Viele sind froh, wenn sie auf Weihnachtsmänner wie diese verzichten können. Im Internet kann man diesen oder ähnlichen Begegnungen entgehen.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Montag, 09. November 2009
Weihnachtsgeschenke per Mausklick: Regeln beim Online-Kauf
Überfüllte Fußgängerzonen, lange Schlangen an der Kasse und Weihnachtslieder in der Endlosschleife: Viele Menschen sparen sich diesen vorweihnachtlichen Einkaufsstress und ordern Geschenke im Internet.Um beim Einkauf per Mausklick keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Online-Shopper ein paar Grundregeln beachten.
Tranzparenz: Seriöse Anbieter geben sich klar zu erkennen. Sie haben ein leicht zu findendes Impressum mit kompletter Anschrift und dem Namen des Geschäftsführers oder Inhabers. Auch eine preiswerte Service-Telefonnummer und klare Geschäftsbedingungen sprechen für den Verkäufer. Zudem sollten Versandarten, Transportkosten und Lieferzeiten genannt werden.
Siegel: Viele Shops werden von unabhängigen Experten geprüft und mit Zertifikaten oder Siegeln ausgezeichnet. Dazu gehören das System "Geprüfter Online-Shop EHI", "S@fer-Shopping" vom TÜV Süd und "Trusted Shops". Viele Siegel sind wenig vertrauenswürdig und die Halbwertzeit ist eher kurz.
Erfahrungsaustausch: Auf vielen Einkaufs-, Preisvergleichs- und Auktionsseiten können Kunden die Verkäufer bewerten. Die Meinungen bieten keine absolute Sicherheit, helfen aber bei der Orientierung.
Preisvergleich: Einkäufe im Internet sind nicht grundsätzlich günstiger. Käufer sollten daher Preise vergleichen, ehe sie ihr Geschenk im Netz ordern. Vor allem auf versteckte Kosten etwa für den Versand gilt es zu achten.
Sicher bezahlen: Bank- und Kreditkartendaten müssen über eine sichere Internetverbindung übertragen werden. Die ist erkennbar an den Buchstaben https in der Adresszeile und dem Schloss-Symbol, das der Browser anzeigt. Am sichersten ist die Zahlung auf Rechnung oder per Nachnahme. Viele Anbieter verlangen jedoch Vorauskasse. Sicherheit bietet hier ein sogenannter Treuhandservice, der erst überweist, wenn der Händler auch geliefert hat.
Dokumentation: Online-Weihnachts-Shopper sollten ihren Einkauf gut dokumentieren und die einzelnen Bestellschritte inklusive der Geschäftsbedingungen ausdrucken oder speichern. Auch E-Mails mit Orderbestätigungen oder Versandstatus sollten aufbewahrt werden.
Widerrufsrecht: Der Käufer kann das Produkt binnen zwei Wochen ohne Angabe von Gründen zurückschicken. Die Frist beginnt frühestens mit dem Erhalt der Ware und einer schriftlichen Widerrufsbelehrung. Informiert der Verkäufer den Kunden nicht, dass dieser den Vertrag widerrufen kann, gibt es keine Frist. Für bestimmte Waren wie Reisen, Konzertkarten, individuell angefertigte oder verderbliche Produkte sowie kopierbare Datenträger wie CDs, DVDs und Software ohne Originalverpackung ist die Rückgabe allerdings ausgeschlossen.
AFP
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