Technik
Mittwoch, 16. November 2011

Sieg über Facebook: Rushdie darf Salman heißen

"Eine Identitätskrise im hohen Alter ist kein Spaß", meint der Schriftsteller Salman Rushdie. Hintergrund seiner Krise war ein Namensstreit mit Facebook. Die Netzwerker bestanden darauf, dass sich Rushdie mit seinem "echten Vornamen" Ahmed anmelden solle, weil dies so im Pass stünde. Am Ende musste Facebook einsehen, dass niemand einen "Ahmed Rushdie" kenne.

Rushdies Memoiren sollen vermutlich 2012 erscheinen.
Rushdies Memoiren sollen vermutlich 2012 erscheinen.(Foto: picture alliance / dpa)

Der Schriftsteller Salman Rushdie hat sich im Streit um seinen Namen gegen Facebook durchgesetzt. Das Soziale Netzwerk wollte erst nicht glauben, dass es sich bei dem Profil tatsächlich um den indisch-britischen Schriftsteller und Autor der "Satanischen Verse" handelte. Als Rushdie dann eine Kopie seines Pass einschickte, verlangte Facebook von ihm, den Namen in seinem Profil in "Ahmed Rushdie" zu ändern – weil im Pass "Ahmed" vor "Salman" aufgeführt wird. Dabei habe er den Namen Ahmed nie geführt, beschwerte sich der Schriftsteller über den Kurzmitteilungsdienst Twitter.

Am Dienstag jubelte er dort: "Sieg! Facebook ist eingeknickt! Ich bin wieder Salman Rushdie. Ich fühle mich so viel besser. Eine Identitätskrise in meinem Alter ist kein Spaß."

Caspar macht Ernst besteht ebenso wie Google+ lädt Firmen ein darauf, dass sich die Nutzer mit ihrem echten Namen anmelden.

Quelle: n-tv.de

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