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Alles nur Show: Kim Dotcom
Alles nur Show: Kim Dotcom(Foto: Reuters)

FBI gelingt Punktsieg: Rückschlag für Kim Dotcom

Das FBI verweigert den Anwälten des Megaupload-Gründers Kim Dotcom Akteneinsicht. Ein Gericht gibt der Behörde Recht, was zur Folge hat, dass sich die Auseinandersetzung fortsetzt - nur eine Instanz höher, denn dem 39-Jährigen werden massive Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen.

Im Zusammenhang mit einem Auslieferungsantrag der US-Behörden hat der in Neuseeland lebende Megaupload-Gründer Kim Dotcom einen juristischen Rückschlag hinnehmen müssen. Ein Berufungsgericht in Auckland kassierte ein Urteil aus untergeordneter Instanz, das die US-Bundespolizei FBI zur Herausgabe umfangreicher Beweise gegen den aus Deutschland stammenden Internetunternehmer verpflichtet hatte. Dagegen hatte das FBI Widerspruch eingelegt.

Die Anwälte des 39-Jährigen hatten argumentiert, Akteneinsicht zu benötigen, um sich auf das Auslieferungsverfahren gegen ihren Mandanten vorbereiten zu können. Sie erwägen nun, in der Sache das Oberste Gericht Neuseelands anzurufen.

Dotcom, in Deutschland besser unter seinem ursprünglichen Namen Kim Schmitz bekannt, wird vorgeworfen, mit seinem Internetportal Megaupload massive Urheberrechtsverletzungen begangen zu haben. Der Schaden soll bei einer halben Milliarde Dollar liegen. Die US-Behörden hatten die Plattform Anfang 2012 vom Netz genommen und die Auslieferung Dotcoms und drei seiner Mitarbeiter gefordert.

Quelle: n-tv.de

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