Donnerstag, 26. November 2009
Attacken verdoppelt: Phishing-Gefahr wächst
Beim Surfen im Internet gilt es, noch etwas vorsichtiger zu sein als bisher. Denn die Phishing-Attacken nehmen dramatisch zu, warnt das Online-Portal Web.de. Von Februar bis Juni 2009 habe sich die Zahl der manipulierten Webseiten mehr als verdoppelt, mit denen Kriminelle versuchen, an Passwörter und persönliche Daten argloser Nutzer zu kommen. Web.de beruft sich auf eigene Erfahrungen sowie auf Zahlen der Anti-Phishing Working Group, der unter anderem Anbieter von Anti-Viren-Programmen angehören.
Verhängnisvolle Tippfehler
Mit den bei Phishing-Attacken erschlichenen Daten können zum Beispiel E-Mail-Konten für Spam-Attacken missbraucht oder Zugänge zu Bankkonten erschlichen werden, warnen die Experten. Selbst erfahrene Internet-Anwender würden nicht selten zum Opfer derartiger Angriffe. Surfer sollten darauf achten, auf welchen Seiten sie sich bewegen und ob die Webseiten echt sind. Außerdem ist es ratsam, Links in einer E- Mail zu ignorieren und die betreffende Webseite nur durch Eingabe der Adresse im Browser-Fenster zu öffnen. Dabei sollte auf die korrekte Eingabe geachtet werden, weil schon kleine Tippfehler auf fingierte Phishing-Seiten führen können.
Seien Sie misstrauisch, wenn Sie eine E-Mail von Ihrer Bank erhalten - sie ist mit großer Wahrscheinlichkeit gefälscht.
(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)
Ein häufig gemachter Fehler ist zudem das Verwenden desselben Passwortes für verschiedene Dienste. Unverzüglich sollten zudem E-Mails gelöscht werden, die den Adressaten auffordern, Zugangsdaten, Kennwörter oder Ähnliches einzugeben. Dabei ist es unerheblich, wie vertrauenswürdig diese Mails erscheinen.
dpa
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