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Donnerstag, 21. Januar 2010

Google-Streit: Ruhige Töne aus Peking

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(Foto: REUTERS)

Im Streit über einen Hacker-Angriff auf den Internet-Giganten Google zeigt sich China um Schadensbegrenzung bemüht. Der Disput dürfe nicht überinterpretiert werden und sollte die Beziehungen zu den USA nicht belasten, sagte Vize-Außenminister He Yafei nach einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua in Peking. Das Verhältnis der beiden Großmächte habe sich im ersten Jahr der Amtszeit von US-Präsident Barack Obama als stabil erwiesen. He sicherte zu, Google bei der Lösung von Problemen in China zu unterstützen. Der weltgrößte Betreiber von Suchmaschinen müsse sich aber an die chinesischen Gesetze halten.

Diplomatischer Druck

Die Äußerungen Hes wurden vor einer geplanten Rede von US-Außenministerin Hillary Clinton zur Freiheit im Internet verbreitet. Google hatte nach dem Hacker-Angriff mit Schließung seiner chinesischen Suchmaschine und seiner Büro im bevölkerungsreichsten Land der Erde gedroht.

rts

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