm in seinen rund 20 Mio. verkauften Handhelds unter dem Namen Graffiti nutzt. Der Drucker- und Kopierer-Hersteller Xerox behauptet, an der Software die älteren Rechte zu haben.
Sollte Xerox in dem Rechtsstreit siegen, könnte das Unternehmen dem Taschen-PC-Hersteller die Nutzung der Software untersagen. Palm argumentiert dagegen, dass andere Unternehmen ganz ähnliche Programme entwickelt hätten und das Patent damit ungültig sei. Das Gericht wies den Fall zurück an ein Bezirksgericht in Rochester (New York).
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