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Lichtschwert zücken, losspielen.
Lichtschwert zücken, losspielen.(Foto: swtor.com / Screenshot n-tv.de)

Bioware baut "The Old Republic" um: Star Wars kostet nichts mehr

Selbst durch das Star-Wars-Universum streifen, Aufträge erledigen, einer Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven folgen. Das kostet im Online-Rollenspiel "The Old Republic" nun nichts mehr, ein Jahr nach der Veröffentlichung. Allerdings gibt es Einschränkungen.

Das Videospiel "Star Wars: The Old Republic" ist nun kostenlos zugänglich. Alle Handlungsstränge des Online-Rollenspiels sind Free-to-Play, teilte Entwickler Bioware mit. Der Spieler kann zwischen acht unterschiedlichen Charakteren wählen, aus dessen Perspektive er sich durchs Star-Wars-Universum kämpft.

Zwischen 150 und 200 Millionen US-Dollar hat die Entwicklung des Spiels gekostet. Seit Dezember vergangenen Jahres ist es auf dem Markt. Bislang gab es nur ein monatliches Abo-Modell. Das wird zwar beibehalten, dafür hat der Gratis-Zugang einige Einschränkungen. So können nur wenige Charaktere erstellt werden, Inhalte wie Reittiere sind erst ab einem höheren Level zugänglich. Entwickler Bioware hat eine Tabelle online gestellt, die alle Versionen miteinander vergleicht.

Kleines Inhaltsupdate

Kauft der Spieler etwas für rund 5 US-Dollar, bekommt er einen "bevorzugten Status", der einige der Beschränkungen aufhebt. Ein reguläres Abonnement kostet rund 15 US-Dollar pro Monat. Zwischenzeitlich hatten bis zu 1,7 Millionen Spieler Zugang zu Old Republic, zuletzt fiel die Zahl auf unter 1 Million. Publisher Electronic Arts kündigte an, so lange das Rollenspiel mehr als 500.000 Abonnenten habe, mache man keinen Verlust.

Zeitgleich mit der Einführung des Free-to-Play-Modells veröffentlichte Bioware ein Update. Es macht eine neue Region auf der Gefängniswelt Belsavis zugänglich und fügt einer Operation einen weiteren Schwierigkeitsgrad - und damit auch Belohnungen - hinzu.

The Old Republic wurde, wie alle Star-Wars-Titel, unter Lizenz von Lucasfilm entwickelt. Disney hatte das komplette Unternehmen, inklusive der Computerspielsparte Lucasarts vor wenigen Wochen für 4 Milliarden US-Dollar gekauft. Gründer George Lucas spendete 1 Milliarde davon an eine Bildungsstiftung.

Quelle: n-tv.de

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