Freitag, 07. August 2009
Extras oft überflüssig: Teure Navis im Test
Navis aus der höheren Preiskategorie sind ihr Geld insgesamt durchaus wert. Für die Zusatzfunktionen, mit denen die Hersteller die hohen Preis begründen, gilt das aber nicht in jedem Fall. Das ergab eines Test von fünf Geräten zu Preisen zwischen 290 und 480 Euro durch den ADAC in München. Die Gesamtnoten von 2,1 bis 2,8 können sich zwar sehen lassen. Allerdings erwies sich zum Beispiel bei einem Gerät die speziell angepriesene Schildererkennung als nicht wirklich zuverlässig.
Fernsehen lenkt ab
Beim gleichen Gerät bemängelten die ADAC-Tester auch die zweite Zusatzfunktion: den DVB-T-Tuner zum Fernsehempfang auf dem Display. Das Fernsehbild schaltet sich während der Fahrt nicht automatisch ab - aus Sicht des Automobilclubs ein erhebliches Sicherheitsrisiko, da das den Fahrer ablenken kann. Das gilt auch für den bei einem anderen Navi eingebauten Reiseführer.
Testsieger von TomTom
Als echte Pluspunkte wurde dagegen in einem Fall eine besonders ausgefuchste Spracheingabe bewertet - und bei einem anderen Gerät die sogenannte Eco-Navigation: Sie errechnet die Strecke mit dem größten Spritspar-Potenzial und zeigt die voraussichtlichen Fahrtkosten an. Beim Testsieger, dem GO 940 Live von TomTom, lobten die ADAC-Experten den überaus schnell arbeitenden Stauwarner.
Hintergründe zur Nachricht
Technik
-
Regierung streitet über ACTA
Justizministerin fordert Klarheit
-
Neue Patentattacke
Apple beißt sich fest
-
Angst vor Zensur
ACTA lässt Tausende protestieren
-
"CIA Tango down"
Hacker legen CIA-Seite lahm
-
Beta für alle kommt
Microsoft gibt Windows 8 frei
-
"Regierung bekommt kalte Füße"
Außenamt legt ACTA auf Eis
-
Prozess-Turnier in Mannheim
Apple - Motorola 1:2
-
2,25 Prozent pro iPhone
Auch Google will Apple plündern
-
Apple unterliegt Samsung vor Gericht
Galaxy Tab 10.1N ist durch
-
Passwörter der Manager im Netz
Hacker greifen Foxconn an
-
Buffalo macht's einfach
Lohnt sich eine eigene Cloud?
-
Zum Wegwerfen komisch
Rätselspaß im Müll: Deponia
