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Jetzt 299 statt 699 US-Dollar: das Playbook von RIM.
Jetzt 299 statt 699 US-Dollar: das Playbook von RIM.(Foto: RIM)

Druck auf iPad: RIM senkt Preise für Playbook

Das Blackberry verkauft sich miserabel, das Playbook auch. Doch möchte RIM im Tablet-PC-Geschäft bleiben und senkt für seinen iPad-Konkurrenten den Preis um satte 400 US-Dollar.

Der Blackberry-Anbieter RIM versucht seinen bisher erfolglosen iPad-Konkurrenten Playbook jetzt mit massiven Preisabschlägen in den Markt zu drücken. Das Tablet wird im US-Onlineshop des Unternehmens inzwischen auch in der Top-Version für 299 statt zuvor 699 Dollar verkauft. Damit kosten alle drei Playbook-Modelle – egal ob mit 16, 32 oder 64 Gigabyte Speicher im Moment gleich. Schon in den vergangenen Wochen hatte es wiederholt Rabatt-Aktionen gegeben – das ist jedoch die bisher größte.

Das kanadische Unternehmen RIM (Research In Motion) hatte seit dem Start des Tablet-Computers massive Probleme, das Playbook zum geplanten Preis im Bereich von Apples iPad über die Ladentische zu bewegen. Das Gerät kam mit deutlicher Verzögerung auf den Markt, zudem kritisierten Experten Schwächen bei Software und Funktionen.

150.000 Playbooks – 11.000.000 Millionen iPads

Wegen der schwachen Verkäufe und deutlichen Rabatte musste RIM bereits Anfang Dezember eine Wertberichtigung von 360 Millionen Dollar nach Steuern auf die Playbook-Bestände verkünden. Im dritten Quartal seien 150.000 Playbook-Tablets an den Handel geliefert worden, hieß es. Apple verkaufte in dieser Zeit mehr als elf Millionen iPads. RIM bekräftigte damals jedoch, im Tablet-Geschäft bleiben zu wollen. Seitdem nahm der Druck auf die Firmenführung mit sinkenden Marktanteilen und schwachen Geschäftszahlen noch weiter zu.

Konkurrent Hewlett-Packard hatte seinen iPad-Rivalen TouchPad unter dem inzwischen gefeuerten Konzernchef Léo Apotheker im August nach einem schwachen Verkaufsstart kurzerhand eingestellt. Beim anschließenden Ausverkauf der Restbestände zu drastischen Preisabschlägen wurde HP die Tablets schnell los – mit Verlust.

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Quelle: n-tv.de

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