Donnerstag, 11. März 2010
Nur komplette Alben erlaubt: Pink Floyd würgt Downloads ab
Die britische Band Pink Floyd hat eine Klage gegen den angeschlagenen britischen Plattenkonzern EMI gewonnen. Das Unternehmen darf einzelne Lieder nun nicht mehr im Internet ohne Einverständnis der Musiker verkaufen. Das urteilte ein Gericht in London.
Streitpunkt war, ob EMI Lieder im Online-Shop einzeln verkaufen darf - obwohl ein Vertrag vorsieht, dass die Songs der Platten alle zusammengehören. Pink Floyd setzte sich stets dafür ein, dass statt Singles Alben verkauft werden - da die "nahtlosen" Platten nicht auseinandergerissen werden sollen, argumentierte Anwalt Robert Howe. Gleichzeitig war die Berechnung der Online-Honorare Thema der Klage.
Die Band ist seit 1967 bei EMI. Das Album "Dark Side Of The Moon" gehört zu den meistverkauften aller Zeiten. EMI - wo auch Robbie Williams oder Coldplay unter Vertrag stehen - macht ein riesiger Schuldenberg und Ärger mit anderen Künstlern zu schaffen.
dpa
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